{"id":12671,"date":"2017-12-07T13:41:20","date_gmt":"2017-12-07T13:41:20","guid":{"rendered":"https:\/\/gaia-essen.de\/?p=12671"},"modified":"2017-12-07T13:41:20","modified_gmt":"2017-12-07T13:41:20","slug":"was-ist-das-erziehungskunstlerische-grundproblem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/was-ist-das-erziehungskunstlerische-grundproblem\/","title":{"rendered":"Was ist das erziehungsk\u00fcnstlerische Grundproblem?"},"content":{"rendered":"<p>(1006) <strong>+++ P\u00e4dagogik (I) +++<\/strong> Jeder Erwachsene der endlich Zeit gefunden hat f\u00fcr seine ganz pers\u00f6nliche Erfahrung, mu\u00df mit dieser solange meditieren, bis sie zu seiner &#8216;Offenbarung&#8217; geworden ist. Dann kann er sich an die Untersuchung jener selbstgestellten Frage heranwagen. Schon &#8216;<em>Schleiermacher&#8217;<\/em> wu\u00dfte, da\u00df nur durch &#8216;Entgegensetzung&#8217; das &#8216;Einzelne&#8217; erkannt wird. Diese darf allerdings nicht moralisch vertieft oder sogar antipolitisch verfolgt werden, wie das heute unter dem &#8216;BRD-Regime&#8217; der Fall ist. Die &#8216;sinnlich-sittliche&#8217; &#8216;<em>\u00c4sthetik&#8217;<\/em> erkenntnistheoretisch verwendet, kommt zu anderen Ergebnissen in Bezug zur &#8216;<em>Polis&#8217;,<\/em> wie der &#8216;moralisch-unsittlich&#8217; mi\u00dfbrauchte &#8216;Verstand&#8217; der &#8216;Machthaber-innen&#8217;. Das &#8220;Grundproblem in der P\u00e4dagogik&#8221; 1) ist, wie kann es anders sein, das &#8216;Entwicklungshindernis&#8217;, das auch in allen anderen Fachgebieten auftritt. Es lautet: Wie k\u00f6nnen &#8216;Theorie&#8217; und &#8216;Praxis&#8217; \u00fcbereinkommen? Anders ausgedr\u00fcckt: Wie kommt der Mensch als &#8216;Menschmaschine&#8217; und &#8216;<em>anthropos&#8217;<\/em> von der &#8216;Universalisierung&#8217; zur &#8216;Individualisierung&#8217;? Das &#8220;Grundproblem&#8221; k\u00f6nne nicht durch die theoretische Erziehung zum &#8220;herstellenden Machen&#8221; gel\u00f6st werden, sondern durch die &#8220;Praxis&#8221;. Ob er damit die &#8216;Selbsterziehung&#8217; meint? Der Zugriff auf die Handlung mu\u00df &#8216;\u00e4sthetisch autonom&#8217;<em> (Karl-Phillip Moritz)<\/em> durch das &#8216;Subjekt&#8217; erfolgen und nicht &#8216;heteronom&#8217; durch ein &#8216;Objekt&#8217; veranlasst werden. Es ist noch nicht klar ersichtlich, ob der Autor zu \u00e4hnlichen Aussagen gelangt. Der Autor greift aber jetzt schon in seiner Abhandlung zu kurz, wenn er nur einen Gegensatz zwischen &#8216;Idee&#8217; und &#8216;Wirklickeit&#8217; konstruiert, der kaum zu \u00fcberwinden sei. Dieser soll auch gerade nicht \u00fcberwunden werden! Er soll als &#8220;Generator&#8221; f\u00fcr die &#8216;zyklischen Kunstwerke&#8217; in der Situation erhalten bleiben! Auch ihm fehlt das <em>Mythologische,<\/em> denn er verbleibt in der &#8216;<em>Noossph\u00e4re&#8217;<\/em> <em>(Wernadski)<\/em>, obwohl er von der &#8220;Praxis&#8221; spricht. Die das &#8216;<em>eidos&#8217;<\/em> hervorbringende &#8216;Idee&#8217; und &#8216;Wirklichkeit&#8217; ist diese Ebene. Die andere davon absolut getrennte ist die &#8216;<em>hyle&#8217;<\/em> mit der menschlichen &#8216;<em>morphe&#8217;<\/em>. Die Erziehungsleistung ist eine &#8216;<em>Metamorphose&#8217;<\/em> in der &#8216;Leere&#8217; des &#8216;Zen&#8217;, die beide in der &#8216;<em>praxis&#8217;<\/em> als &#8216;lebendiges Symbol&#8217; vereinigt. Trotzdem, lehrreiches Buch, das zum Aufbau der &#8216;Goetheanistischen Plattform&#8217; weiter gute Dienste leisten wird. (wird fortgesetzt)<br \/>\n_________________<br \/>\n1) Winfried B\u00f6hm. &#8220;Einf\u00fchrung in das p\u00e4dagogische Grundproblem.&#8221; K\u00f6nigshausen&amp;Neumann. W\u00fcrzburg, 1995.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1006) +++ P\u00e4dagogik (I) +++ Jeder Erwachsene der endlich Zeit gefunden hat f\u00fcr seine ganz pers\u00f6nliche Erfahrung, mu\u00df mit dieser&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,127,344,404,405,346],"tags":[],"class_list":["post-12671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eidos","category-hyle","category-individualisierung","category-padagogik","category-praxis","category-universalisierung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12671\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}