{"id":13833,"date":"2018-05-09T20:53:38","date_gmt":"2018-05-09T20:53:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gaia-essen.de\/?p=13833"},"modified":"2018-05-09T20:53:38","modified_gmt":"2018-05-09T20:53:38","slug":"wo-liegt-die-analogie-zwischen-organismus-und-kunst-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wo-liegt-die-analogie-zwischen-organismus-und-kunst-i\/","title":{"rendered":"Wo liegt die Analogie zwischen Organismus und Kunst? (I) (mit Haiku)"},"content":{"rendered":"<p>(1118) <strong>+++ Ganzheit (I) +++<\/strong> Aus dem lebendigen Geschehen heraus mu\u00df durch Abnabelung ein weiteres Leben entstehen!!! Bei der Frau ist es das Kind, bei dem Mann die Kunst! Das Kunstwerk ist das Kind des Mannes! Aus der transzendentalen Welt wird ein Ganzes hervorgebracht, eine Erkenntnisidee ganzheitlich, also als Symbol des K\u00fcnstlers, aber als Ausdruck der Wesenheiten, umgest\u00fclpt. Er ist f\u00fcr das Wie zust\u00e4ndig, f\u00fcr das Was die zur Erl\u00f6sung strebenden Wesen! Wenn die Wesen aber nicht kunstrevolution\u00e4r evolutioniert werden wollen, besteht die Gefahr, da\u00df der K\u00fcnstler heteronom f\u00fcr ihre Existenzbehauptung verzweckt wird und er dadurch seine Menschenw\u00fcrde verliert! Nur das sinnlich-sittliche Ganze ist ein Gewinn f\u00fcr alle, f\u00fcr die Polisgemeinde, weil \u00fcber den Wesenstausch <em>(Witzemann)<\/em> wesenhaft, weil ideengest\u00fctzt der Auftritt erfolgt. Die sinngem\u00e4\u00dfe \u00dcbereinstimmung beider Weltph\u00e4nomene liegt in ihrer Entlassung aus einem performanten Vorgang. Bei der Frau ist es der sinnlich sichtbare K\u00f6rper der zur heteronomen Reproduktion eingesetzt wird, also die Seele, bei dem Mann ist es der \u00fcbersinnlich anschaubare, also der Geist, der fromm der F\u00fcgung entsprechend, wie bei der Frau, \u00e4sthetisch autonom ein <em>holon<\/em> erschafft. Der Mann arbeitet aus der Idee heraus, die Frau aus dem Wesen. Eine Ganzheit liegt dann vor, wenn Seele (Wesen) und Geist (Idee) eine totalexistierende Einheit in der Realit\u00e4t darstellen. Sie sehen, die Frau bringt Wesen hervor, die Tr\u00e4ger einer Erkenntnisidee sind und der Mann verwendet seine <em>entelechie<\/em> um diese f\u00fcr die moralische Evolution, f\u00fcr die Weiterentwicklung des Menschenbildes einzusetzen. Organismen und Kunstwerke sind \u00e4sthetisch autonom! Sie bed\u00fcrfen keiner absolut notwendigen \u00e4u\u00dferen Eingriffe, um ihre Ganzheit erst perfekt zu machen. Aber es sind selbstverst\u00e4ndlich Ma\u00dfnahmen zu treffen, damit die Einheit <em>(hen)<\/em> 1), deren einer Aspekt eben die Ganzheit ist, bestehen bleibt, nicht unw\u00fcrdig verzweckt wird, durch die Umst\u00e4nde Schaden nimmt oder sich nicht bis zu ihrer Vervollkommnung entwickeln kann. Beide Ganzheiten sind noch n\u00e4her miteinander verbunden, als man gew\u00f6hnlicherweise annimmt, denn wo ist der Unterschied, wenn auch das biologische Kind die kunstreligi\u00f6se Tat einer Individualit\u00e4t ist, die noch vor der Zeugung auf den Ablauf der Niederkunft einwirkt. Auch der K\u00fcnstler l\u00e4\u00dft die F\u00fcgung geschehen. Er ist nur Medium, das die Entwicklung ihres freudigen Ereignisses begleitet. Im Gegensatz zum <em>systema<\/em> in der Matrix, welches nur zusammengestellte, verbundene Gegenst\u00e4nde kennt, sind die Ganzheiten zeitunabh\u00e4ngige Analogien des Weltganzen und nicht Gebrauchsartikel f\u00fcr einen sch\u00f6den Eigennutz. (wird fortgesetzt)<br \/>\n_________________<br \/>\n1) Aristoteles.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1118) +++ Ganzheit (I) +++ Aus dem lebendigen Geschehen heraus mu\u00df durch Abnabelung ein weiteres Leben entstehen!!! 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