{"id":13892,"date":"2018-05-12T18:20:32","date_gmt":"2018-05-12T18:20:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gaia-essen.de\/?p=13892"},"modified":"2018-05-12T18:20:32","modified_gmt":"2018-05-12T18:20:32","slug":"es-gibt-nur-einen-ather","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/es-gibt-nur-einen-ather\/","title":{"rendered":"Es gibt nur einen \u00c4ther! (mit Haiku)"},"content":{"rendered":"<p>(1121) <strong>+++ Ganzheit (II) +++<\/strong> Diese wieder herzustellen ist die Aufgabe des Zen-Buddhismus. Man kann sich selbstverst\u00e4ndlich damit zufriedengeben und nach dem Erreichen des Satori, der Einheit von Wesen und Erkenntnisidee, gleich darin verweilen. Eine andere Weise damit umzugehen, ist die Auftrennung des Weges dorthin in die unschiedlichen unbedingten Entit\u00e4ten. Das entstandene hybride Mischwesen <em>(Bruno Latour)<\/em> wird dann gemeinsam mit dem individuellen D\u00e4mon durch die Argonautik nach Neu-Weimar gef\u00fchrt. Dies geschieht dadurch, da\u00df die Entelechie den von ihr \u00e4sthetisierten Aufgabenbereich durchschreitet. Der Anfang wird mit der freiwilligen Selbstaufgabe gemacht. Dies ist keine Unterwerfung unter ein Kollektivwesen, sondern eine Selbsterh\u00f6hung durch die Weiterentwicklung der eigenen bildungsgestaltlichen morphe. Die ausgew\u00e4hlten Ph\u00e4nomene aus der hyle finden dabei durch den Einzug der Idee ein zeitgem\u00e4\u00dfes Verh\u00e4ltnis zueinander. Diese Religion, dieses Verbinden der opaken Einheit mit der hyletischen Vielfalt erschafft ein Kunstwerk, ist Kunstreligion vom Feinsten! Allerdings findet dieser avantgardistische Prozess erst in der transzendentalen Imagination statt. F\u00fcr seine Verwirklichung in der plutonischen Realit\u00e4t, in der Vorh\u00f6lle des BRD-Regimes sind noch ganz andere Mittel notwendig, die unter anderem durch den Marxismus-Leninismus, Stalinismus, Maoismus und Goetheansimus geliefert werden. Mit der Inanspruchnahme der Religionsfreiheit, mit der milit\u00e4rgrundgesetzlich zugestandenen poetologischen Freiheit, Wissenschaft und Kunst \u00e4sthetisch autonom aufeinander beziehen zu d\u00fcrfen, wird erst der \u00c4ther wieder zu einem von der Titaniden Themis vorgeschriebenen Ganzen. Nicht die heteronome Gruppenvergewaltigung der in der Objekt-Subjekt-Spaltung sich befindenen Person durch die Machthaber-innen ist die sch\u00f6pfungsgem\u00e4\u00dfe Lebensweise der zum Politen geborenen Menschen, sondern das dionysische Festspiel des uneingeschr\u00e4nkten D\u00e4mons. Bei viele B\u00fcrger-innen laufen die Handlungen mit den Dingen gewohnheitsm\u00e4\u00dfig ab, zur Freude der Parteien-Aristokratie. Nicht um sonst wurde der Ausdruck &#8216;D\u00e4monisierung&#8217; erfunden! Die Ganzheit der Individualit\u00e4t ist den Gewaltt\u00e4ter-innen von je her &#8220;ein Dorn im Auge&#8221; gewesen, deshalb wurde das Synholon mit seiner Eigenart solange beschimpft, bis es zum Nutzen der Spalter-innen zersprang. Nun ist es an der Zeit die zerst\u00fcckelte Polis, denn jeder einzelne Polit stellt auch gleichzeitig die Polis selbst dar, wieder zusammenzusetzen, das Symbol auf h\u00f6herer Ebene sich erneut finden zu lassen. Und siehe da, es kommt etwas zustande, was es vorher noch nicht gab! Das Ganze ist eben mehr als blo\u00df die Summe seiner Teile! (wird fortgesetzt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1121) +++ Ganzheit (II) +++ Diese wieder herzustellen ist die Aufgabe des Zen-Buddhismus. 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