{"id":14165,"date":"2018-05-28T22:06:18","date_gmt":"2018-05-28T22:06:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gaia-essen.de\/?p=14165"},"modified":"2018-05-28T22:06:18","modified_gmt":"2018-05-28T22:06:18","slug":"die-welt-ist-doch-vernunftig-geordnet-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/die-welt-ist-doch-vernunftig-geordnet-i\/","title":{"rendered":"Die Welt ist doch vern\u00fcnftig geordnet (I) (mit Haiku)"},"content":{"rendered":"<p>(1133) <strong>+++ Akashachronik (I) +++<\/strong> Und trotzdem herrscht die blutige Unvernunft, denn eine richtende Vernunft kann es nur geben, wenn es auch die gegenteilige Handlungsweise gibt, an der eben jene gemessen werden kann! Sich unvern\u00fcnftig nach anderer Ansicht zu geben, ist aber nicht moralisch verwerflich, weil die immer lernende Betrachter-in eines sie interessierenden Ereignisses nicht die inneren Beweggr\u00fcnde des naturgesetzlich auftretenden fremden Geistes kennt, der die von ihr angeschaute Aktion nach \u00e4sthetischen Ma\u00dfst\u00e4ben veranlasst hat. Eos, keine B\u00fcrger-in sieht den Politen, der wir doch alle sind, der nur Dir entgegeneilt, Du das Gl\u00fcck Verhei\u00dfende! Wir m\u00fcssen im hoffenden Vorhinein uns in die warme Besonnenheit stellen, damit unsere bedingte Erfahrung, die sich in die begriffliche Reflexion und die Wahrnehmung aufspaltet, als sich vorschnelle <em>(prometheische)<\/em> Vorstellung anbietet. Doch halt, sie hat das Zeug dazu, sich in die heilige Inspiration zu verwandeln, in die tageshelle Offenbarung eines \u00e4therhaften Geschehens in dem wir noch lange nicht zu unserem Wesen aufgewacht sind. Jede B\u00fcrger-in kann dieses Eingest\u00e4ndnis sofort unterschreiben! Und was ist dieser \u00c4ther? Er ist die transzendente Akashachronik selbst, die wie ein zarter, kaum vernehmbarer Lufthauch die Dinge zu einem Ganzen vereinigt. Die eulenhafte, erhabene Weisheit der Idee, ja, die will auch noch ber\u00fccksichtigt werden, aber dazu sp\u00e4ter. Zur\u00fcck zu der Bewegung innerhalb der progressiven Universalpoesie, aus der alle anderen herr\u00fchren und die schon ein Vorwissen mitbringt, welches aber immer schwerer zu generieren ist, welches wir, die noch auf der Erde verweilen, weiterentwickeln und widerst\u00e4ndig in eine neue politische Form bringen m\u00fcssen. Rhetorische Postfaktizit\u00e4t greift also um sich als eine G\u00f6ttin, die wohl zum Gefolge des Ares 1) gez\u00e4hlt werden mu\u00df, weil sie ein Prinzip darstellt, das im Krieg und B\u00fcrgerkrieg, also im gr\u00fcn-liberalen Recht des St\u00e4rkeren, oft und auch gerne angewendet wird: Irref\u00fchrung des Gegners im &#8220;aufkl\u00e4rerischen&#8221; Existenzkampf durch die Behauptung einer unwahren Tatsache, der keine objektiven Umst\u00e4nde weder in der logischen Sprachwirklichkeit noch in der Realit\u00e4t der Naturwirklichkeit entsprechen und die deshalb auch nicht bewiesen werden kann. Das Gespr\u00e4ch als Grundlage einer politischen Gemeinschaft wird aufgrund der Anwendung dieser doppelseitigen Ironie nur noch scheinbar gesucht. Mal fehlen der objektive Referent in der Erscheinung, mal der subjektive im Seienden. Auf diese Weise bleibt das Wesen zerrissen und der evolution\u00e4re Fortschritt, der in den zyklischen Kunstwerken auf die Erde wohlfahrtserhaltend herabregnet, bleibt aus. (wir fortgesetzt)<br \/>\n_____________________<br \/>\n1) Auch der Gott Ares liebt das Paradox! Die Eud\u00e4monie ist sein Werk, weil das Wesen die Erkenntnisidee meidet, begibt er sich auf den Kriegpfad, indem er sie f\u00fcr sich k\u00e4mpfen l\u00e4\u00dft. Das &#8220;B\u00f6se&#8221; bringt soll also das &#8220;Gute&#8221; hervorbringen und umgekehrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1133) +++ Akashachronik (I) +++ Und trotzdem herrscht die blutige Unvernunft, denn eine richtende Vernunft kann es nur geben, wenn&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14175,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14165","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14165","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14165"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14165\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14165"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14165"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14165"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}