{"id":14837,"date":"2018-10-10T05:46:22","date_gmt":"2018-10-10T05:46:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gaia-essen.de\/?p=14837"},"modified":"2018-10-10T05:46:22","modified_gmt":"2018-10-10T05:46:22","slug":"die-logosstruktur-der-dionysischen-tragodie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/die-logosstruktur-der-dionysischen-tragodie\/","title":{"rendered":"Die Logosstruktur der dionysischen Trag\u00f6die"},"content":{"rendered":"<p>(1185) <strong>+++ Massenlinie (II) +++<\/strong> Jenseits von &#8216;Raum und Zeit&#8217; gleitet die &#8216;kunstrevolution\u00e4re&#8217; &#8216;Argo&#8217; in Richtung &#8216;Neu-Weimar&#8217; dahin. Den <em>Goethe<\/em> einst wieder zu sehen, das ist das hehre Ziel aller der &#8216;<em>orexis&#8217;<\/em>\u00a0 fr\u00f6hnenden &#8216;Argonaut-innen&#8217;. Mit gro\u00dfem &#8220;Appetit&#8221; auf das noch zu entwickelnde Vernunftpotential dehnen sie den Bildungshorizont ihrer jeweiligen &#8216;<em>morphe&#8217;<\/em>\u00a0 im &#8216;reinen Akt&#8217; weit aus, ohne an den gleichzeitig mitentstandenen Kulturg\u00fctern zu h\u00e4ngen, ohne diese autogenozidal zu zerst\u00f6ren. Ausschlie\u00dflich dem inwendigen <em>logos<\/em> folgend tauchen sie mit ihrem Wesen von einer Inkarnation zur anderen in die &#8216;Plutowelt&#8217; ein, um so das &#8216;Weltenschiff&#8217; zu generieren, welches sie zu dem <em>Eleusis<\/em> einst bringt, das noch versteckt in der 6. Kulturepoche liegt. &#8220;Kigan, schau doch&#8221;, ruft\u00a0<em>Rope Xidap<\/em> ihrem st\u00e4ndigen Begleiter pl\u00f6tzlich zu, &#8220;wir sind auf der logischen Erscheinungsebene der ontologischen Gegenst\u00e4nde wieder dort in der ontischen Wahrheit angelangt, wo die physischen Instanzen, die sich von der &#8216;BRD-Matrix&#8217; losgesagt haben, aufbrechen, um in das &#8216;Reich der Wei\u00dfen Lilie&#8217; vorzusto\u00dfen.&#8221; Das &#8216;transzendentale Ich&#8217; l\u00e4sst sich bewegen, das &#8216;poetologische&#8217; bewegt. Und doch ist es so, dass jenes seine Gunst zur Affizierung und dieses ihre Bereitschaft zur Ver\u00e4nderung erst freiwillig zur Verf\u00fcgung stellen muss, damit sich \u00fcberhaupt etwas ereignet, damit \u00fcberhaupt der Verstand das Material f\u00fcr seine objektiven Begriffe und vorurteilshaften Vorstellungen vorliegen hat. &#8220;Rope, ja, hier in den empfindenden S\u00fcmpfen der Styx au\u00dferhalb den sch\u00fctzenden Mauern der &#8216;<em>polis&#8217;<\/em> sp\u00fcren wir erneut die Totalkontingenz auf eine Weise, wie sie diesem Prozessabschnitt eigent\u00fcmlich ist.&#8221; Noch beherrschen &#8220;Objektivisten&#8221; auf diesem Teil des in die Vergangenheit f\u00fchrenden Zeitstrahles den Raum, aber die Zukunft geh\u00f6rt nicht ihrer extremistischen Weltauslegung, die sich in ihren legalistischen Objektivationen zeigt, auch nicht den &#8220;Idealisten&#8221;, deren realit\u00e4tsferne &#8220;Inbrunst&#8221; das abstrakte Denken heiligspricht. Sie geh\u00f6rt denen, die das wissenschaftlich rein &#8216;Gegebene&#8217; mit dem Ideal der wahren &#8216;Wirklichkeit&#8217; &#8216;kunstrevolution\u00e4r&#8217; verbinden k\u00f6nnen. Das ist die moralisch evolutive &#8216;Massenlinie&#8217;, in der <em>Goethe<\/em> und <em>Mao<\/em> identisch werden. Die &#8220;Trag\u00f6die&#8221; in dem aufgezeigten Geschehen ist, da\u00df die Erfahrungen der jeweiligen &#8216;Individualit\u00e4t&#8217; durch ihre eigenen Handlungen hervorgebracht werden, da\u00df das durch sie passiv empfangene Schicksal aus ihrer aktiv hervorgebrachten Tatsache resultiert. Es wird noch nicht erkannt, da\u00df eben dieses &#8220;Verh\u00e4ngnis&#8221; f\u00fcr das Wesen Kunst in den Augen der Erkenntnisidee ist. (wird fortgesetzt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1185) +++ Massenlinie (II) +++ Jenseits von &#8216;Raum und Zeit&#8217; gleitet die &#8216;kunstrevolution\u00e4re&#8217; &#8216;Argo&#8217; in Richtung &#8216;Neu-Weimar&#8217; dahin. 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