{"id":15708,"date":"2019-04-19T17:11:53","date_gmt":"2019-04-19T17:11:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gaia-essen.de\/?p=15708"},"modified":"2019-04-19T17:11:53","modified_gmt":"2019-04-19T17:11:53","slug":"die-urteile-durfen-kommen-und-als-vorurteile-auch-wieder-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/die-urteile-durfen-kommen-und-als-vorurteile-auch-wieder-gehen\/","title":{"rendered":"Die Urteile d\u00fcrfen kommen und als Vorurteile auch wieder gehen!"},"content":{"rendered":"<p>(1250) <strong>+++ Eupraxia (I) +++<\/strong> Das Bl\u00fchen und Verbl\u00fchen, auch wenn es sich um Kirschbl\u00fcten handelt, sind doch keine Gegens\u00e4tze, es sind rituelle Prozesse des \u00c4thers selbst, die in der linearen Zeit zwar einander folgen, in der transzendentalen trotz ihrer Trennung aber vereint sind: Zen! Im reinen Streben vermengen sich die Gegens\u00e4tze, Kommen und Gehen! Sie erscheinen pl\u00f6tzlich im Kleide der Kore Persephone als Pflanzen, der Nymphe als Tiere und menschliche Wesen, des Halbgottes Dionysos als androgyne Politen in der Polis, des Gottes Ares als m\u00e4nnliche und der G\u00f6ttin Aphrodite als weibliche Gespiel-innen der Titanide Eos in der empirischen Praxis.<br \/>\nGoethe, die Goetheanisten, aber auch jeder Samurai schauen diesem Kommen und Gehen nicht nur zu, wie es im orthodoxen Buddhismus der Fall ist. Jenseits von Gut und B\u00f6se, jenseits aller Dualismen geht ihre lebendige Einheit in der sie umgebenden Vielfalt unter ohne unterzugehen, indem ihre Individualit\u00e4t die materialistische Dialektik selbst wird: Orexis. Diese transzendentale Bewegung, die eine \u00e4sthetisch autonome des Subjektes ist, unterscheidet sich gewaltig von der, die eine heteronome des Objektes ist. Der luziferische Intellekt, der Objektivist gespei\u00dft von den drei Grund\u00fcbeln arbeitet unter Umgehung der kunstrevolution\u00e4ren Mitte mit dem ahrimanischen Mechanismus zusammen und erschafft auf diese Weise die BRD-Matrix: B\u00fcrgerkrieg. Fremdbestimmende Anweisungen als Informationen getarnt ersetzen die ganzheitliche Selbstorganisation.<br \/>\nEin Entwicklungsproblem entsteht also erst dann, wenn das Kommen von dem Gehen abgetrennt wird! Das Gekommene will also einfach nicht gehen! Und das Gekommene darf auf Grund einer Verzweckung noch nicht gehen! So kann auch das, was sich an dessen Stelle kunstrevolution\u00e4r im Sinne der Sch\u00f6pfungsgesetze bewegen will, nicht den ihm geb\u00fchrenden Platz in der stetigen Evolution einnehmen! Mit Macht wird das, was zeitgem\u00e4\u00df dran ist, solange von den beharrenden Kr\u00e4ften zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, immer wieder entsorgt, bis die Unterentwicklung als ganz nat\u00fcrliche Folge dieser Abwehrhaltung zur Rebellion oder sogar zum Sturz der mit schierer Gewalt erzwungenen Verh\u00e4ltnisse f\u00fchrt! Immer, wenn ein Weltph\u00e4nomen sich nicht verwandeln will, entstehen die Gegens\u00e4tze, gibt es in der polis oder auch in der orexis das durch Vorurteile sich der Ver\u00e4nderung verweigernde Seiende und den mit diesem wesenhaft komplement\u00e4r in der Naturwirklichkeit agierenden Widerstand. Dieser einfache widerst\u00e4ndige Gegensatz zum Stillstand der Beharrung bezieht sich auf die vorgefundenen Gegenst\u00e4nde und deren Beziehungen. Die moralische Bejahung und auch die Verneinung jener ist ausweglos. Nur der Sprung auf die n\u00e4chste Erkenntnisstufe bringt nach Hegel die Erl\u00f6sung, die Befreiung der Dinge von \u00fcberholten Sichten.<br \/>\nDie zum Stillstand gekommene Bewegung schafft, produziert ihren eigenen widerst\u00e4ndigen Gegensatz im zeitlichen Verlauf! Wir erinnern uns an die Kirschbl\u00fcten. Bl\u00fchen und Verwelken sind eins. Die reine Bewegung der Kirschbl\u00fcte beinhaltet beides im transzendentalen Raum. Die Gegens\u00e4tze l\u00f6sen sich in jener vollkommen auf. Verfaulende Beharrung in der vergangenen Sch\u00f6nheit und kulturzerst\u00f6rerische Gewalt geh\u00f6ren symbolisch zusammen. Erst die Heiligsprechung des reinen Strebens in dem der Gott Ares und die G\u00f6ttin Aphrodite permanent den reinen Akt vollziehen, l\u00e4\u00dft die \u00fcberw\u00e4ltigende Sch\u00f6nheit eines Wesens f\u00fcr die selbstaufgekl\u00e4rte Reflexion hervortreten: Eupraxia. (wird fortgesetzt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1250) +++ Eupraxia (I) +++ Das Bl\u00fchen und Verbl\u00fchen, auch wenn es sich um Kirschbl\u00fcten handelt, sind doch keine Gegens\u00e4tze,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15708","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15708"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15708\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}