{"id":2065,"date":"2013-11-07T09:37:50","date_gmt":"2013-11-07T09:37:50","guid":{"rendered":"http:\/\/gaia-essen.de\/?p=2065"},"modified":"2013-11-07T09:37:50","modified_gmt":"2013-11-07T09:37:50","slug":"frau-petra-hintz-beleidigt-die-kunstreligiosen-gefuhle-des-goethevolkes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/frau-petra-hintz-beleidigt-die-kunstreligiosen-gefuhle-des-goethevolkes\/","title":{"rendered":"Frau Petra Hinz, Sie beleidigen die kunstreligi\u00f6sen Gef\u00fchle des Goethevolkes!"},"content":{"rendered":"<p>Was soll das moralische Geschrei auf Ihrer Website oben rechts dem universellen Goethevolk der geistig absolut freien Individualit\u00e4ten sagen? Wissen Sie denn nicht, das die Goethe &#8211; Aktivistin und der Goethe &#8211; Aktivist\u00a0 in ihrem individuellen Erkenntnisuniversum nur dem Unbedingten gegen\u00fcber Achtung und Ehrfurcht erweisen? Die moralische Emp\u00f6rung, dargestellt durch den Respektbegriff in Verbindung mit der Notwendigkeit gegen die vermeintliche Gefahr des Rassismus vorzugehen, in dieser Aufmachung und das gerade auf Ihrer Homepage mit Ihrer Lebensgeschichte, mit Ihrer negativen Erfahrung im Schilderstreit, zeigt nur eines neben der pers\u00f6nlichen Unglaubw\u00fcrdigkeit, die kunstreligi\u00f6sen Gef\u00fchle beleidigende, un\u00e4sthetische politreligi\u00f6se Anma\u00dfung. Achtung kann nicht im naiv &#8211; realistischen Sinne politisch eingefordert werden, sie kann keine selbst\u00e4ndige Ursache in der Erscheinungswelt sein, nur Wirkung eines eigengesetzlichen, transzendentalen Ereignisses, schon garnicht auf diese bizarre, plumpe, sektenhafte Art. 1) Und das ist der beleidigende Akt, wenn in diesen heiligen selbstorganisatorischen Prozess mit barbarischer kommunikativer Gewalt antievolution\u00e4re D\u00e4monen geistverletzend durch Ihre Propagandatechnik eingeschleu\u00dft werden. Die \u00e4sthetische Autonomie, der Inbegriff der Sittlichkeit, der Kulturtr\u00e4ger des sachgerechten Denkens, die jedem Menschen innewohnende monistische Entelechie braucht keinen machtpolitisch mi\u00dfbrauchten Nachhilfeunterricht in Sachen Ethik. Sie braucht nur Neu &#8211; Weimar, als den Werkbegriff f\u00fcr den \u00e4sthetischen Stadtstaat der kommenden epistemischen Weltrepublik. Seit der erkenntnistheoretischen Kulturrevolution von Kant sollte der Offenbarungsglaube, in welcher Form auch immer, seinen Platz vor den Stadttoren gefunden haben! Aber nein, unbedingte Selbstbestimmung w\u00fcrde ja Ihren Heiligenschein, das neu entstandene, kirchlich unterf\u00fctterte Feudalsystem in Deutschland fraglich werden lassen. Es gibt keine Kulturgruppen in Deutschland, die einer besonderen, herausgehobenen Achtung bed\u00fcrfen! Das ist Apartheid! Ihr Staat ist der Allgemeinheit verpflichtet. Wie Sie ja wissen, gab es in Deutschland schon zwei sozialfaschistische Regime in diesem Jahrhundert, wo auch der Respekt kollektivistisch in unterschiedlicher Dosierung entsprechend der Lebenszusammenh\u00e4nge verabreicht wurde. Und noch einmal, sie wollen der Untertanin doch mit Ihrer durchsichtigen Schmutzkampagne etwas Dogmatisches offenbaren, was sie passiv, sogar mit Nachdruck in ihren Empfindungsleib einschreiben lassen soll. Nach dieser seelisch &#8211; geistigen Folter bemerkt sie allerdings recht schnell, das der Verstand ihr Gegenteiliges berichtet, denn das behauptete pseudowissenschaftliche Ph\u00e4nomen gibt es \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>1) Kant: &#8220;Allein wenn Achtung gleich ein Gef\u00fchl ist, so ist es doch kein durch Einflu\u00df empfangenes, sondern durch einen Vernunftbegriff selbstgewirktes Gef\u00fchl und daher von allen Gef\u00fchlen der ersteren Art, &#8230;&#8221;. &#8220;Die unmittelbare Bestimmung des Willens durchs Gesetz und das Bewu\u00dfsein derselben hei\u00dft Achtung, so da\u00df diese als Wirkung des Gesetzes aufs Subjekt und nicht als Ursache desselben angesehen wird.&#8221; &#8220;Der Gegenstand der Achtung ist also lediglich das Gesetz und zwar dasjenige, das wir uns selbst und doch als an sich notwendig auferlegen.&#8221; Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Immanuel Kant. Reclam, Stuttgart, 2011, S. 26, (AA 401).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was soll das moralische Geschrei auf Ihrer Website oben rechts dem universellen Goethevolk der geistig absolut freien Individualit\u00e4ten sagen? 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