{"id":8543,"date":"2015-05-15T19:45:57","date_gmt":"2015-05-15T19:45:57","guid":{"rendered":"http:\/\/gaia-essen.de\/?p=8543"},"modified":"2020-05-12T19:46:57","modified_gmt":"2020-05-12T19:46:57","slug":"uber-den-volkskrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/uber-den-volkskrieg\/","title":{"rendered":"\u00dcber den Volkskrieg (I)"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_8547\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/gaia-essen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1040246-e1431719432694.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8547\" class=\"size-medium wp-image-8547 \" src=\"http:\/\/gaia-essen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1040246-e1431719432694-225x300.jpg\" alt=\"\u00dcber den Volkskrieg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1040246-e1431719432694-225x300.jpg 225w, https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1040246-e1431719432694-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8547\" class=\"wp-caption-text\">Haiku: Die Gerechtigkeit &#8211; das Heilmittel der Polis &#8211; daf\u00fcr k\u00e4mpfen wir.<\/p><\/div>\n<p>(688) Die Liebe, welche die Maoistin den Welterscheinungen schenkt, ist vorbehaltlos, eben, weil Sie auch eine Goetheanistin ist, auf das Wesen des betrachteten Ph\u00e4nomens gerichtet. Kann seine Form sich nicht in der Imagination der erkenntnisk\u00fcnstlerischen Rebellin rechtfertigen, ist sie reaktion\u00e4r im Evolutionsgeschehen zur\u00fcckgefallen, dann hat der Gegenstand sich dem Werdeprozess zu unterwerfen, der von der transzendenten Entelechie, dem absoluten Ich der Botschafterin aus Neu-Weimar, neo-situationistisch begleitet wird. Welches Urteil sie f\u00e4llt, das bleibt allein ihr \u00fcberlassen. Kulturautonom, autark und souver\u00e4n entscheidet nur sie \u00fcber die neue \u00c4sthetik und die anzuwendenen Mittel, um den von ihr gewollten Einschlag in die Akashachronik herbeizuf\u00fchren. Nach Mao tse-tung 1) sind Revolutionen und revolution\u00e4re Kriege in einer Klassengesellschaft unvermeidlich. Sie sind nach seiner Aussage die &#8220;h\u00f6chste Kampfform&#8221;, um zu einer &#8220;L\u00f6sung der Widerspr\u00fcche&#8221; zu kommen, die sich im Gemeinwesen aufget\u00fcrmt haben. Haben jene eine ganz bestimmte &#8220;Entwicklungsstufe&#8221; erreicht, dann ist die notwendige Auseinandersetzung nicht mehr zu umgehen. Unm\u00f6glich ist der Schritt in die Zukunft, wenn die &#8220;reaktion\u00e4ren herrschenden Klassen&#8221; an der Macht bleiben. Auch teilt er die Kriege in gerechte und ungerechte ein. Wir Kommunisten, nicht Sozialisten (= Sozialfaschisten), sind mit ihm einig, da\u00df Kriege, die den Fortschritt behindern, ungerecht sind. An gerechten Kriegen, die das Volk befreien, nehmen wir, wenn der Zeitpunkt dazu gekommen ist, selbstverst\u00e4ndlich ohne zu z\u00f6gern aktiv teil. Einst werden keine Kriege mehr n\u00f6tig sein. Bis dahin aber, gilt es wachsam zu sein und dem Ruf des Gottes der Ver\u00e4nderung, Ares, erkenntnismutig Folge zu leisten, wenn die Situation f\u00fcr das universelle Goethevolk nicht mehr hinnehmbar ist. Sch\u00f6pfen wir das poetologische Set, das zwischen der Kunstpraxis und dem blutigen B\u00fcrgerkrieg liegt, voll aus, damit Ares und sein unangenehmes Gefolge nicht auf den Plan treten mu\u00df. Immer ist es die Konterrevolution, die ihren eigenen Untergang herbeif\u00fchrt, auch durch Inkaufnahme von Str\u00f6men von Blut, damit die Welt so stehen bleibt, wie sie bis dahin war.<br \/>\n_____________________________<br \/>\n1) Mao tse-tung: \u00dcber den Volkskrieg. Verlag f\u00fcr fremdsprachige Literatur. Peking 1969. S. 1.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(688) Die Liebe, welche die Maoistin den Welterscheinungen schenkt, ist vorbehaltlos, eben, weil Sie auch eine Goetheanistin ist, auf das&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8543","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8543"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8543\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18156,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8543\/revisions\/18156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}