{"id":8555,"date":"2015-05-16T19:55:34","date_gmt":"2015-05-16T19:55:34","guid":{"rendered":"http:\/\/gaia-essen.de\/?p=8555"},"modified":"2015-05-16T19:55:34","modified_gmt":"2015-05-16T19:55:34","slug":"apollo-artemis-und-ares","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/apollo-artemis-und-ares\/","title":{"rendered":"Apollo, Artemis und Ares"},"content":{"rendered":"<p>In seinem hochsymbolischen M\u00e4rchen 1) kommt Goethe auf einen gemischten K\u00f6nig zu sprechen. Dieser solle in seine Hauptbestandteile zerlegt und wieder zu einem Ganzen zusammengef\u00fcgt werden. Von wem hat dies zu geschehen? Das kann nur die Aufgabe der transendenten Entelechie sein! Gold, Silber und Eisen m\u00fcssen ihre Funktion im Menschen voll und ganz aus\u00fcben. Nur so k\u00f6nnen sie ihrer Vermittlerrolle im Evolutionsprozess gerecht werden. Gold steht f\u00fcr Monotheismus, Silber f\u00fcr Polytheismus und Ares f\u00fcr Pantheismus. Wissenschaft, \u00c4sthetik und Kunst geh\u00f6ren zu den obersten Begriffen im Gegenstandsgebiet der Goetheanistik. Wobei der Kunsttheorie die entscheidende Stellung im Entwicklungsgeschehen zukommt, da \u00fcber sie das absolute Ich auf alle Freiheitsebenen und Formen des eigenen Ich zugreifen kann. Die anschauende Betrachtung beginnt in der Physik, geht \u00fcber zur Metaphysik und von dieser in das Transzendentale, von wo aus der R\u00fcckblick und die Vorschau m\u00f6glich ist. Hier im ewigen Augenblick, in der unaufh\u00f6rlichen Gegenwart des Werdens finden die Propyl\u00e4engespr\u00e4che statt. Monotheismus und Polytheismus finden zum Symbol der &#8220;Wei\u00dfen Lilie&#8221; im Reich der Artemis (Imagination) zusammen, bevor aus diesem heraus durch die Tatkraft der Individualit\u00e4t eine neue Instanz des zeitgen\u00f6ssischen Kunstwerkes in der pantheistischen Sinnenwelt entsteht. (wird fortgesetzt)<br \/>\n_____________________________<br \/>\n1) Das M\u00e4rchen von Goethe, das er 1975 in der von Schiller herausgegebenen Zeitschrift Die Horen ver\u00f6ffentlichte, geh\u00f6rt zum Kanon von Sonne und Erde. Der dort imaginierte Mythos bildet ein Teil des Grundgewebes, welches die Vorstellungswelt des Goethevolkes zusammenh\u00e4lt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem hochsymbolischen M\u00e4rchen 1) kommt Goethe auf einen gemischten K\u00f6nig zu sprechen. Dieser solle in seine Hauptbestandteile zerlegt und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8555","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8555","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8555"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8555\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/clone_gaia-essen15-11-20\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}