Mahnwache (I). Der Impulsvortrag

(027) Mythologem: Wachsamkeitskomitee. Sehr geehrte kulturautonome Individualitäten, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Essen, die linksreaktionäre, sozialdemokratisierte politische Klasse in Deutschland wird ihrer vom Grundgesetz inhaltlich vorgeschriebenen Führungsverantwortung in keinster Weise gerecht. Aus prinzipiellen, in der Sache liegenden Gründen ist dies von den Machthabern auch nicht zu erwarten. Deshalb meldet sich nun das Goethevolk zu Wort. Eine kleine Kulturgruppe bringt den Erkenntnismut auf und fordert die sofortige Abdankung der zwar legalen Herrscherschicht, aber nicht mehr legitimen und auch völlig unfähigen. Es stellt sich sogar die Frage, ob es sich bei dem BRD-Regime nicht um eine kulturimperialistische Kolonialbehörde handelt, die genozidal und neofeudal sämtliche Lebensgrundlagen des autochthonen Volkes eigennützig verbraucht.  ¶  Ein System, das nicht zur Entwicklung des Ganzen beiträgt, das den Teil der Bevölkerung, der den gesamten Aufbau geschultert hat, im dritten Lebensabschnitt von der Teilhabe am sozialen Geschehen ausschließt und sich deren Arbeitsfrüchte bemächtigt, muß vor ein Ethikgremium gezerrt und dazu gezwungen werden, öffentlich Rechenschaft abzulegen.  ¶  Wir erleben die Rückkehr der Barbarei mitten in Europa. Das Recht des Stärkeren setzt sich überall mehr und mehr durch. Findet der aufmerksame Beobachter bei den  Profiteuren der parteioligarchischen Autokratie nicht Diskriminierung, Haß, Rassismus, und Undankbarkeit gegenüber den heutigen deutschen weisen Frauen und Männern vor, den geistigen Nachfahren Goethes?  ¶  Der erste wehrhafte Schritt ist die Einführung eines Seniorenrates. Weiter müssen in den Stadtteilen ‘Wachsamkeitskomitees’ gegründet werden, deren Aufgabe es ist, die kulturelle Vielfalt zu gewährleisten. Parallel dazu soll die transzendentale GAIA als kunstreligiöse Alternative zum Aberglauben an die ‘Gesellschaft’ geschaffen werden und sich als Wählergruppe der älteren Generation für den altengerechten Umbau der Stadt einsetzen. Goethe will es (wird fortgesetzt).

Hier spricht das autochthone Bürgertum zum Thema nachhaltige individuelle Daseinsvorsorge

(026) Mythologem: Argo. Deutschland braucht eine Institution, die weit über die Zyklen der Bundestagswahlen hinaus denkt! Warum? Es gibt politische Prozesse, die auf lange Sicht hin beobachtet, begleitet und gestaltet werden müssen! Da es nur eine wahre Kultur geben kann, die in unterschiedlichen Ausprägungen erscheint, muß jene durch eine permanente Revolution gegen eine barbarisierende Politik behauptet werden. Dies ist verständlicherweise keine Aufgabe des Staates, keine der sogenannten Offenbarungsreligionen oder anderer ideologisch festgelegten Organisationen und auch keine der Wirtschaft. Sie kann auch nicht dem einzelnen Bürger zugeschoben werden, da er damit genauso wie die politische Klasse insgesamt hoffungslos überfordert sein würde. Deutschland braucht eine außerparlamentarische Definitionsmacht für den einzuschlagenden Weg. Deutschland braucht ein Ethikkonzept, das auf Wissenschaft und Kunst aufbaut, denn nur dieses ist zukunftsfähig und führt auf gerader Strecke direkt nach ‘Neu-Weimar’. Das ‘Museion für Goetheanistik’, die sozial dreigeteilte ästhetische Polis ‘Erste Nation’, arbeitet als kunstreligiöse Argo auf dem Weltenmeer an der Renaissance des klassischen Deutschlands und damit für das Erwachen der Gothea, des Goethe in jedem von uns. Mit ihnen können wir das kommende Chaos mildern und vielleicht auf einer anderen Evolutionsstufe überwinden.

Das “Museion für Goetheanistik” setzt dies: Es ist vorbei!

(025) Mytholgem: Goetheanistische Plattform. Das “Museion für Goetheanistik”, ein Einhauptorgan von “Sonne und Erde”, fordert als einspruchsberechtigte Instanz, als bevollmächtigte Einrichtung des ästhetischen Stadtstaates ‘Neu-Weimar’ in den Plejaden, als gleichberechtigtes Mitglied neben anderen Entitäten im metaphysischen Reich der absoluten Zwecke, hier auf dem irdischen, relativen Plan, die sofortige Abdankung der gesamten politischen Klasse im Machtbereich der BRD und die Schaffung eines nationalen Übergangsrates, dessen Hauptaufgabe es sein wird auf der Basis des Grundgesetzes eine neue Verfassung auszuarbeiten.  ¶  Die Ausgangslage ist folgende: Das irdische, relative Konstrukt BRD hat sich selbst blasphemisch vergöttlicht und zwingt die unterworfene ‘Bevölkerung’, eigentlich das unterworfene Volk, zum Götzendienst. Das absolute Entwicklungsziel, im Vokabular von “Sonne und Erde” ‘Neu-Weimar’ genannt, welches im Grundgesetz gleich an erster Stelle genannt wird, ist aber das erkenntniskünstlerische Werk einer auf Bildung beruhenden Polisgemeinde, die den Schutz der Menschenwürde im alltäglichen Geschehen auf Dauer gewährleisten kann.  ¶  In diesem Zusammenhang noch einmal etwas zum Selbstverständnis von “Sonne und Erde”: Die “Goetheanistische Plattform” ist die transzendentale Anhöhe der Evolution, von der aus ganzheitliche Perspektiven auf die Erscheinungswelt aus einem zenpraktischen Koan-Bewußtsein heraus entwickelt werden. Die Goethea, der Goethe in uns, die gekreuzigte geistig freie Individualität im tragischen Lebensvollzug, vereinigt das Subjektive mit dem Objektiven in der lebendigen Kunstreligion. Der Mensch als das verkörperte absolute Paradox, als das Prinzip der Natur, muß sich dem Primat der Kunst beugen, um wahrhaft frei agieren zu können. Nur der Künstler steht jenseits von gut und böse, von absolut und kontingent, von unveräußerlich und sozial konstruiert, von ewig und zeitgeboren, von eternalen Menschenrechten und zweckgebundenen, durch das Recht des Stärkeren geschaffenen und von Monotheismus und Polytheismus.