Die Periagoge “Schneeglöckchen”, eine Erkenntnisgemeinschaft für das pralle Leben

Sapere aude! (Kant) Haben Sie Erkenntnismut und gestalten sie Ihr Leben kulturautonom, autark und souverän selbst! Dies geht nur über eine neue Religion, die aber eine zeitlose ist, weil sie nicht von den Menschen ohne Bezug zum Ganzen zusammengestellt wurde, sondern von der Natur selbst angewendet wird, die Kunst, die Wissenschaft. Der Mensch hat das ganze Arsenal zum Überleben von der Gaia in weiser Voraussicht erhalten. Er hat es nur noch nicht gelernt, damit weise umzugehen. Immer wieder wird er vom Unteren Ich vergewaltigt, welches ihn dann zwingt das Recht des Stärkeren in den unterschiedlichsten Formen gegen die Kunstwahrheit anzuwenden. Mehr unter “Periagoge” oben in der Auswahlleiste. Die Initiative “Die Periagoge verwirklichen” bittet nun um Ihre Mitarbeit. Der Kontakt, über den weitere Informationen ausgetauscht werden können, findet über folgende E-Post-Adresse statt: verwaltung(at)ganzheit.de.

Links und Rechts ein Dauerbrenner des veralteten Denkens

Mittlerweile sollte doch wenigstens eine überschaubare Anzahl von Intellektuellen wissen, daß aus der seelisch – geistigen Einrichtung des Menschen heraus, die ja ihren Ursprung in der Natur hat, mindestens sechs Hauptaspekte auf das Ganze zu werfen sind: Empfinden, Wahrnehmen, Verstehen, Erkennen, Anschauen und Handeln. Wo ist da das Linke, wo das Rechte zu finden? Und von diesen Reduktionisten lassen wir uns regieren und das auch noch verfassungsfeindlich. Haben Sie jemals sich genauer mit dem Grundgesetz beschäftigt? Tun Sie es! Nichts davon werden Sie in der politischen Praxis wiederfinden. Stattdessen bietet sich das BRD – Regime selbst als Religionsersatz an. Das Goethevolk wird gezwungen zu konvertieren und auf seine moralische Selbstbestimmung zu verzichten. Sie haben jetzt schon die Wahlmöglichkeit, nein, Sie haben sie immer schon gehabt, sie ist Ihnen von Natur aus eingeschrieben. Mit “Sonne und Erde – Entwicklungsbegleitung” haben Sie nun aber die antipolitische Alternative, um das unlebendige, dem Pluto anheimgefallene, mit antievolutionären Dämonen übersähte und schon zur Geschichte gewordene Herrschaftssystem kommunal in ausgesuchten Gegenstandsbereichen ästhestisch zu erlösen und in eine höhere Daseinsform zu überführen. Rudolf Steiner, ein Meister in unserer geisteswissenschaftlichen Entwicklungslinie, spricht von Wollen, Fühlen und Denken, statt bizarrerweise und weder wissenschaftlich noch künstlerisch von Links und Rechts. Auch in seiner Einteilung liegt ein verborgenes Wissen, das es zu erobern gilt.

Hygieia und Ares bringen gemeinsam den Goethe hervor

Für ein Leben in der Goethea, in dem Goethe: Das Prinzip der Reinheit und das Prinzip der Veränderung sind notwendige Voraussetzungen für eine Erkenntniskunst, die letztendlich wieder zur Natur werden will. Im plutonischen Schattenreich des Unteren Ichs, der reinen Naturwesen, herrscht der permanente Kriegszustand. Kein einziges von diesen Lebewesen wird je die Styx überwinden und selbstherrlich in der Akashachronik des Äthers aufgenommen. Nur der Hades wird für sie Platz haben. Gelingt es der rein praktisch tätigen Entelechie das Untere Ich zu verwandeln, voll und ganz für seine Lebensaufgabe zu begeistern, dann wird es ein Teil des Großen Planes, vereinigt sich mit dem ätherischen Kind und die Erinnerung an es wird nie mehr verloren gehen. Selbst die Wiederverkörperung der Persönlichkeit wird im Laufe der Erdenentwicklung möglich sein. Wie, Sie können das alles nicht denken? Nun, erst das Aufwachen zu der Goethea oder dem Goethe in Ihnen öffnet den Blick auf die Freiheitsebene der Möglichkeit, von wo aus der dialektische Zugriff auf alle Aspekte des Lebens überhaupt erlaubt ist. Die Wirklichkeit als die Welt des objektiven Wissens ist hierfür zwar die unbedingte Voraussetzung, aber nicht das Ende des Erkenntnisprozesses. Noch weniger ausreichend ist die erste und die zweite Freiheitsebene der reinen Empfindungen und Wahrnehmungen, obwohl auch diese eine fundamentale Funktion auf dem Weg zur ästhetischen Poetologie erfüllen.

Selbstverständlich war Goethe auch ein Muslim. Wer ist den keine Muslimin oder kein Muslim?

Für Goethe gab es nur die Natur. Was ist der Islam denn anderes, als die Verherrlichung der Natur und ihrer Naturgesetze? Akzeptiert. Die Natur aber, und dagegen hat sich Goethe nicht ausgesprochen, hat ihre Kunst allein auf den Menschen übertragen. Das Vermögen künstlerisch, aber auch wissenschaftlich tätig sein zu können, ist die Vernunft. Diese Vernunft ist das Prinzip der Natur. Es ist der Christus, das Gattungswesen aller Menschen. Die unterschiedlichen reinen Vernunftarten in der Individualität aber sind in ihrer Gesamtheit der Goethe oder der Heilige Geist. So ergibt sich logisch eine Dreiteilung des Ganzen. Für Goethe stehen sich die rohe Naturwirklichkeit und die kultivierte Kunstwahrheit gegenüber. Aber wer kultiviert denn hier? Mit der Beantwortung dieser Frage kommen wir nun zur entscheidenen Aussage. Mehrere Kosmen spielen hier ineinander. Neben dem kurz erläuterten tritt mindestens der Kosmos des Empedokles auf und der des Shakyamuni Buddha. Wie sollte denn sonst das Bild des am Strand des Weltenmeeres spielenden Kindes mit dem Menschenbild der geistig absolut freien Individualität in Einklang gebracht werden?

Der Naturgewalt widerstehen. Die purpurfarbene Morgensonne Eos anstreben

Mit der purpurfarbenen Morgensonne Eos 1) kommt uns Achilles in geschmückter, glänzender Rüstung auf seinem Kampfwagen entgegen. Hinter ihm folgt das Entsatzheer fest entschlossen unser Anliegen, die nächste Kulturepoche einzuleiten, zu unterstützen. Der Christus 2) will sich in dieser als Goethe, als reine praktische Vernunft offenbaren, nachdem er sich schon machtvoll als reines Verstandesdenken etabliert hatte. Erschienen als reine beeindruckende Bilderbild, will die Natur nun den Menschen vollkommen freilassen und ihn dazu ermächtigen, seine Kunst wieder zur Natur werden zu lassen. Damit schließt sich der Erkenntniskreislauf, der im Biologischen begann, im Seelischen fortgeführt wurde und nun im Geisteswissenschaftlichen menschenwürdig, erkenntniskritisch und erkenntnispraktisch von der Individualität beendet wird. Moral, Wissenschaft und Kunst haben wieder zusammengefunden. Die Grundlage für den ästhetischen Stadtstaat ist geschaffen worden. Das Recht des Stärkeren mußte der Herrschaft durch Freiheit weichen.
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1) Wer ist die Titanide Eos, die mit einem eigenen Streitwagen an der Heerstraße nach Neu-Weimar geduldig wartet? Könnte sie nicht die sich ständig erneuernde Einheit von Individualität und Entelechie sein, ein besonders liebenswürdiger Bestandteil des immerwährenden Epos der allen Dingen zugrundeliegenden Wirklichkeit?
2) Der Christus ist das Leben, der Weg und die Wahrheit. Wird der Aspekt der Wahrheit gewählt und ihr Aufstieg bis zur Erkenntniskunst, dann identifiziert sich die Adeptin, der Adept letztendlich mit der moralischen Evolution, die in der Objektwelt “sozialplastisch” auftritt.