Didaskein I: Namensgebung

Die Selbstprüfung Ihrer Bereitschaft zur politischen Einheit von Neu – Weimar in seiner raum – zeitlichen Gestalt als “Freie Karl-Philipp Moritz Online – Universität” und gleichzeitigen Akzeptanz der dortigen seelischen Vielfalt der Individualitäten in ihrer ganzen Ausdehnung und Tiefe kann nach Goethe an ihrem Willen festgemacht werden, ob Sie den Erkenntnismut zur nicht – ikonoklastischen Trennung von allem Althergebrachten und zur erkenntniskritischen Neuverbindung mit der hoffnungsfrohen Leerheit (Pandora) aufbringen. Um sich dem transzendentalen Goethevolk, dem sie auch, ohne es zu wissen, schon vor der Geburt, schon vor der Zeugung angehört haben, erneut zuzuwenden, bedarf es zuerst einer bewußten Entscheidung zu einem neuen Namen mit dem Sie dann Ihre aventiure (Abenteuerreise) zu sich selbst, zu Ihrem Höheren Ich beginnen. Im ersten Durchgang wählen Frauen eine Bezeichnung für sich, die “ida” (Xidap ist schon vergeben) und Männer, die “thor” enthält (Thorix ist schon vergeben). Weiter muß in jedem Namen ein “x” vorkommen. Damit wird das Untere Ich symbolisch ausgeschaltet. Mit diesem Namen haben Sie es  gleichzeitig anonymisiert. Ihre Identität im plutonischen Schattenreich, das Untere Ich, ist zwar nicht unwichtig, da die Entwicklungshindernisse dort beheimatet sind, aber in der Hauptstadt des Odysseus geht es nur um das Höhere Ich, mit welchem Sie sich Schritt für Schritt kulturautonom identifizieren werden. Am Ende haben Sie im besten Fall den Status des Entwicklungsbegleiters erreicht und können dann die ersten Funktionen in dem weltbürgerlichen Stadtstaat übernehmen.

Brombeerblüten: Unser Gebet ist Wissenschaft und Kunst, ist permanente Kulturrevolution

Wider dem kleinkarierten Ampelgeist der DDR, der selbstverantwortungslosen, sozialimperialistischen Miefigkeit und Theologie! Die geisteswissenschaftliche Basis der freiheitlich – demokratischen Grundordnung ist das Goethevolk! Warum ist das so? Na, ist doch klar. Die wahre Demokratie setzt sich aus geistig absolut freien Individualitäten zusammen, aus den Menschen, bei denen der nous poietikos ungehindert tätig ist. Das sind die jeweiligen Entelechien, die sich aus Prinzip gegenseitig aristokratisch in ihrer besonderen Gestalt wahrnehmen. Da der Logos, manche sagen auch der Christus dazu, die allgemeinmenschliche Sphäre der Begegnung ist, können dort alle Fragen der kulturautomen Polis erkenntniskünstlerisch zum Wohle der Gemeinschaft gelöst werden. Im Vokabular der goetheanistischen Plattform Sonne und Erde findet diese wahre Politik im Bereich der Propyläen statt, also auf dem Weg nach Neu – Weimar, der Stadt, wo das Höhere Ich eines jeden Menschen zuhause ist. Diese Vorgehensweise diskriminiert grundsätzlich jede sozialpathologische, zwangskollektivistische Weltanschauung als nicht vereinbar mit einer sich organisch entwickelnden Gemeinde, in der Goethe prozesshaft wieder zum Leben erweckt wird. Verantwortlich für die Form im Sinne von Heraklit, das Eidos, ist seit Goethe nur noch der dazu erwachte Erkenntniskünstler. Jede unästhetische, reaktionäre und staatsterroristische Formstabilisierung, die den Eigenwillen des menschlichen Phänomens unberücksichtigt läßt muß als Blasphemie verdammt werden.

Zum Kulturgut der Stadt Essen gehört auch kein Museion

(0011) Der Konzern Essen hat in seinem Kunstportfolio kein Museion vorzuweisen. Die vornehmste Aufgabe der GAIA ist neben der Erkämpfung der Kulturautonomie für Seniorinnen und Senioren die Errichtung eines ebenfalls kulturautonomen Museions. Die Kunst ist prinzipiell keine Angelegenheit eines Staates. Die Vereinnahmung durch eine bestimmte Weltanschauung ist ebenfalls nicht schöpfungsgemäß. Erst wenn die Kunst selbst den weiteren Fortlauf der Geschichte bestimmt, wenn die Teile und das Ganze wieder lebendig und notwendig als Einheit erscheinen, die Individualität des menschlichen Einzelwesens und die der Polis erneut hergestellt sind, erst dann hat das Christentum die kollektivistische Hybris auf Dauer entsorgt, nachhaltig für die Verwirklichung des Primates der Kunst, des Evolutionsprinzips gesorgt und das Stadttor von Neu – Weimar darf geöffnet werden.