Gewalt ist keine Lösung! (mit Haiku)

(1143) +++ Streben (I) +++ Gewidmet der Märtyrer-in Julia Elena R. aus Viersen. Die Transzendentalie der Schönheit verlor erneut einen Ausdruck ihrer ästhetischen Gegenwart. Dies war dualistisch beurteilt ein Anschlag auf die Welt der Olympier-innen durch einen irregulären Kämpfer im Dienst der natürlichen Orexis (Aristoteles)! Dies war symbolisch angeschaut ein demonstrativer Akt, der auch den Ratschluß der Götterwelt darstellt, denn er geschah in einem gefallenen Gemeinwesen, dem BRD-Regime! Das Gewalt gegen Sachen und auch Menschen wissenschaftsethisch und kunstästhetisch legitimiert sein muß, wer will das bestreiten? In Frage gestellt wird diese eudämonistische Regel doch nur von denjenigen, die ihre eigene Existenz oder die ihrer sozialen Gruppe wichtiger nehmen als die der anderen in einem einheitlichen Rechtsgebiet. Von welchem Rechtsbegriff ist denn überhaupt die Rede? Das muß doch zuerst geklärt werden, wenn die fehlgeleitete Entwicklung der Polis zu einem Zerfall in Bürgerkriegsparteien droht! Die Kunst der Gerechtigkeit und die Wissenschaft vom Recht sind zwei unterschiedliche Gegenstandsgebiete, die nicht miteinander vermischt werden dürfen! Die eine darf aber auch nicht die andere bis zur Wirkungslosigkeit durch Machtmißbrauch eindämmen. Beide haben ihren eigenen Tätigkeitsbereich, in dem sie von der Titaniden Themis eingerichtet worden sind. Ja, selbst eine Hybris der Kunst kann es geben, nicht nur eine der Wissenschaft! In diesem Fall geht es um die Lehre von der Gemeinschaft, eben der Politik im aristotelischen Sinne. Der Halbgott Dionysos und der Gott Apollon aber neigen nur dann zu bersekerhaftem Auftritt in der Ausführung durch den Gott Ares, wenn das politische Ganze aus den Fugen geraten ist. Der positivistische Terror der Sozialfaschist-innen bewirkt den Aufstand des individuellen Wesens gegen die Unterdrückung seiner Eigenart und der Terror des undressierten Wesens den Aufstand der Vernunftidee in ihren Abschattungen gegen die Mißachtung der Eigenart anderer. Deshalb ist eine moralische Evolution vonnöten, die im Hain der Artemis durch die Propyläen-Gespräche in Form einer Debatte vorbereitet und durch die Roten Garden in den matrixfreien Zonen umgesetzt werden. Andere Politen machen sich dann gleich weiter auf den Weg nach Neu-Weimar, der diese durch die empfindenden Sümpfe der Styx führt, wo sie sich in die ganzheitlichen morphai verwandeln. (wird fortgesetzt)