Erkenntniskunst auf dem Seniorentag der Stadt Essen am 21/08/14

Res gestae entelechiae: 1) Erkenntnismutig, bewaffnet mit einem Plakat und dem Motto “Senior-innen wählen KPD (Maoisten)” auf der Vorderseite und dem Motto “Primat der Kunst” auf der Rückseite ging der Initiator von “Sonne und Erde” auf dem Kennedyplatz spazieren, um den dort anwesenden Besuchern und Veranstaltern sein kunstreligiöses Anliegen wenigstens plakativ vorzutragen. Die Ästhetik sollte ihren Teil dazu beitragen, daß Gewohnheitsdenken und die Bildungsresistenz zu erschüttern. Nachdem alle “wichtigen Stützen des Systems” auf einem Notizzettel für die folgende Aufzählung vermerkt worden waren, ging es noch einmal an den Ständen vorbei. Hierbei wurde der Goetheanhänger rüde gestoppt und darauf hingewiesen, daß er nur dann weitermachen könne, wenn er auch die Berechtigung dafür besäße. Der Hinweis vom Befürworter der “Sozialen Plastik” nach Beuys, daß es sich doch um einen öffentlichen Platz handle, wurde mit einer Unhöflichkeit von der Gegenseite quittiert. Wie weit würde der Herr Müller gehen? Die Freiheit des religiösen Bekenntnisses zum Ideal der eigenen Individualität, wird er sie einschränken? Tatsächlich, der Herr Müller ließ sich nicht lumpen und tat der poetologischen Evidenz etwas später kund, daß er am Stand der Polizei einen Platzverweis für sie beantragt hätte. Flugs ging der Performanzkünstler direkt dorthin und fragte nach jener. Diese wurde dienstbeflissen vom Vertreter der Exekutive zuerst indirekt ausgesprochen, dann aber, nach der Beantwortung einiger Fragen, offiziell verkündet, und der Idealist verließ, wie es sich wohl gehört, die neo-feudale Gesellschaft, die ja gerne unter sich bleiben wollte. Übrigens, die Pro NRW, die NPD und die AfD waren nicht vertreten! Und wurde dem EBB etwa auch ein Stand neben den staatskirchlichen Blöckflöten versagt, weil sie vermutlich einen “Cordon Sanitaire” eingerichtet hatten? Wird hier das Demokratieprinzip massiv verletzt? Was sagt uns das über das demokratische Bewußtsein der feinen Herren und Damen auf dem Treff für Ältere? Hier nun die versprochene Auflistung der um das “Wohl” der Senior-innen bangenden parteienoligarchischen Interessengruppen, die, wie sollte es auch anders sein, den Seniorenbeirat mit ihren Vertretern allein bestücken: 2) ACE, Aidshilfe-Essen, Allbau, ASB,  AWO, Caritas, Coffee-Bike, Diakonie, Die Grünen, Die Linke, ESO, EVAG, Familien- und Krankenpflege Essen e. V., FDP, Frauenselbsthilfe nach Krebs, GSE, Interkulturelle Altenhilfe, Johanniter, Mundus, Pflege-Netzwerk, Polizei-Essen, RWE, Seniorenunion CDU, SOVD, Sparkasse,  VDK, Verbraucherzentrale NRW, Verkehrswacht Essen, Wohlfahrtsverband. Von diesen “Hilfen” können Sie im Alter keine finanzielle Entlastung erwarten. Eher müssen Sie mit weiteren Belastungen rechnen. Deshalb kämpft die KPD (Maoisten) für mehr Netto und damit für mehr Freiheit der Rentner-innen. Hier erfahren Sie mehr zum Inhalt des Parteiprogramms.
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1) Fragmente, die in Zukunft über den Kontakt der freilassenden Kunstwahrheit mit der gewalttätigen Naturwirklichkeit berichten, beginnen mit dem Textstück “Res gestae entelechiae”.
2) Deshalb sollten Sie demnächst, damit ein demokratischer “Senior-innenrat” in der Stadt Essen in geheimer Wahl etabliert wird, entweder ein Mitglied des kunstreligiösen Goethevolkes werden, die irdische kommunale Wählergruppe “Mehr Netto-Mehr Freiheit” unterstützen oder gleich zur KPD (Maoisten) vorstoßen. Selbstverständlich können Sie auch in allen erwähnten Gruppierungen gleichzeitig aktiv sein. Für den Eintritt in die transzendentale GAIA gelten besondere Regeln.

Demokraten gegen Demokraten: Ein Haltepunkt auf dem Weg nach Neu-Weimar

Der Erzengel Michael ist dafür zwar nicht verantwortlich, daß der Initiator der “GAIA” auch zu der Demonstration gegen die Demokraten (Afd, NPD und Pro NRW) am 18/06/14 vor dem Rathaus der Stadt Essen erschien, die von den demonstrierenden Demokraten (DKP, Die Grünen, Piraten, SPD, Untergruppierungen) aus ideologischen Gründen moralisch abgelehnt werden, denn seine Entelechie verbindet absolut frei die gewählte Maxime mit der Universalie und ebenso wird jene von ihr individualisiert, aber er liefert die passende Idee, welcher der Initiator zustimmen kann oder auch nicht. Mit dem Motto “Primat der Kunst” und der Einbettung dieses Entwicklungszieles in die kulturrevolutionäre Methode des “Goetheanismus-Maoismus” wirkte der Initiator wie eine Standarte der lebendigen, kunstreligiösen Mitte, um darauf hinzuweisen, das beide Positionen nur Zusammenfassungen vieler Aspekte derselben Sache sind und diese zum Wohle des Ganzen nicht antagonistisch, sondern agonistisch zu bearbeiten ist. Das Ganze ist die Polis selber und ihre stetige Verwandlung durch die Goethea und den Goethe in uns in ein Gemeinwesen, das Vergangenheit (Kunstgeschichte), Gegenwart (Kunsttheorie) und Zukunft (Kunstpraxis) immer wieder in einen neuen Zusammenhang bringen, bis einst Neu-Weimar, der ästhetische klassenlose Stadtstaat der absoluten Zwecke an sich, am Horizont zu sehen ist.