Terror-Anschlag auf die Kunst (IV): FakeNews und Silvester

(891) +++ racial profiling +++ Eine von den Sozialfaschisten installierte, eingezäunte, mit Check-Points versehene DDR-Feier zur Silvesterzeit, eine Demonstration der orientalischen Despotie mit Silvesteranstrich wird von der FakePresse als eine Zusammenkunft dargestellt, wie sie schon immer jedes Jahr stattfand, bloß daß mehr Polizisten vor Ort waren. FakeNews. Es handelte sich wohl eher um eine hyperreale Darbietung eines politischen Spektakels im Stil des „Zentrums für politische Schönheit” (Philipp Ruch), als um ein natürlich entstandenes Volksfest. Daß wohl auch die Besucher eher regimetreue Nutznießer-innen des Systems waren, macht die offensichtliche rassistische Aussperrung einer anderen Ethnie besonders brisant. Mit den Folgen der eigenen Politik in NRW konfrontiert, bedienen sich die sozial relevanten Gruppen (Oligarchie) der Methode, die sie bei dem politischen Gegner gerne mit der Nazikeule belegen. Auch der geradezu bürgerkriegsähnliche Polizeieinsatz läßt für die Zukunft nichts Gutes erwarten. Fast 2000 Polizisten sollen einer Männergruppe von über 1000 gegenübergestanden haben. Soll das ein unbeschwertes Treffen gewesen sein? Aber die heuchlerische Stellungnahme von Frau Simone Peter ist an Chuzpe nicht mehr zu überbieten. Zuerst den Brand verursachen, dann das Feuer pragmatisch löschen und gleichzeitig den Löschvorgang im gewohnten Stil der Empörung als unverhältnismäßig bekritteln, das muß man erst einmal fertig bringen. Sind die Grünen denn nicht in NRW in der Regierungsverantwortung? Also, wenn das nicht unter FakeNews fällt, was sollen diese denn sonst sein?

Archeofuturismus, ein anderes Wort für Goetheanismus?

(824) +++ Ernstfall +++ Statt eines erneuten Auftrittes auf der “AGORA” in Essen-Rüttenscheid unter dem Motto “Enso – Ousia in Action” stellt das “Autorenkollektiv” der transzendentalen “GAIA” hier nun die Denktat vor, die rezeptions- und wirkungsästhetisch in der beabsichtigten Perforamance-Art für die Individualität ablesbar geworden wäre oder demnächst noch wahrzunehmen ist.  ¶  Zuerst muß aber auf die Chuzpe der Sozialfaschisten hingewiesen werden, die diese besitzen, wenn sie als erzreaktionäre Fortschrittsfeinde sich in eine ‘revolutionäre Aura’ einhüllend die abstrakte ‘Humanität’, die allgemeinen ‘Menschenrechte’, den nachhaltigen ‘Umweltschutz’, ikonoklastisch und autogenozidal pervers anwenden. Der Mechanismus der Moderne ist doch schon längst in die eigenwillige Vielfalt der Postmoderne umgeschlagen und diese wiederum in den “Archeofuturismus” (Faye) 1), in die das Subjektive und das Objektive vereinenden Kunstreligion (Goetheanismus) der vollständig und permanent in der “Sozialen Plastik” (Beuys) inkarnierten Entelechie und in die neue, das Armageddon (Endzeitschlacht) durchschreitenden Mythologie.  ¶  Der “Ernstfall” (Carl Schmitt) ist hierbei die Übernahme der unbedingten Verantwortung für das Ganze durch “ENSO”, durch die Akashachronik selbst, die durch die reine Tat der geistig absolut freien Individualität wirksam wird. Das Zugrundeliegende Sein (Ousia), das Subjekt, macht sich wieder zum Träger der Entwicklung und weist die antievolutionären Dämonen zurück, die nihilistisch der Göttin Hedone opfern. Der schöne, ewige Augenblick ist aber keine Frage nur der stillstehenden Hyle, sondern auch des werdenden Eidos. Er ist die im Haiku von dem Wind zerpflückte Brombeerblüte in ihrer Ganzheit, in ihrem Blühen und Verwelken. Seien wir der “Ernstfall” und verlebendigen wir die Polis, damit sie unserem zukünftigen Schönheitsideal entspricht und nicht dem der Untoten aus der Vergangenheit. (wird fortgesetzt)
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1) Guillaume Faye, “ARCHEAFUTURISM. EUROPEAN VISIONS OF THE POST-CATASTROPHIC AGE”, Arktos Media Ltd., 2010. Eine Review finden Sie unter: https://neweuropeanconservative.wordpress.com/2012/05/06/review-of-fayes-archeofuturism-whale/