Sparmaßnahmen bei der Stadt Essen, aber nicht doch!

(0012) Euphemismus pur! Das Begehren der Politbürger “Kulturgut Essen” trägt eindeutig die Handschrift der herrschenden sozialistischen Klasse in der Stadt Essen. Es ginge um Kultur, tatsächlich geht es nur um die Verwaltung des immer schneller verlaufenden selbstverursachten Kulturverlustes durch die aus Machtkalkül gewünschte Verarmungspolitik. Warum fällt mir jetzt der Begriff kognitive Dissonanz ein? Die Occupy – Aktivistin Anabel Jujol und der Aktivist Bernhard Trautvetter vom Essener Friedensforum – ist das eine Tarnorganisation? – sind laut dem Artikel in der WAZ vom 17/01/13 Unterstützer der öffentlichen Empörung. Merkwürdig, die gleichen Menschen, die das Problem in der Tatsachenwelt hervorrufen, sind in der Poliswelt diejenigen, die gegen den in Frage kommenden Mißstand mobil machen. Sozialisten arbeiten mit der Finanzindustrie zusammen und bekämpfen sie. Sozialisten arbeiten mit den Monopolunternehmen zusammen und bekämpfen sie. Auf diese Weise wird die Wählerin oder der Wähler um das Demokratieprinzip betrogen, da in der Packung nicht das drin ist, was auf der Verpackung geschrieben steht. Welche geistigen Erzeugnisse sollen denn von Staats wegen von den Linksreaktionären gerettet werden? Handelt es sich bei den in Frage kommenden Staatsunternehmen um Einrichtungen wie die Verbraucherzentralen, die Verbraucher entmündigen und selbst völlig überflüssig sind oder um Denkmäler einer untergehenden Epoche, deren Bewirtschaftung aufgrund fehlender Gelder fragwürdig geworden ist?  Haben sich die sogenannten privaten Kulturträger der über 60 Jahre alten Seniorinnen und Senioren schon in einer Bürgerinitiative in aller Offenheit darüber beschwert, daß sie immer weniger in der Lage sind ihr Überleben zu sichern, weil Sozialisten ihnen ihre Ressourcen wegnehmen? Ist es nicht dringender diesen einen Kostenzuschuß zu ihrer Stromrechnung zu gewähren, damit sie sich in Ruhe der wahren Kulturvermittlung an ihre Enkel widmen können?