Hirntodlüge: Der Organspendetag in Essen. Ich glaube, mein Schwein pfeift!

Der Artikel in der WAZ vom 30/05/13. Wissenschaftlich, im Sinne von Aristoteles und Kant? Nein, unkritisch, jedoch gespickt mit verdrehtem Kritikverständnis. Zwischen den Zeilen werden jene Unbelehrbaren kritisiert, die nicht politisch korrekt ihren Körper frühzeitig dem gesellschaftlichen Gott opfern wollen. Selbstverständlich ist der Mensch erst dann tot, wenn er alle Anzeichen des Todes aufweist. Die Lüge vom Hirntod wurde nur erfunden, um während des natürlichen Sterbeprozesses ohne rechtliche Folgen verwertbare Organe entnehmen zu können. Dies auch noch kostenlos. Warum gibt man dem sogenannten Spender in diesem kapitalistischen Wertesystem nicht die ihm zustehenden 200 000 Euro für seinen Dienst an der Gemeinschaft? Warum klärt man die Menschen nicht darüber auf, daß die Entnahme ein furchtbares Verbrechen ist, daß nur dann gerechtfertigt werden kann, wenn der zuvor informierte Organträger sich freiwillig auf dieses Martyrium einläßt. Das am kommenden 1. Juni 2013 in der Essener Innenstadt wieder Abgesandte der Oligarchie zusammenkommen werden, um sich durch Propagandareden von den GEZ – Verdummten die wertvollen Organe bei lebendigem Leibe zu erschleichen, ist ein immer wiederkehrendes Phänomen, auch auf anderen Veranstaltungen, wo es darum geht aus der Unwissenheit der Untertanen Ressourcen geschenkt zu bekommen. Als Einzelfälle werden dargestellt, wenn überhaupt, Korruptionen, unterlassene Hilfeleistungen, unethische Beratungen der Hinterbliebenen, Fehldiagnosen, plötzliches Erwachen aus dem Komaschlaf, Tötungen und Entführungen zum Zweck der Organentnahme. Die Naivität der Bevölkerung ist schier grenzenlos.

Diktatur des Allgemeinen: WAZ-Schreiber Jens Dirksen zur Biographie von Riegel über Beuys. Ich glaube, mein Schwein pfeift! (mit nocookie Video)

Typisch WAZ, vermeintlich kritisch, das selbstgerechte Allgemeine gegen das erfahrungsgesättigte Besondere ausspielend, linkspropagandistisch 1) negativ konnotierende Begriffe suchend, die Ideale des politischen Gegners mit Schmutz bewerfend, antagonistisch die Polis zersetzend. Eben sektenhaftes Gebaren. Ja, so kennen wir sie, die keinen Respekt vor den Leistungen anderer haben und ihr eigenes kleines Licht dadurch relativ vergrößern wollen, indem sie das des anderen verdunkeln. Was sich der sogenannte Journalist hier erlaubt ist Blasphemie und muß auch dementsprechend öffentlich gebrandmarkt werden. Der Artikel in der Waz vom 18/05/13 unter der Überschrift “Beulen im Bild von Beuys” ist genau so wie das Buch von Riegel eine einzige Haßpredigt gegen den bis jetzt letzten Hauptdarsteller der geistig absolut freien Individualität der Goethe-Linie über Nietzsche und Rudolf Steiner. Der Artikel beschäftigt sich hauptsächlich damit, das lebendige Kunstwerk Beuys von seinen von ihm abgetrennten Installationen auf angebliche Verfehlungen hin moralinsauer zu untersuchen, nicht verstehend, daß diese geistige poetologische Evidenz, ihre persönliche rein irdische Entwicklungsgeschichte und ihre sozialplastische Praxis ein untrennbares Ganzes bilden. Joseph Beuys kam wie Goethe aus Neu-Weimar, um den Menschen den Weg zur Wahrheit durch das eigene Martyrium aufzuzeigen. Linksreaktionäre 2), christlich-säkulare Sektierer denken das Allgemeine als wesenhaftes Sein. Nein, nur das Eidos des Besonderen ist wahrhaft und wirklich zugleich. Ich schäme mich fremd für diesen ehrverletzenden Text, in dessen Mitte Beuys ohne Hut wie ein Verbrecher vor dem Richter plaziert wird, für die herabwürdigende Abtrennung der Kunstobjekte von dem Künstler und für die überhebliche und kleinkarierte Beschreibung der letzten großen geisteswissenschaftlichen Bewegung zur Wiederherstellung einer neuen katholischen Bewegung auf einem höheren Plateau der Evolution, der Anthroposophie, deren Anhänger Beuys wohl zurecht war. Es folgt seine letzte Ansprache mit dem Titel “Dank an Wilhelm Lehmbruck”.
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1) und 2) wurde am 07/07/17 hinzugefügt: “Links” steht nicht mehr für ‘kulturrevolutionär’, sondern für “grün-liberal”, für die Weltanschauung der Clinton-Oligarchie. Das von der ‘GAIA’ für den Kulturimpuls ‘Sonne und Erde’ verlebendigte Denken von Mao Tse-tung in der Form der kunstrevolutionären KPD (Maoisten) will das fehlende Linksbewußtsein neu in die “politische” Arena einführen. Dies jedoch nicht auf dem Gebiet der verlogenen Rhetorik der Machthaber-innen, sondern in der Performance Art der ‘Argonautik’.

Video-Titel: “Joseph Beuys – ‘Dank an Wilhelm Lehmbruck’ (Letzte Rede)”: Kurzbeschreibung der Anbieter-in “BeuysKanal” auf Youtube: ‘Alles ist Skulptur!’ rief mir quasi dieses Bild (von einem Werk von Wilhelm Lehmbruck) zu (…) und ich hörte: ‘Schütze die Flamme!'” Die letzte Rede von Joseph Beuys, gehalten im Lehmbruck-Museum in Duisburg am 12.1.1986. Hier das am Ende zitierte Gedicht im Wortlaut: “Schütze die Flamme. Denn schützt man die Flamme nicht, ach eh’ man’s erachtet, löscht leicht der Wind das Licht, das er entfachte. Brich dann Du ganz erbärmlich Herz stumm vor Schmerz.” Antonio Metastasio (1698-1782) “Alle Kunst ist Mass, Mass gegen Mass, das ist alles.” / “Skulptur ist das Wesen der Dinge, das Wesen der Natur, das, was ewig menschlich ist.” Wilhelm Lehmbruck (beide Zitate) Siehe auch die Google+ Seite zum Kanal BeuysTV mit zahlreichen Artikeln, Hinweisen und Aktuellem zu Joseph Beuys: https://plus.google.com/+beuystv

Essen durchsichtig (II): Rat und Hilfe, eine erste Untersuchung

In der WAZ vom 12/02/13 werden auf den Seiten Kultur & Freizeit unter Rat und Hilfe die unten aufgeführten Einrichtungen genannt. Beim ersten Durchsehen fällt sofort auf, daß kein Rat und keine Hilfe angeboten wird, die privat oder ideologisch unabhängig ist. Der linkslastige, pseudowissenschaftliche, unästhetische und damit unseriöse Eindruck der Aufzählung wird hauptsächlich durch die Erwähnung des sogenannten Anti-Rassismus-Telefons hervorgerufen. Linksreaktionäre Ideologen, Staatsgläubige, Neo – Feudalisten, Offenbarungsgläubige bieten Rat und Hilfe an. Die geballte politische Klasse tritt auf den Plan. Wer tut sich das an und begibt sich womöglich seelisch und geistig in Gefahr? In der Liste ist keine Initiative zu finden, die Gesundheitsprophylaxe im Sozialen betreibt, die Menschen zur Arbeit an der sozialen Plastik motiviert, die Möglichkeiten zur Selbsthilfe und Selbstheilung anbietet, die den selbstverantwortlichen Umgang mit den eigenen Erfahrungen propagiert. Von den fast 15.000 Selbsttötungen in Deutschland werden 2/3 von Männern verübt. Ist das nicht Grund genug, für diese auch besonders ansprechbar zu sein. Allein 10 von 38 Unternehmungen gehen gezielt auf das weibliche Geschlecht zu. Daß Seniorinnen und Senioren, obwohl sie bald fast die Hälfte der Stadtbevölkerung stellen, überhaupt nicht berücksichtigt werden, hat bestimmt nichts damit zutun, daß von ihnen keine Hilfe in der Not erwartet würde. Was ist mit denen, die neo – rassistisch bedrängt und durch ideologisch bedingten Verfolgungsgeist in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt werden? Das die poetologische Evidenz sich nicht nur in der Stadt Essen in höchster Gefahr befindet, versklavt und gefolter wird, daß ist bis jetzt vielen Menschen entgangen, so sehr hat sich das Erden – Ich mit seiner zugewiesenen Rolle verbunden. Die Tabelle wird noch vervollständigt!

Einrichtung Arbeitsfeld Website, Sonstiges Adresse
Anti-Rassismus-Telefon Antidiskriminierung, Interkultureller Dialog, Fremdenfeindlichkeit www.antirassismus-telefon.de Friedrich-Ebert-str. 30, 45127 Essen
Arbeit & Bildung Essen Langzeitarbeits-losigkeit 100%-tige Tochter der Stadt Essen
AWO, Essen Schwangerschafts-beratung
Beratungsstelle für werdende Mütter in Not- und Konfliktsituationen Frauenprobleme
Blaues Kreuz Alkoholprobleme
Caritasverband, Essen Aidsberatung
Deutscher Kinderschutz, Essen Beratung und Hilfe www.dksb-essen.de Altenessener Str. 273 a
Die Fähre Suchtnotruf rund um die Uhr. Am Korstick 22
DomiZiel im Theresienheim Schutzhaus für Mädchen nach Missbrauch und Misshandlung Damannstr. 32
Donum Vitae Schwangerschafts-beratung Alfredstr. 51
DRK, Blutspendezentrum Blutspende
Frauen helfen Frauen Hilfe für Frauen – Tag und Nacht Zweigertstr. 29
Frauenhaus Freuenprobleme
Frauenhilfe, ev. Frauenprobleme
Frauenselbsthilfe nach Krebs Frauenprobleme
Gesundheitsamt Behindertentelefon Hindenburgstr. 29
Haus der evangelischen Hilfe Aktion Menschenstadt, Familien-unterstützung
Haus Nazareth Babyfenster
Hermann-Friebe-Haus Frauen mit Kindern in Not
Hospizarbeit Essen Sterbehilfe www.hospizarbeit-essen.de
Jugendamt- Haus am Theater Probleme von Heranwachsenden
Kinder- und Jugendtelefon Probleme von Heranwachsenden
Klinik für Abhängigkeit und Suchtmedizin Abhängigkeit. Suchtverhalten
KoKoBe Behinderung, geistige
Lädchen e. V. Alkoholprobleme, Medikamenten-abhängige
Lebensberatung, katholische Lebensfragen
Lebenshilfe Center Lebensfragen
Luise-Schröder-Zentrum, Essen Selbsthilfe, Großeltern
Marienhospital Altenessen Notfallbehandlung, Schmerzberatung
Paritätischer Wohlfahrtsverband, Essen
ProAsyl Flüchtlingsrat Essen e. V. Asylfragen
Seelsorge, telefon., evangelisch Lebensfragen
Seelsorge, telefon., katholisch Lebensfragen
Sozialdienst katholischer Frauen Soziale Fragen
Strafverteidiger-Notdienst Rechtsfragen
Suchthilfe direkt Abhängigkeit
Sozialamt Pflegefragen, Seniorentelefon
Weißer Ring Kriminalitätsopfer

Essen durchsichtig (I): Das Zentrum für gesundheitsökonomische Forschung

(0027) Am 12/02/13 wird nach Aussage eines Ende Januar 2013 erscheinenden Artikels in der WAZ das gesundheitsökonomische Forschungszentrum CINCH (= Competent in Competion + Health) im Rabbinerhaus der Alten Synagoge eingeweiht. Das Health Economics Research Center, vorher in der Universität in Essen zu finden, ist jetzt Untermieter am Edmund-Körner-Platz 2. Die Netzadresse lautet: cinch.uni-due.de. Die Gesundheitsökonomie selbst wird schon seit 10 Jahren nach Einrichtung des Lehrstuhls für Medizinmanagement durch die Krupp – Stiftung im Jahr 2002 gelehrt. Parallel dazu wurde auch ein gesundheitsökonomischer Schwerpunkt aufgebaut. Träger sind das RWI in Essen und das DICE in Düsseldorf. In den neuen Räumen werden mit einer Förderdauer seit 2012 von 4 Jahren mit anschließender Evaluation folgende Projekte gestemmt: 1) Erkundung des Verhaltens von niedergelassenen Ärzten unter ökonomischen Laborbedingungen. Daraus sollen dann Vorhersagen und Empfehlungen möglich werden, um das Gesundheitswesen stärker wettbewerblich auszurichten. 2) Untersuchung des Wettbewerbes zwischen Krankenkassen unter der Bedingung regulierter Prämien. Einsatz des Risikostrukturausgleiches (RSA) zur Verringerung der Risikoselektion. Wettbewerb und effiziente Gesundheitsversorgung sollen sich nicht ausschließen. Welche Risikofaktoren sind zur Verbesserung der RSA geeignet? 3) Untersuchung des Marktes für stationäre Pflege. Welche Preissensitivität der Nachfrage nach stationärer Pflege besteht überhaupt? Welche Bedeutung hat die Eigentümerstruktur für die Preise der Pflegeleistungen? Abschließend noch einmal die Hauptfrage, die von den Projekten und Nachwuchsgruppen gelöst werden soll: Wie ist durch mehr Wettbewerb ein umfassendes, qualitativ auf hohem Niveau stehendes Gesundheitssystem zu gewährleisten, das trotzdem kostengünstige Leistungen anbietet? Besonders zu beachten seien im Gegensatz zu anderen Waren die Informationsasymmetrien, der Kollektivgutcharakter von Gesundheitsgütern und ethische Restriktionen.

Sparmaßnahmen bei der Stadt Essen, aber nicht doch!

(0012) Euphemismus pur! Das Begehren der Politbürger “Kulturgut Essen” trägt eindeutig die Handschrift der herrschenden sozialistischen Klasse in der Stadt Essen. Es ginge um Kultur, tatsächlich geht es nur um die Verwaltung des immer schneller verlaufenden selbstverursachten Kulturverlustes durch die aus Machtkalkül gewünschte Verarmungspolitik. Warum fällt mir jetzt der Begriff kognitive Dissonanz ein? Die Occupy – Aktivistin Anabel Jujol und der Aktivist Bernhard Trautvetter vom Essener Friedensforum – ist das eine Tarnorganisation? – sind laut dem Artikel in der WAZ vom 17/01/13 Unterstützer der öffentlichen Empörung. Merkwürdig, die gleichen Menschen, die das Problem in der Tatsachenwelt hervorrufen, sind in der Poliswelt diejenigen, die gegen den in Frage kommenden Mißstand mobil machen. Sozialisten arbeiten mit der Finanzindustrie zusammen und bekämpfen sie. Sozialisten arbeiten mit den Monopolunternehmen zusammen und bekämpfen sie. Auf diese Weise wird die Wählerin oder der Wähler um das Demokratieprinzip betrogen, da in der Packung nicht das drin ist, was auf der Verpackung geschrieben steht. Welche geistigen Erzeugnisse sollen denn von Staats wegen von den Linksreaktionären gerettet werden? Handelt es sich bei den in Frage kommenden Staatsunternehmen um Einrichtungen wie die Verbraucherzentralen, die Verbraucher entmündigen und selbst völlig überflüssig sind oder um Denkmäler einer untergehenden Epoche, deren Bewirtschaftung aufgrund fehlender Gelder fragwürdig geworden ist?  Haben sich die sogenannten privaten Kulturträger der über 60 Jahre alten Seniorinnen und Senioren schon in einer Bürgerinitiative in aller Offenheit darüber beschwert, daß sie immer weniger in der Lage sind ihr Überleben zu sichern, weil Sozialisten ihnen ihre Ressourcen wegnehmen? Ist es nicht dringender diesen einen Kostenzuschuß zu ihrer Stromrechnung zu gewähren, damit sie sich in Ruhe der wahren Kulturvermittlung an ihre Enkel widmen können?