Goethe lebt! Natur. Nichts außer der Natur (mit Video)

Der 1. Mai wird zukünftig der Tag der Biene sein, der Tag der Göttin Artemis, der Tag gegen eine mechanistische Weltauffassung, der Tag der GAIA, der Tag der Poleis: Die Blockparteien müssen auch deshalb verboten werden, weil sie den naturwissenschaftlichen Sekten zum Schutz der Allgemeinheit nicht genügend Einhalt gebieten. Ja, sie geben sogar über staatseigene Forschungsanstalten vor naturwissenschaftlich belegte Zusammenhänge erkannt zu haben, die sich dem wachsamen Geist als reine, machtstabilisierende Propaganda aus dem Wahrheitsministerium, als reine, abgreifende Maßnahme darstellt: Feinstaubschutz, grüne Energie, Impfglück, Klimamacher, Nazigen. Man könnte noch viele andere pseudowissenschaftliche Urteile über die Weltinhalte aufzählen, die den Untertanen über die gleichgeschalteten Medien untergeschoben werden. Schauen Sie doch wenigstens einmal genauer hin, was sich da in Ihrer Seele für antievolutionäre Dämonen tummeln, bitte! Sie wissen doch, ein fremd bestimmender Dämon zwingt sie dazu, Ihre Entelechie zu verleugnen. Sie selbst sind beides Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit. Das vergessen zu machen, dazu bedarf es der GEZ, des BRD – Regimes, der Kolonialbehörde als verlängertem militärischen Arm der EU, damit Montsano Ihnen vorschreiben darf, was Sie auf Ihren Frühstückstisch stellen dürfen. Die Saatgut – Verordnung der EU, ihr Zustandekommen und die dabei auftretenden Funktionäre und Lobbygruppen werfen ein bezeichnendes Licht auch auf die Machthaber in Deutschland. Hier ein Video über die Bienenindividualität, deren Verkörperung auf der Erde ebenfalls durch die Oligopole behindert wird.

Im Dokusanraum: Lebendige und tote Worte (mit Video)

Dogen Zenji: “Doch, obwohl es sich so verhält, fallen Blüten einfach inmitten unserer Sehnsuch herab und Unkraut sprießt inmitten unserer Abneigung empor.” 1) Weg – Übende, die Praxis der angewandten Ethik Vollziehende, nach der absoluten Wahrheit Strebende halten unaufhörlich die Standarte der Buddha – Gleichheit aufrecht. Nie trennen sie das Nirvana vom Samasara und können es trotzdem unterscheiden. Nie wollen sie auf den Duft der Blüten je verzichten, das Bild ihrer fragilen Anmut je missen. Ihr Dahinwelken ist aber nicht zu verhindern. Dogens Worte werden wieder zu einer lebendigen Ganzheit durch einen bildhaften Zugang oder erstarren im dualistischen Mechanismus einer Interpretation. Und weiter, die Blüten fallen nie, auch wenn sie fallen, das Unkraut sprießt nie, auch wenn es sprießt. Und weiter, habt Sehnsucht, aber hängt nicht daran, damit die Blüten nicht fallen und habt eine Abneigung gegen Unkraut, aber hängt nicht daran, damit es nicht sprießt. Es folgt ein Video des Zen – Centre of Vancouver zu finden unter www.zen.ca. 1) Shobogenzo Sankyu. Ein Kommentar zu Dogen Zenjis Genjokoan. Hakuun Yasutani. Enso Verlag, 2010.

Das Gesicht der Diktatur des Allgemeinen

(0013) Das Faltblatt zum Begehren der Politbürger “Kulturgut Essen”  zeigt das Gesicht der Diktatur des Allgemeinen, das Gesicht der vergangenen Zeit, das Gesicht der mechanistischen Epoche, das Gesicht des Dualismus. Wir die Guten und Auserwählten (Antirassisten, Attac-Aktivisten, Bioladenbesitzer, Gewerkschafter, Harz4-Aktivisten, Pfarrer-innen, Priester, Künstler, Occupy-Aktivisten) kultivieren die eigenartigen, schlechten Barbaren mit allgemeinem geistigem Sperrmüll und nehmen uns dafür das Geld der bösen, rechtsradikalen (= systemkritischen, geistig ungebundenen) Mittelschicht. Darum hätten die sogenannten ‘Kulturangebote’ im Stil der ehemaligen DDR für den aufgewachten Goethe-Aktivisten in den dort aufgeführten Einrichtungen keine Anziehungskraft. Die Ästhetik, also der Selbstbildungswert, ist gleich Null. Jedes Fragment dürfte eben wegen der ideologischen Bemalung und Einhauchung gleich aussehen, gleich riechen, gleich schmecken und sich auch gleich anfühlen. Hat man eines gesehen, dann hat man alle gesehen! Schon Goethe sagte in den “Maximen und Reflexionen”, IV, 875: “Was ist das Allgemeine? Der einzelne Fall. Was ist das Besondere? Millionen Fälle.” Was für alle gut ist, ist für keinen gut. Erst die Gleichschaltung der Wünsche und Vorlieben durch Hetze und Propaganda schafft den Citoyen, Komsomolzen, Sowjetbürger oder Verbraucher, der das Allgemeine und nicht mehr das Besondere nötig hat. Die Postmoderne aber will keine tote Kunst, keine Gängelei durch Sozialisten, will Beliebigkeit, Homeschooling, Selfschooling, Vielfalt der Lebensentwürfe, Religionsfreiheit, Sezession, Staatsferne. Den Staat als Knast der poetischen Evidenz gibt es nicht mehr, er hat es nur noch nicht realisiert. Wir werden ihm dabei helfen.