Über die ‘Bürgernähe’ der NRZ

(0017) Neben Überparteilichkeit und Überkonfessionalität betont die NRZ auch ihre ‘Bürgernähe’ im Kopf der Zeitung. Daß sie überparteilich sei und überkonfessionell, das stimmt genausowenig wie ihre Unterstützung der Polisbewohner-innen. Sie ergreift Partei gegen den Primat der Kunst und ist deshalb auch nicht überkonfessionell, da sie der Kunst keinen gleichberechtigten religiösen Status zuerkennt. Bürgernähe, daß ich nicht lache! Hier wird der Bürgerbegriff klammheimlich sinnentleert und durch den politisch korrekten Staatssklaven ersetzt. Wobei auch noch so getan wird, als seien wir alle gleichberechtigte ‘Nutztiere im Gehege’. Nein, das sind wir nicht! Es gibt politisch korrekte Neo-Feudalisten und die freiwillig oder gezwungenermaßen politisch korrekten Bediensteten, die jenen in Staatsbetrieben, in noch rein privaten Unternehmen oder überhaupt alltäglich zuarbeiten. So sieht die sozialistisch-linksreaktionäre Realität auch im sogenannten ‘Konzern Essen’ aus.