Maoismus: vierte Begriffsklärung

(894) +++ Souveränität +++ Die radikaldemokratische Selbstregierung beginnt in der Seele des konkret anwesenden Menschen und zeigt sich in den von ihm befreiten Gebieten. Mit der heutigen Hauptintuition, daß die Gewährleistung der Selbstentwicklung überhaupt erst die Autonomie des inkarnierten Urbildes ermöglicht, wurde der vierte Angriff auf das Symbolbewußtsein nötig. Es muß sich nun weiter umstülpen. Die Wirklichkeit der Letztbegründungsinstanz kann nur durch eine kunstreligiöse Macht zum Zuge kommen, die den ahrimanischen Retardierungskräften in der Vorhölle (BRD-Regime) deren Attraktivität in einer endzeitlichen Schlacht (Armageddon) gegenüberstellt. Dazu muß Luzifer, die mißbrauchte Intellektualität, das Böse schlechthin, wieder auf seine Funktion für das Ganze hin festgelegt werden. Die Aufgabe der hyletischen KPD (Maoisten) wäre also die Bedingungen so umzugestalten, daß das transzendentale Goethevolk nicht weiter dem genozidal wirksamen Ikonoklasmus der Kompradorenbourgeoisie zum Opfer fällt. Es gilt durch einen Befreiungsschlag, wie im vorläufigen Programm schon aufgezählt, einige Hauptbollwerke des Frevel-Systems zu schleifen, wobei die “GEZ” das erste wäre. Weiter muß die Entflechtung der Macht vorangetrieben werden. Erst dann bleiben dem Synholon soviel Ressourcen und Gestaltungszeit, daß es transzendental nach dem Artikel 1 des Grundgesetzes tätig werden kann. Die Souveränität im goetheanistischen Sinne baut auf der Totalästhetik auf, die von der Entelechie gefordert wird. Diese Unabhängigkeit wird durch die Vernunftidee bereitgestellt, über die kommuniziert werden kann, ohne daß die jeweilige Einzelpersönlichkeit ihre eigene Lebensaufgabe zurückstellen muß. (wird fortgesetzt)