Im Dokusanraum: Der Zen – Meister ist der Adept

Wer sich ständig im ganzheitlichen Dokusanraum befindet, wer jeden Augenblick das Koanbewußtsein pflegt, der befindet sich immer wieder neu im Stadium der kunstreligiösen Nicht – Zweiheit, der königlichen Hochzeit. Sie oder er lebt abschiedlich und hoffnungsfroh zugleich. Sie oder er hat die Seelenhaltung angenommen, wo jede Tätigkeit zum Stillstand gekommen ist, wo jede Untätigkeit ein Ende gefunden hat. Das Leben, der Weg und die Wahrheit sind nun ein sich selbst entwickelndes Werk. Die Ethik, Politik, Privatheit und Religion verlieren ihre tradierten Bezüge. Kunst und Wissenschaft werden zur menschheitlichen, wahren Religion, der erkenntnisgeleiteten evolutionären Tat. Nicht – Zweiheit heißt nicht Nicht – Zweiheit, sonder Nicht – Zweiheit in der Zweiheit, Einheit in der Vielfalt. Auch das Untere Ich und das Höhere Ich sind nicht getrennt, obwohl sie den verschiedenen Seinsbereichen zugeordnet werden. Das Abbild und das Urbild stehen sich gegenüber wie der Mond und die Sonne. Artemis und Apollon. Wo ist der Zen – Meister, wo ist der Adept? Allein die Wachsamkeit bleibt!

Weltraumkolonien in Erdnähe

(0030) Mitte Februar rast das Objekt 2012 DA 14 mit einer Spannweite von 50 m an der Erde vorbei. Man kann auch sagen, es nähert sich der Erde bis auf Tuchfühlung am 15/02/13. Im Artikel von Andreas Retyl auf Koop Online vom 06/02/13 spricht der Autor von millionen Asteroiden in großer Entfernung zur Erde. Im erdnahen Raum wären es immer noch Hunderttausende. Im GAIA – Programm nimmt die Gründung von Weltraumkolonien einen gewichtigen Platz ein. Ein Weltraumbahnhof für eine Landung auf einer Plattform im Orbit der Erde ist eine Vision im Bereich des durchaus Vorstellbaren. Würde der Felsbrocken mit seinen 100 000 km/std. und einer Masse von 130 000 Tonnen auf die Erde stürzen, so könnte er einen ähnlichen Schaden anrichten, wie der, der in den USA vor längerer Zeit niederging. Der Krater in Arizona, USA, in der Nähe von Winslow hat einen Durchmesser von einem Kilometer und ist 200 Meter tief. Mit 30 000 Meter Abstand ist es bis jetzt die nächste Berührung, die je stattgefunden hat. Dabei handelt es sich um deutlich weniger als 1/10 des Abstandes zum Mond. Solche Begegnungen würden statistisch alle 40 Jahre erfolgen. Bei einem Einschlag eines Gegenstandes in der Größenordnung dessen, der in Yucatan mit der Erde zusammenstieß, wird das Überleben des Menschen wohl nicht mehr gegeben sein.