Auch kein Bier für Kulturvandalen und Neo – Rassisten!?

Nachschlag zum Jahrestag der Hinrichtung der Geschwister Scholl. Woran erkennt man eigentlich Kulturvandalen und Neo – Rassisten? Ganz einfach, daran, daß sie die Prinzipen der französischen Revolution verraten! Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sollen danach das Gemeinwesen bestimmen. Freiheit im Geiste, Gleichheit vor dem Gesetz und Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben. Wer Menschen wegen ihrer Lebensweise, ihrer Religion, ihrer Weltanschauung drangsaliert, mobbt, quält, ungerecht verurteilt, die Teilnahme am öffentlichen Leben verweigert, die Teilhabe am Ganzen verunmöglicht, wirtschaftlich durch eine verlogene Rufschädigung ruiniert, gezielt verachtet, zum Selbstmord treibt, der kann unmöglich als Vorbild darstehen und sich mit einer Aktion ins Rampenlicht bringen, die genau das macht, die unbescholtenen Bürgerinnen und Bürgern das Etikett “NAZI” auf gelbem Grund und in Sternform auf den Rücken klebt. Ist es nicht diese bizarre, häßliche und unästhetische Vorgehensweise, die unter dem Motto “Kein Bier für Nazis” gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit praktiziert und für eine tödliche Pogromstimmung Werbung macht? Der Kulturvandalismus besteht darin, daß die Ideale in ihr Gegenteil verkehrt worden sind. Geistige Unfreiheit, Ungerechtigkeit und Zwangsarbeit, eben Gleichschaltung ist vorherrschend geworden. Wo ist denn noch der Unterschied zu früheren Zeiten zu finden? Oder werden entsprechende Gaststätten und Kleinunternehmen sogar aus staatlichen Quellen finanziell gespeist und sind dann deren Inhaber sozusagen verpflichtet, entsprechende Ausgrenzungsmaßnahmen zu fahren? Wohin soll das noch führen?

Politische Korrektheit, ein Verstoß gegen die Menschenwürde!

(0033) Mythologie, Reflexion und Erkenntniskunst, sind die Stufen des menschlichen Bewußtseins. Alle drei Formen der geistigen Auseinandersetzung mit den Welttatsachen werden vom Menschen immer wieder angewendet. Die Christliche Religion oder der marxistisch – leninistische Sozialismus sind monotheistische Weltzugänge, die gleichzeitig andere ausschließen. Die ihnen zugrundeliegende Methode muß allerdings eingesetzt werden, damit der nach Erkenntnis strebende zum Urgrund der Dinge vorstoßen kann. Erkenntniskunst ist ohne Mythologie und Reflexion nicht möglich. Wird die Mythologie und die Erkenntniskunst durch die Reflexion im Politischen ausgeschaltet, dann entsteht Gleichschaltung, Ideologie, Willkür, Barbarei. Die heutige Irrlehre ist die vergötterte Reflexion. Die heutige Blasphemie ist die Diktatur des Gesellschaftsbegriffes und die damit einhergehende Versklavung und Folterung der poetologischen Evidenz. Das damit die grundgesetzlich geschützte und mit dem Achtungsgebot verbundene Menschenwürde sich in Luft auflöst, sieht jeder ohne Weiteres ein.