Das sozialistische Paradies in der Stadt Essen

Der “Konzern Essen” hat sich mit einem Flaggschiff, dem zum unlebendigen Kunstbetrieb gehörenden Folkwang Museum, unrühmlich in Szene gesetzt. Mit der städtischen Tochtergesellschaft RGE, denen der Autor ein eigenes Fragment unter der Kategorie Essen durchsichtig widmen wird, haben beide ein klassisches Beispiel für neo – liberalistisches Denken geliefert. Es sei hiermit festgestellt, daß der Sozialismus die Endstufe des Kapitalismus darstellt und der Sozialdemokratismus die schleichende Vorstufe dahin. Die GAIA kämpft für die Wiedereinführung der von der Verfassung geforderten freiheitlich – demokratischen Grundordnung. Deshalb gehört das Grundgesetz zum Kanon der heiligen Texte des Goethevolkes. Also, die politische Klasse hat wieder einige Stadtbewohner als Wähler verloren und die GAIA gewonnen, denn wer läßt sich schon gerne von der Verwaltung, die regiert und gleichzeitig als Firma auftritt – ist das überhaupt im Sinne der zugrunde liegenden Rechtsidee – aufs Kreuz legen. Zur Ausstellung “Farbenrausch” wurden Personen nach einem Artikel in der NRZ vom 17/02/13 mit einem Vertrag eingestellt, dessen gesamte befristete Laufzeit auch Probezeit war. Das hätte  zur Folge gehabt, daß die von der RGE gestellten Beschäftigten auch ohne Angabe von Gründen bei Nichtbedarf schon vor Ablauf der vereinbarten Arbeitszeit hätten entlassen werden können. Das Museum Folkwang oder das RGE habe den arbeitssuchenden eine Verlängerung in Aussicht gestellt und so deren Motivation gerne in Anspruch genommen. Dann erfuhren die Sklaven die rauhe Wirklichkeit angesichts des Scheins, indem sich die antievolutionären Macher sonnten. Alles nur Mißverständnisse oder abgekartete Sache? Die Kommentare lassen nichts zu wünschen übrig! Der Umbau der Kommunen in eine unüberschaubare Anzahl von stadteigenen, aber wirtschaftlich selbständigen Betrieben habe den Steuerzahlern nur höhere Kosten, weniger Leistung, Liberalkapitalismus und der Parteienoligarchie ein mehrfaches an Einkommen gebracht. Unästhetisch und unanständig, wie die GAIA feststellt, sind die Höhe der Bezüge der Vorständler und Aufsichtspersonen. GAIA fragt programmatisch: Warum wird die Vergabe der Stellen nicht an öffentlich einsehbare Kriterien gebunden und allen fair zur Besetzung angeboten?