Goetheanistischer Maoismus: Widerspruch oder notwendiger Zusammenhang? (mit Video)

Zuerst ein Hinweis (s. u.) zum Framing 1). Der goetheanistische Maoismus stellt die deutsche Ausformung des Maoismus dar. Er nimmt Rücksicht auf den deutschen Beitrag zur menschengemäßen Verwandlung der Erde, beseitigt den reaktionären antideutschen, nachhaltigkeitsfaschistischen, sozialimperialistischen und sozialistischen Irrweg und stemmt sich gegen die Etablierung einer Feudalgesellschaft, die erneut ihre Herrschaft auf Apartheid, Sklaverei und Dauerfolter aufbaut. Die Einbeziehung der ästhetischen Autonomie in den permanenten kulturrevolutionären politischen Prozess ist die entscheidende, konseqente Weiterentwicklung des Maoismus. Auch die Verabsolutierung des Volkskrieges um jeden Preis ist eine konterrevolutionäre Abweichung von der Parteilinie Mao tse – tungs, die früher oder später den Erfolg der fortschrittlichen Kräfte beeinträchtigen wird. Wenn allerdings die tragenden Kulturstandards eines Gemeinwesens verloren gehen, der unkontrollierte Substanzverbrauch nicht mehr hinzunehmende Ungerechtigkeiten schafft und durch Orientierungslosigkeit das feste Entwicklungsziel im Nebel des Eigeninteresses der Oligarchie abhanden kommt, dann sind bis heute, so zeigt es wenigstens die Geschichte, immer wieder regulative Mechanismen plötzlich in Erscheinung getreten. Die Goetheanisten (= Maoisten) kämpfen prophylaktisch für die Heilung sozialpathologischer Fehleinstellungen in der Gesellschaft bevor die Bedingungen für einen bewaffneten Konflikt mit der Ordnungsmacht vorliegen. Der Goethe in uns ist die einzige ästhetisch – ethische Instanz, die zuerst die Weltphänomene zu Wort kommen läßt und dann in absoluter Freiheit in der erkenntniskünstlerischen Tat eigenverantwortlich sozialtherapeutisch politisch wirksam eingreift. Der Goethe in uns vereint die absolute Gleichheit und die absolute Ungleichheit. Der Goethe in uns ist die absolute Dialektik von Eidos und Hyle. Er ist auch wie Kant es schon formulierte die Vermittlung zwischen einseitigem Idealismus und einseitigem Materialismus, zwischen Platonismus und Aristotelismus. Kommunismus und richtig verstandener, also objektiver Idealismus schließen sich nicht aus. Ja, sie sind in ihrer Gegensätzlichkeit für die je andere Existenz im heiligen Sinne, also ganzheitlich nötig. Goethe will es. Es folgt ein erster Geschmack dessen, was auch in Deutschland geschehen könnte, wenn die antievolutionären Kräfte weiter den Durchbruch zur nächsten Entwicklungsepoche verhindern.
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1) Urteile zum Framing machen das Einbetten rechtsunsicher, deshalb hier nur der Link zum Video: www.youtube.com/watch?v=OvUVzvt_jtg.

Das Ganze ist das Wahre. Hegel

Aber was heißt das? Das Propagandaministerium in der Mitte von Europa behauptet unablässig die Ungleichheit der von ihr hervorgehobenen Teile der Bevölkerung, damit diese dann bevorzugt gegenüber anderen behandelt werden können, um die pseudowissenschaftlich gesetzten Unebenheiten zu beseitigen. Das freie Spiel der Kräfte ist dabei allerdings nicht werkmäßig tätig, sondern kulturmarxistische Sozialingenieure. Da die freiheitlich – demokratische Grundordnung ausgehebelt worden ist, findet sich das Goethevolk mittlerweile in einer biopolitischen Versuchsanstalt wieder, in der die Totalzerstörung des Ganzen für die Eingeweihten ein offenes Geheimnis ist. Woher kommt dieser Haß auf die Lebensweise der Nachfahren Goethes? Hat es damit zu tun, daß er der erste Hauptdarsteller des Menschenbildes der nächsten Kulturepoche ist? Für ihn gab es keine Trennung zwischen dem Teil und dem Ganzen. Die Einheit war für ihn nur durch die wahre Vielfalt zu erreichen. Das Ganze war hier und jetzt anwesend. Nur das lebendige Ganze ist das wahre Ganze. Außerhalb der sinnlich sichtbaren Tatsachenwelt gab es für diesen Besuch aus Neu – Weimar keine andere Entität, auf die irgend ein Mensch notwendigerweise Rücksicht zu nehmen hätte. Der Mensch selbst ist ganz und vollkommen. Er bedarf des anderen nur zur Begleitung auf Augenhöhe und nicht auf offenbarungsgläubigem Grund, denn jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit, mit der er von der Sonne kommend die Erde gestalten will.