Die Polisgemeinde: Ares, Gott der Evolution, Geliebter der Hygieia. Ein erster Streifzug (mit Video)

Zuerst ein Hinweis (s. u.) zum Framing 1). Ares steht für das Prinzip des Krieges, Hygieia für das durch die Erfahrung für die erkenntniskünstlerische Aufbereitung Gegebene. Beide bringen den evolutionär wirksamen Goethe hervor. Mit dieser Seelenhaltung kann der Mensch vorurteilslos und situativ mit seinen eigenen sittlichen Absichten im Sinne des Ganzen in das Entwicklungsgeschehen eingreifen. Der poetologische Prozess wird dabei von Artemis begleitet, damit die neue Grenzziehung Dionysos nicht zu sehr verärgert und die Naturwirklichkeit doch noch über die Kunstwahrheit siegt. Es folgt das irdische Gleichnis, ein Vorgang, der zur gleichen Zeit im Geistigen seine Ursache hatte, wie in der Gegenwart, so auch in der Zukunft. Sparta, eine Etappe auf dem Weg zur Ausbildung der geistig absolut freien Individualität.
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1) Urteile zum Framing machen das Einbetten rechtsunsicher, deshalb hier nur ein Link zum Video: www.youtube.com/watch?v=R5naUS6CGxM.

Die Polisgemeinde: Erste Überlegungen. Einleitung in den Basistext

Hier nun ein weiteres Fragment zur Erlangung der Polistauglichkeit. Wir beginnen im Rahmen des GAIA – Moduls mit der Einleitung in die Arbeit von Karen Piepenbrink über die “Politische Ordnungskonzeptionen in der attischen Demokratie des vierten  Jahrhunderts v. Chr.”, Steiner Verlag, 2001. Anhand des Basistextes wollen wir uns ein anfängliches Verständnis des Polisgedankens erarbeiten, der dann seine Identifikationsleistung entfalten kann. Weiter wird die Beschäftigung mit dem Inhalt deutlich machen, welche Gefahren ein demokratisch verfasstes Staatswesen zu überstehen hat, damit es als menschengemäße Einrichtung seinen sinnvollen Zweck erfüllt. Wie soll denn nun die Demokratie der Athener charakterisiert und systematisch beschrieben werden? Zur Beantwortung dieser Frage werden zwei Textcorpora getrennt analysiert, der philosophische und der rhetorische. Das Erkenntnisinteresse gilt der Reflexion der politischen Wirklichkeit, der Weise, wie Ordnungskonzepte als Reaktion auf diese entwickelt wurden und wie diese strukturiert und legitimiert sind.

Die Polisgemeinde: Erste Überlegungen. Einführung in das Thema

Bei der kommunalen Wählergruppe GAIA handelt es sich um den aktiven Teil des geisteswissenschaftlichen Zweig einer Polisgemeinde, der Vereinigung mehrerer Polileis. Die GAIA gehört gleichzeitig zu den Basismodulen des Goethevolkes. Ihre leitende und organisierende Frage ist die Suche nach einer der nächsten Kulturepoche zugrundliegenden Handlungstheorie und dem damit zusammenhängenden Idealstaat. Irgendwo zwischen den schon verwirklichten Entwürfen, den verschiedenen Formen des Zusammenlebens im Zuge der Menschwerdung der Gottheit, des Geistes, des Ganzen in der 5. Kulturepoche und den Urphänomen in den Tiefen des transzendentalen Urmeeres aller Denkmöglichkeiten, das als Lieferant der unzähligen relativen und absoluten Mittel fungiert, liegt auch Neu – Weimar als absolutes Ziel und die GAIA – Essen mit dem Zentralheiligtum der Artemis, dem Zufluchtsort für alle poetologischen Evidenzen, dem Artemision als mittelfristiges. Der nächste Evolutionsschritt ist notwendig, um das Primat der Kunst und damit den absolut freien Willen des Menschen auch im Politischen auf Dauer zu verankern. Unterschiedliche Dämonen der untergehenden Welt wollen diesen weiteren Schritt auf die Sonne zu aber verhindern.