Was entgeht der Debatte über den Schutz der Bürger-innen?

(900) +++ Synholon +++ Es geht hier nicht um eine moralische Vorverurteilung einer totalexistierenden Individualität, die immer erhaben von Gut und Böse agiert! Sei es als Märtyrer ‘Zeuge’ oder als Tatopfer, das zum relativen Zweck entwürdigt wurde, beide wirken am zukünftigen Menschenbild mit, beide sollten öffentlich benannt werden. Es stellt sich aber die ästhetisch praktische Frage, ob der Schutz des Allgemeinen, des Besonderen, des Besonderen im Allgemeinen oder des Allgemeinen im Besonderen nach dem Grundgesetz die Pflicht eines souveränen Staates wäre? Nach Aristoteles existiert weder das Erste losgelöst vom Zweiten, noch das Zweite vom Ersten! Die vornehme Aufgabe der Machthaber-innen in der deutschen Kolonie der “Westlichen Wertegemeinschaft” wäre also die, entweder das Besondere im Allgemeinen oder das Allgemeine im Besonderen zu garantieren. Da die Unterstützung des ersten Falles Apartheid bedeutet, bleibt nur noch der letzte übrig und genau dieser entspricht auch dem Artikel 1 des obersten Regelwerkes, das von den Siegermächten als Übergangsverfassung geschaffen wurde. Die absolute Menschenwürde bringt die inkarnierte Entelechie aus der Akashachronik als Urbild mit und dieses befähigt ihr Abbild in der Gegenwart zur autonomen Sittlichkeit. (wird fortgesetzt)

Besitzstandswahrer-in in Essen Rüttenscheid ruft die Polizei (VI)

(875) +++ Kunst, Ablaufstörung, Zensur +++ In der praktischen Ästhetik darf die uneigentliche Verwendung der Symbole nicht aus Rücksicht auf heteronome Einflußname durch Gewalttäter-innen besonders kenntlich gemacht werden, weil das Werk sonst seine Autonomie verliert und damit auch an umstülpendem Wert, denn diese Bezüge zerstören die Ganzheit. In der entelechischen Kunst werden die Zeichen eben nicht allegorisch gedeutet. So steht auch das Wort-Zeichen ‘KPD’ im Sinnzusammenhang der Argonautik. Selbst wenn der ‘Sowjetstern’ sich dazugesellt, fällt es nicht aus dem kunstrevolutionären Prozess heraus und wird plötzlich ein verbotenes verfassungswidriges Index. Die beiden anderen Begriffe, Zeichen und Symbol, können keine Anwendung finden, da die bedingte Festlegung jenes Wahrzeichens mit einem Weltphänomen verglichen werden kann, das naturkausal hervorgerufen wird.   ¶   Der Schnellschuß der polizeilichen Exekutive in der Stadt Essen wird nach hinten losgehen. Es kommt eben auf den Blick an, der auf das Einzelding (Synholon) geworfen wird. Dieser muß ganzheitlich genug sein, um den Auftritt des Poesieberaters Kigan Thorix als den zu erkennen, der er ist, das Erscheinen der Freiheit selbst in der Performance-Art. Im transzendentalen Werdevorgang kondensiert die eigene Offenbarung, die in der persönlichen Erfahrung gefunden wird, letztendlich zu einer qualitativ neuen, die durch die michaelische Handlung generiert wird. Hierbei fallen die Religionsfreiheit, Kunstfreiheit, Symbolfreiheit, alle Freiheiten in einem ewigen, paradoxen Augenblick in eins zusammen.  ¶  Welche Figur ist es denn nun, die das Banner der transzendenten Freiheit in Zukunft in der Mythologie von “Sonne und Erde” tragen wird? Wäre die von Nietzsche geschaffene Textgestalt des Zarathustra nicht genau die richtige Entität, vielleicht sogar der gute Dämon, der mit dem weiblichen Dämon Diotima die Poetologie der Individualität von “Sonne und Erde” weiter rein entfalten kann? Seine Vorliebe für die Morgenröte macht ihn auf jeden Fall zu einem Objekt, das unbedingt notwendig und streng allgemein seine Funktion innerhalb der metamorphosierenden Erkenntnisidee der “Sozialen Plastik” (Beuys) wahrnehmen könnte. (wird fortgesetzt)

Nachtrag zum 40. Todestag der Ulrike Meinhoff

(838) +++ Transzendentale Rebellen +++ In Stuttgart-Stammheim wurden Ulrike Meinhoff und einige Mithäftlinge vom System der ‘Schweine’, wie Teile der “Kompradorenbourgoisie” in deren Kampfschriften benannt wurden, durch Erhängen am 09/05/1976 ermordet. Diese Behauptung wird aus verschiedenen Gründen wohl nie bewahrheitet werden können. Das die “transzendentale Rebellin” aber durch die menschenunwürdigen Haftbedingungen veranlaßt, die ihr jede Wahlfreiheit nahm, wofür jenes Kolonialregime verantwortlich war, ihre reine “Selbstursprünglichkeit” (Kunst) nur durch einen möglicherweise selbstbestimmten Freitod nicht nur vor ihrem Gewissen unter Beweis stellen, sondern auch vor dem erdrückenden Zugriff der Unterwelt des Pluto in der Vorhölle (BRD-Regime) retten mußte, daß ist eine Betrachtung der damaligen Ereignisse, die zu einer vollkommen anderen Auflösung der Erzählung der “totalexistierenden Individualität” führt, die sich in der Persönlichkeit aus Oldenburg verkörpert hatte.   ¶   Mit diesem “Impulsfragment” soll den despotischen Sozialfaschisten ihre Ikone geraubt werden, deren Vermächtnis in Vergessenheit geraten ist, deren Eintritt für den “unbedingt guten Willen” (Entelechie) im höheren Sinne nicht erkannt und deren moralische Forderung nach der Befreiung jeder einzelnen Seele aus der Naturgewalt des Totengottes Pluto der geschichtsgläubigen Erzreaktion und ihrer Verlebendigung durch permanente Umstülpung nicht erfüllt wird.   ¶   Alle erkenntnismutigen und neo-situationisch den Handlungsidealen von Jean-Paul Sartre und Rudolf Steiner folgenden Persönlichkeiten mögen trotz anderer Aspekte, die in der Realität nicht gutgeheißen werden können, eben wegen ihrer bushidohaften Treue zu sich selbst und ihrer Lebensaufgabe im Elysium von “Neu-Weimar” in den Plejaden ewig dionysische Feste feiern. (wird fortgesetzt)

Goethe, Deinen 266. Geburtstag feierte das indigene Goethevolk ausgiebig

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HAIKU: Springendes Wasser | Klang, spring auch auf meine Hand | lebendiges Naß

In allen Universen, Äonen und Sternsystemen wird der Geburtstag von Goethe tagelang dionysisch gefeiert. Wie, Sie können sich dieser Aussage nicht anschließen? Als ein Zeichen für die gewaltige außerordentliche Bewegung, die im Augenblick in der für das Erdenwesen in seinen verschiedenen Seinsstufen und Selbstbildungsprozessen nicht zugänglichen transzendenten Welt stattfindet, ist auch ein ästhetisch für das weitere Gedeihen der kunstreligiösen Gemeinde hilfreicher Anruf einer weiblichen Individualität zu verstehen, die der Persönlichkeit Kigan Thorix am 266. Tag der Niederkunft Goethes unverhofft zum Geburtstag des Botschafters aus Neu-Weimar gratulierte. Die ausgesprochene Anerkennung einer geglückten Identifikation der für die praktische Ästhetik verantwortlichen Entelechie mit dem Goethe, dem Buddha des Mitgefühls, dem Avalokiteshvara, durch eine der Göttin Artemis dienenden Nymphe, weist auf die wohlwollende  Unterstützung hin, die in den Plejaden ihr Kraftzentrum hat. Die Imagination, als die allerhöchste geistige Fähigkeit des Menschenwesens, wird selbst tätig, um auf ihre kultursubstanzschaffende Funktion hinzuweisen. Parallel zu diesem vielsagenden Ereignis,  bietet die Göttin Hygieia 1) über die Erfahrung dem ideellen Ich der oben genannten Persönlichkeit das Buch (Book review) von Jill Bennett, “Practical Aesthetics” während eines Besuches im Folkwangmuseum in der Stadt Essen (Bundesland Nordrhein-Westfalen, Deutschland) an. Welche erkenntnsikritische Person will da noch Nein sagen? (wird fortgesetzt)
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1) Die Göttin Hygieia steht in der sich entwicklenden Mythologie der kommenden sechsten Kulturepoche für das Prinzip der eigenmächtig herbeigführten Gesundheitsprophylaxe, der Reinheit, der Hygiene überhaupt auf allen Seinsstufen, als der wichtigste Charakterzug der verkörperten Entelechie. Die Welterscheinungen werden uns durch sie gegeben, wenn wir jene nicht verführt durch Dämonen beschmutzen.