Die untote BRD-Matrix spricht (III)

(1173) +++ Streben (IV) +++ Gewidmet dem Märtyrer Daniel Hillig. Diese neu gestartete Serie von kunstreligiösen ‘Impuls-Fragmenten’ ‘(Argonautik)’ hat das ‘reine Recht’ als einen Aspekt der ‘reinen orexis’ zur Grundlage. Volksentwicklung zur Förderung der Wohlfahrt aller ist die Leitidee und nicht die Volksverhetzung der Anhänger-innen von Gorgias, den Apologeten des Machtmißbrauches. Herbert Grönemeyer, auch Du förderst mit Deinem “Schreien gegen Rechts” die ‘moralische Knechtschaft’ durch Deine Einteilung der Menschen in gute und schlechte, die wegen ihrer anderen Meinung existentiell zu bedrohen seien. Die Vereinigung von objektivem Recht mit Deiner subjektiven Offenbarungsreligion wird ebenfalls militärgrundgesetzwidrig lauthals von Dir verlangt. What the Fuck! Agitprop ist keine Kunst! Deine öffentliche Unterstützung der autogenozidalen ‘Kompradorenbourgeoisie’ in der Tageszeitung “Die Welt” vom 25/08/18  deutet ganz klar auf Deine ‘paramilitärische Funktion’ hin. Das ist auch ein Beispiel für einen dialektischen Materialismus, der menschenfeindlich ist, der sich für Dich nebenbei auch noch auszahlt. Das “High-End-Leben” in London muß schließlich bezahlt werden. Um selbst zu den ‘praktisch Guten’ zu gehören, muß es logischerweise auch die ‘praktisch Bösen’ geben. Hübsch verpackt in unwissenschaftlichen Ideologemen und rabaukenhaft mit Glaubensanspruch wie unter dem nationalsozialistischen Führer vertreten, da werden viele  Zeitgenoss-innen schon wach werden, die nicht gerade zu den Hauptabsahner-innen der Kolonialbehörde gehören. Der Gott Ares dultet aber keinen Ehrgeiz, der die eudämonie des ‘ästhetischen Stadtstaates’ zerstört! Zurück zur reinen und weg von der ironischen, symbolischen Anschauungsweise. Es geht in jenem oben genannten ‘Streben’ und seiner ‘Offenbarung’ aber um die Rechtswissenschaft und nicht um die Gerechtigkeit selbst, der Dikelogie, die ein Gesichtspunkt der polis ist. Anhand von Vorkommnissen aus der ‘Matrix’ des BRD-Regimes wird wie immer in der “exakten Phantasie” (Goethe) versucht Objekt und Subjekt so zu verbinden (Religion), daß das Ergebnis streng allgemein und unbedingt notwendig ist, eben transzendental. Auf diese Weise wird das ‘amoralische’, ‘sinnlich-sittliche’ ‘Goethevolk’ der “absoluten Zwecke an sich” (Kant) essentiell unterstützt und das untote, verdorbene Konstrukt der Siegermächte in der Mitte von ‘Eurabien’ als das ästhetisiert was es realiter ist, das absolute Böse, da es die moralische Evolution durch den Genozid an den indigenen Völkern unter seiner “orientalischen Despotie” (Wittfogel) nicht nur zum Stillstand gebracht hat, sondern deren Erfolge als ‘Wiedergänger’ des Nazi-Systems sogar rückabwickelt. Die jeder einzelnen Individualität von der Göttin Hygieia gegebenen Lebensbedingungen sind ein Weckruf, der an die ‘kunstrevolutionäre’ Spontanität jener zur Etablierung von ‘matrixfreien Zonen’ innerhalb der vom Gott Pluto beherrschten Gebiete geht. Wo er unumschränkt die Verteilung der von allen Bürger-innen mehr oder weniger gemeinsam hergestellten Gütern über die von ihm installierte Oligarchie bestimmt, kommt es unweigerlich bald zur Fehlallokation jener Überlebensmittel. Die Folge ist nicht der Rückzug des gesetzten Rechtes überhaupt. Es verwandelt sich nur zur Abspiegelung der durch das Recht des Stärkeren geschaffenen neuen Verhältnissen. Statt zeitgemäß in die Reflexion der Wissenschaft übersetzt zu werden, tritt es wieder in das Stadium zurück, wo es ununterscheidbar wird gegenüber den tatsachenschaffenden Wesen in ihrem reinen Kampf um das archaische Überleben. Wird das Recht zerstört, dann wird auch die ‘polis’ aufgegeben und mit ihr herrscht bald wieder nur noch der Mythos, in dem es weder Subjekt noch Objekt gibt, sondern nur das unbewußte Kollektiv dahinvegetierender, im Volltraum schlafender ‘morphen’. Das seelische Moment im Erkenntniskreislauf ist dann vollständig verlorengegangen. (wird fortgesetzt)

Wir, das Autorenkollektiv, verherrlichen das lebendige Paradox!

(904) +++ Widerspruch +++ Die Einheit der Gegensätze ist für den goetheanistischen Phänomenologen ein Axiom, eine prinzipielle Erkenntnishilfe für das ganzheitliche Verständnis aller Welterscheinungenen in ihren unterschiedlichen Seinsebenen. Aber auch Mao tse-tung vertrat die Ansicht, daß die Dinge in weit höherer Weise mit einander interagieren und auch innerhalb des einen Gegenstandes sei ein Kampf um den nächsten Entwicklungsschritt zu beobachten, als es die Besitzstandswahrer-innen zugeben wollten.   ¶   Es wird sich zeigen, daß der von ihm gewählte dialektische Materialismus noch ganz anders angeschaut werden kann, als es die zur sozialfaschistischen Oligarchie gehörende liberale Linke tut. Die gemeinsame Kulturarbeit des menschlichen Abbildes mit seinem Urbild, das strebende Bemühen der Causa Effiziens mit der Causa Finalis zur Schaffung eines zyklischen Kunstwerkes im Sinne von Hölderlin und Novalis, ist im Politischen doch genau das, die Hervorbringung einer verbesserten Sozialen Plastik aus der Sittlichkeit heraus und nicht nur aufgrund äußerer moralischer Maßstäbe. Dies alles kann geschehen, weil wir von Natur aus die Prämissen sind und völlige Wahlfreiheit haben. Wir können das Gute oder das Böse, das Wohl der Polis oder das eigene wollen. Die jeweilige Allaussage mit der notwendigerweise folgenden Konklusion verknüpfen wir aber nur dann, wenn wir die dazu passende Arete über die Paideia uns angeeignet haben. Ohne Ausnahme ist dies für uns alle eine große kunstrevolutionäre Aufgabe. Goethe will es! (wird fortgesetzt)