Demokratie – Lüge: Das BRD – System ist gescheitert! Jetzt GAIA wählen, Neu – Weimar anstreben!

Das Modell der repräsentativen Demokratie ist in Deutschland offensichtlich gescheitert. Nun geht es darum die Ursachen dafür ausfindig zu machen und mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Dieser ist eine kunstreligiöse Aufgabe, keine Aufgabe der jetzt noch herrschenden Kräfte und auch keine derer, die mit anderen schöpfungswidrigen, wahnwitzigen Plänen staatsterroristische Kollektive errichten wollen. Dem von der Evolution bevorzugten Goethevolk, erkennbar an der Anzahl der Märtyrer, ist die Hauptverantwortung für den weiteren Fortgang der Menschheitsentwicklung übertragen worden. Betrachten wir den Zusammenbruch der staatlichen Ordnung in der Mitte von Europa als eine Naturkatastrophe. Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit stehen noch lange nicht in einem evolutionär vernünftigen Verhältnis zueinander. Obwohl der Mensch aristotelisch angeschaut ganzheitlich nicht irgendein Bestandteil der Natur ist, er ist sogar ihr bestes Stück, hat in großen Bereichen der Barbar und nicht der Bürger die Gewalt über ihn. Das wahre kulturfeindliche Barbarentum ist nicht bei denen festzumachen, die noch nie eine christliche Bildung genossen haben, sondern bei denen, die trotz dieser evolutionären Geisteshaltung ihr aus politsektiererischen Gründen autogenozidal in den Rücken fallen. Versuchen sie doch wenigstens ansatzweise das Christentum als eine geistige Tatsache zu denken. Ja, die Form, aber diese ist doch der Situation geschuldet! Empedokles, Sokrates, Platon, Aristoteles, Alexander, Cäsar, Christus, Petrus und Paulus haben doch nicht losgelöst vom Ganzen gewirkt. Alle haben Sie dazu beigetragen, daß letztendlich die im Diesseits unerfüllbare Hoffnung verabsolutiert wurde. Ein Glücksgriff, ohne den wir heute immer noch unter der Sklaverei und Folter abscheulicher totalitärer Systeme leiden würden. Die Erde wurde als sinnvolle Durchgangsstation zum Göttlichen erkannt. Und heute? Extremistische reaktionäre Etatisten wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Die Erde soll wieder zu einem unentrinnbaren, hoffnungslosen Arbeitslager umgebaut werden. Nein, das christliche Erbe hat im Goetheanismus seine würdigste und bisher letzte Metamorphose erfahren. Die kunstreligiöse GAIA ist dessen avantgardistische Speerspitze. Die Erde wird wieder verzaubert, wieder gut und rein, ungemein schön und absolut wahr.

Brombeerblüten: Unser Gebet ist Wissenschaft und Kunst, ist permanente Kulturrevolution

Wider dem kleinkarierten Ampelgeist der DDR, der selbstverantwortungslosen, sozialimperialistischen Miefigkeit und Theologie! Die geisteswissenschaftliche Basis der freiheitlich – demokratischen Grundordnung ist das Goethevolk! Warum ist das so? Na, ist doch klar. Die wahre Demokratie setzt sich aus geistig absolut freien Individualitäten zusammen, aus den Menschen, bei denen der nous poietikos ungehindert tätig ist. Das sind die jeweiligen Entelechien, die sich aus Prinzip gegenseitig aristokratisch in ihrer besonderen Gestalt wahrnehmen. Da der Logos, manche sagen auch der Christus dazu, die allgemeinmenschliche Sphäre der Begegnung ist, können dort alle Fragen der kulturautomen Polis erkenntniskünstlerisch zum Wohle der Gemeinschaft gelöst werden. Im Vokabular der goetheanistischen Plattform Sonne und Erde findet diese wahre Politik im Bereich der Propyläen statt, also auf dem Weg nach Neu – Weimar, der Stadt, wo das Höhere Ich eines jeden Menschen zuhause ist. Diese Vorgehensweise diskriminiert grundsätzlich jede sozialpathologische, zwangskollektivistische Weltanschauung als nicht vereinbar mit einer sich organisch entwickelnden Gemeinde, in der Goethe prozesshaft wieder zum Leben erweckt wird. Verantwortlich für die Form im Sinne von Heraklit, das Eidos, ist seit Goethe nur noch der dazu erwachte Erkenntniskünstler. Jede unästhetische, reaktionäre und staatsterroristische Formstabilisierung, die den Eigenwillen des menschlichen Phänomens unberücksichtigt läßt muß als Blasphemie verdammt werden.

Brombeerblüten: Das Eidos. Sinnlich – übersinnlich

Gut, daß es das Eidos, das Höhere Ich, gibt. Damit ist eine Wissenschaft des Besonderen, der Goetheanistik, eine ganzheitliche Selbstkonstruktion auf vernünftiger Basis möglich. Also, wo befindet sich das Eidos? Schon Empedokles teilte das Ganze in vier Bereiche: Erde, Wasser, Luft und Feuer. Nur im Menschen finden alle vier zusammen. Im Feuer des Geistes wird alles verbrannt, aber aus ihm heraus auch alles neu gestaltet. Das Eidos ist die Formkraft, das Prinzip, die Ordnungseinheit, die das Wie des Auftretens einer Individualität bestimmt. Das Eidos ist für die Art und Weise des Zusammenhanges, die Verknüpfung der Teile zu einem Ganzen verantwortlich. Das Eidos ist reine Aktivität, Gestaltungskraft, Dynamik. Das Eidos, als besondere Form, als das tode ti, als das konkrete Etwas, steht einmal im Gegensatz zum Gattungswesen, dem allgemeinen Menschengeist, dem Christus, es steht zum anderen im Gegensatz zur Hyle, der irdischen Form und als allgemeine, dynamische Form, steht es im Gegensatz zur Wirklichkeitsform, der Energeia. Die Entelechie ist die aktuelle Verwirklichung des Eidos. Der Goethe ist die begrifflich – bildliche Verwirklichung des Eidos in der erkenntniskünstlerischen Handlung der jeweiligen poetologischen Evidenz.