Jawohl, Diktatur der Kunst. Danke Herr Jonathan Meese!

Ihre Reduktion des Menschen auf seine pflanzliche und tierische Seinsstufe überhöre ich: Metabolismus, Instinkt. Vielleicht ist es auch nur ein Mißverständnis. Die Verneinung der Kultur, weil sie nur ein Unterdrückungswerkzeug sei, kann ich so nicht stehen lassen. Trotzdem danke Herr Jonathan Meese für Ihren märtyrerhaften Einsatz für die Kunst. Sicher sollen auch Ihre Aktionen zur Rettung des wahren Menschen, der geistig absolut freien Individualität, des reinen Aktes im Hier und Jetzt beitragen. Was soll es denn auch außer der Künstlerin und dem Künstler, außer der Natur des Menschen noch geben? Nichts!!! Deshalb, wie lange wollen wir noch einer handvoll Menschen, die dem Ideal der arete nicht näher stehen wie alle anderen auch, wie lange wollen wir denen die ganze Macht, das ganze Geld und die Kontrolle über alle Ressourcen auf Dauer anvertrauen? Jeder vernünftige Mensch sieht mittlerweile die Notwendigkeit einer effektiven Machtkontrolle und die Festschreibung von kulturellen Mindeststandards ein. Doch wo sind die Gesundheitslösungen für die Soziopathien? Erste Maßnahme: Wahlenthaltung oder wenigstens keine Wahl der Blockparteien. Zweite Maßnahme: Die Selbstwahl. Konversion zur Kunstreligion des Goethevolkes! Dritte Maßnahme: Aufbau von Neu – Weimar zuerst auf dem Zwergplaneten Ceres im transzendentalen Raum und dann im kommunalen Geschehen der Stadt Essen als konkret – utopische Polis. Dies als Kommilitonin oder als Kommilitone der Freien Karl – Philipp Moritz Online – Universität. Und noch etwas, Ihre Definition der Heimat kann ich unterschreiben: Sie ist dort, wo die Kunst herrscht. Im Vokabular des Goethevolkes ist es Neu – Weimar oder in der nach ihrem Vorbild errichteten Polis. Und nun zu Jonathan Messe. Demnächst mehr von ihm.