Maoismus: erste Begriffsklärung

Der radikaldemokratische Maoismus ist weder eine pseudowissenschaftlich festgestellte sogenannte linke, noch rechte Bewegung, auch wenn er Anleihen bei Marx, Engels, Lenin und Stalin macht und für die Gleichberechtigung von neo-rassistisch verfolgten Volksgruppen kämpft. Die diskriminierende, anachronistische Einteilung von erkenntniskünstlerischen Strömungen, die von sozialfaschistischen Konterrevolutionären, sozialimperialistischen Dualisten vorgenommen werden, basiert nicht auf objektiv-idealistischen Maßstäben, sondern auf ideologisch-willkürlichen Begriffskonstrukten. Die Maoistin, der Maoist, hat eine antifeudale Seelenhaltung, die gleichzeitig auch den autogenozidalen Kulturimperialismus scharf bekämpft, unter dessen Einfluß eine indigene Volksgruppe neo-kolonial unterdrückt wird. Jede antioligarchische, evolutionäre, integristische, prinzipientreue, vorurteilslose, zur Wiederherstellung einer menschengemäßen Tugendordung öffentlich in Erscheinung tretende kollektive, Willensäußerung, darf sich maoistisch und goetheanistisch nennen. Ihre Handlungsgrundlage ist kein irrationaler Offenbarungsglaube, sondern das im Verstand kategorial bestimmte, in der objektivierten Wahrnehmung vorgefundene Unrecht. (wird fortgesetzt) 1)
_______________
1) Wurde am 20/11/17 auf grammatikalische Unstimmigkeiten hin überprüft.