Neuer Fall eines sozialfaschistischen Sein-Sollen-Fehlschlusses! (mit Haiku)

(1242) +++ Aufklärung (I) +++ Die jakobinische Aufklärung ist eine verzerrte Einstellung zur Realität. In dieser Moderne wird die naturwissenschaftliche Weltzuwendung monotheistisch auch von politischen Gruppierungen verabsolutiert. Damit entstehen nihilistische Sekten, die mit staatlicher Macht ausgestattet ganze Völker vernichten können. Trotz aller Lippenbekenntnisse, wie der Schutz der Menschenwürde oder der Kampf für die Menschenrechte, werden sie durch die Tatsachen entlarvt, die sie aufgrund ihres Glaubens an die sie leitenden Ideologeme begehen müssen. Unrecht häuft sich auf Unrecht, Armut breitet sich immer weiter aus und die dem Gott Pluto opfernde Oberschicht kann sich vor dem sie überschüttenden Reichtum nicht mehr retten. Aber was hat dieser Einstieg mit der logischen Fehlleistung zu tun?

Die Aufklärung will die positivistische Gleichheit aller Bürger-innen vor dem Gesetz. Die natürliche Freiheit des Menschen soll durch politische Rechte garantiert werden. Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Dies ist eine zentrale Aussage zum Wesen des Rechtsstaates. Tatsachen bilden dabei die Grundlage für die Schaffung von Gesetzen, deren Anwendung durch die Judikative und Exekutive vollzogen werden. Die Welt der Natur aber unterliegt eigenen Gesetzen, die sich von den menschengemachten, die aus der Sinnlichkeit stammen, ganz klar unterscheiden. Wenn selbst Menschen in die Dingwelt eingereiht, und sie allein anhand ihrer Eigenschaften allgemeinen Regeln untergeordnet werden, dann muss die politische Ordnung letztendlich eine sozialfaschistische Form annehmen, weil der Mensch eben für seine Merkmale, mit denen er in Erscheinung tritt, selbst verantwortlich ist und diese nicht durch Kausalgesetze verursacht werden, wie bei den übrigen irdischen Dingen. Aber die Gesellschaft ist doch ein Bedingungszusammenhang, der dem Wirken der Natur vergleichbar sei, werden viele sagen.

Die “Soziale Plastik” (Beuys) befindet sich in einem anderen Seinsbereich als das durch das Naturrecht der Aufklärung befreite Wesen des Menschen. Dieses lebt nach dem Recht des Stärken, um sein Dasein zu behaupten. Es ist wie alle Naturphänomene eingewoben in den natürlichen Gang der Dinge, ein Ding unter Dingen. Diese Kulturträger-in muss in dem dionysischen Gemeinschaft-Erlebnis der Polis eingehegt und durch ihre jeweilige kunstrevolutionäre Individualität zum tugendhaften Politen ästhetisch autonom ausgebildet werden. Der Selbstbefreiung muss also noch die Befreiung vom Selbst folgen! Erst dann hat die Moderne ihr Ziel erreicht, die Freiheit der Wissenschaft als Grundlage für die Freiheit der Kunst. Alles, was darüber hinausgeht kann hier noch nicht einmal angerissen werden. Die auf ihren eigenen Vorteil bedachte Barbar-in in uns, die sinnlich-sittliche Goetheanist-in, die aufgeklärte Bürger-in und die maoistische Kunstrevolutionär-in wollen auf der Freiheitstufe des demokratischen Gemeinwesens den dialektischen Fortschritt organisieren. Dieses ambinionierte Vorhaben kann nur scheitern! Doch aus den Trümmern, die das Armageddon hervorbringt und die folgende Apokalypse zur ganzheitlichen Analyse freilegt, wird die totalexistierende, geistig absolut freie Individualität einst ihren “Nektar saugen” und das nächste Zeitalter aufstoßen.

Dieser lange Vorspann war wohl nötig, um die Antwort der ehemaligen Familienminister-in Kristina Schröder symbolisch denken zu können, nicht plakativ allegorisch, was durch ein verinnerlichtes Ideologem erzwungen wird. Aus der letzten Sendung “Hart aber fair” gibt der “Focus” am 19/03/19 ihre Aussage zum Thema Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen wieder. Die Lohnungleichheit sei darauf zurückzuführen, daß die Frauen andere Prioritäten setzten! Wie ist das bloß zu verstehen? Kann es Ungleichheiten geben, die nicht ungerecht sind? Eine Generalisierung verbietet sich von selbst in dem einen wie in dem anderen Fall! Wenn aus dem naturgesetzlichen Sein, also aus dem Attribut des kleineren Netto-Einkommens, nicht auf eine Ungerechtigkeit geschlossen werden kann, die bei ihrer Behebung erst eine Ungerechtigkeit hervorruft, dann muss ein Wille vorhanden sein, der einmal diese interpretative Verengung hervorruft und ein anderer, der ein Verhalten generiert, das dann zwangsläufig in jener Form erstarrt. Hier sind Künstler-innen unter sich und der Sein-Sollen-Fehlschluss wurde auf eine weitere Weise offenbart. In vielen anderen Fällen aber versagt die Polis, was auch wieder an den Zeichen ablesbar ist! Diese haben ihre Ursache in der zurückgebliebenen moralischen Evolution. Der Zeitgeist Michael wurde ausgesperrt! Um diesem das Wirken wieder zu ermöglichen, bedarf es keines moralischen Imperialismus durch sozial relevante Gruppen (Oligarchie), sondern der Wiedereinführung der Gesetzesbefugnis, die demokratietheoretisch immer noch bei dem Volk liegt. Entreißen wir den KZ-Wächterinnen der BRD-Matrix ihre vom Volk gestohlene Souveränität, die sie auf eine fiktive Verfassung übertragen haben, die in Wahrheit das Militärgrundgesetz ist und welches nur das Volk durch eine verfassungsgebende Versammlung ersetzen darf. Mit dem Primat der Kunst wird einst genau dieses geschehen und dann in der Folge das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt. (wird fortgesetzt)

Herr Muchtar al Ghusain, das kunstreligiöse Volk setzt Recht! Judikative und Exekutive haben diesem zu dienen! (mit Haiku, Eos-Impuls)

(1241) +++ Volkssouveränität (I) +++ Eine empirische oder eine auf Traditionen und Gesetze beruhende Moralbegründung ist unmöglich! Hier wurde der Kunst Gewalt angetan! Der Verwaltungsvorstand des Essener Konzerns mit dem Namen “Stadt Essen”, welcher die kommunalen Dinge totalitär regelt, ist durch die persönliche Betroffenheit und ihre Verlautbarung eines Mitgliedes dieser obersten Etage in die Schlagzeilen geraten. Ausgerechnet der Beigeordnete des Geschäftsbereiches 4 (Jugend, Bildung und Kultur), Herr Muchtar al Ghusain, hat wohl von Kunst keine Ahnung, wenn er laut WAZ, Ausgabe 18/03/19, über bestimmte Zeichen im symbolischen Kontext einer Deckenbemalung der Kapelle des evangelischen Huyssen-Stiftes ein Geschmacksurteil entsprechend des von ihm bedienten Ideologems (Nazikeule) fällt und dieses mit der Kraft seines vom Volk geliehenen Amtes auch noch öffentlich verallgemeinert. Ein Symbol läßt viele Sichtweisen zu, auch gegensätzliche, weshalb das Kunstwerk auch eine Ganzheit ist. Es spiegelt nur das zurück, was die Betrachter-in darin meint zu sehen.

Herr Muchtar al Ghusain, Dein Sein-Sollen-Fehlschluss, Dein moralischer Imperialismus wird von vielen Zeitgenoss-innen ebenfalls gerne angewendet, um die eigenen Intentionen dadurch unsichtbar zu machen, indem sie dem Weltphänomen in der Naturwirklichkeit anhand eines durch Framing, durch ein Gerücht, durch ein Vorurteil verfemten Merkmals den ästhetischen Auftritt verbieten. Diese ikonoklastische, bilderstürmerische Vorgehensweise ähnelt dem der Nationalsozialisten unter Hitler, die ebenfalls Kunstwerke als “entartet” aus dem Verkehr zogen und in vielen Fällen sogar dem Feuer übergaben. Kunst ist das wertvollste was der Mensch zustande bringen kann. Diese herrschaftlich in ihrer Freiheit einzuschränken, verstößt nicht nur gegen das Militärgrundgesetz, sondern auch gegen die Schöpfungsgesetze des den mechanistischen Kausalgesetzen unterliegenden objektiven Universums und des durch die organische Eigengesetzlichkeit geschaffenen subjektiven Kosmos.

Naturdinge haben keinen eigenen Willen. Aus diesem Grund können sie auch nicht gut oder böse sein. Wird trotzdem ein moralischer Maßstab an ein Kunstartefakt gelegt, kann der Ursprung für jene “diskriminierende” Einteilung nur in dem Selbst liegen, das man selber ist. Herr Muchtar al Ghusain, welche wahre Absicht hat Dich dazu gebracht, diesen heiligen Ort einer Religionsgemeinde zu entehren. Da es keine Moral ohne einen Leitgedanken gibt, dessen Zielvorgabe die Sprach-Handlungen steuert, musst auch Du einer Letztbegründungsinstanz folgen, wenn Du durch Deine Äußerungen indirekt Menschen zu Taten aufhetzt, die dann das bewerkstelligen, was Du lediglich nur verbal in den Medien streust. Gottheiten bedürfen immer der Menschen. Auch die Naturgöttin hat diese nötig, denn sie ist ohne jene in einer Dauerschleife der eintönigen Wiederkehr des Immergleichen. Um diese aufzuheben, um sich sich selbst anschauen zu können und um einen weiteren Freiheitsbereich zu schaffen, hat sie den Menschen hervorgebracht!

Nun, wie war das noch einmal mit Deinem Sein-Sollen-Fehler, Herr Muchtar al Ghusain, den Du als Dezernent einer wichtigen Abteilung der städtischen Kompradorenbourgeoisie doch begangen hast? An den Anfang der weiteren Untersuchung muss das Folgende wiederholt philosophisch gesagt werden: Das oligarchische Recht des Stärkeren kennt keine Moral! Eine souveräne Handlung setzt Recht! Alles, was da ist, existiert zu recht! Von dieser Warte aus gesehen ist es nur logisch, das zuerst das Existenzrecht einer Welterscheinung abgesprochen wird, um diese dann durch einen exekutiven Vorgang von der Weltbühne zu entfernen. Die Verstandesrealität der demokratisch unkontrollierten Gewalt bedient sich also propagandistisch des Gefühls unter Ausschaltung des ideenhaften Logos. Aus einer beschreibenden Tatsachenbehauptung kann kein Werturteil folgen, also muss zuerst dieses gesetzt werden, damit jene verengte Sicht auf die verkörperte Idee das Verhalten des Publikums ändert.

Aus empirischen Sätzen können mit keiner logischen Regel normative abgeleitet werden. Indikative und Imperative bedürfen eines Mittelgliedes, eben der Kunst, damit aus der bildlosen Wahrheit der Vernunft und dem bildhaften Streben des Willens die Dinge sich ohne Gewalt verwandeln. Der Primat der Kunst hat seine Berechtigung, weil das dualistische Freund-Feind-Denken aufgebrochen und dadurch die dreifaltige Entwicklung des Ganzen angestoßen wird. Machen wir gemeinsam, Herr Muchtar al Ghusain, die Stadt Essen zu einer ästhetischen Polis der Kunst, indem wir für die Freiheit der Wissenschaft (Universalisierung) und der Kunst (Individualisierung) kämpfen, genauso, wie es die Siegermächte in das oberste Regelwerk geschrieben haben, welches sie uns für das Übergangsregime gaben. (wird fortgesetzt)

Die untote BRD-Matrix spricht (V)

(1176) +++ Sozialfaschismus (XX) +++ Statt die gemeinsame Zukunft aller Bürger-innen in dem ‘Landstrich Deutschland’ in ‘Eurabien’ zu thematisieren, statt die Wohlfahrt aller Personen des Herrschaftsbereiches anzustreben, in dem sich die ganze Welt trifft, wird das prozessural Getrennte monotheistisch von der Kompradorenbourgeoisie hervorgehoben, sogar die Notwendigkeit einer Apartheid in der Raum gestellt und die dazu passenden moralisch verdorbenen Kollektive erfunden, von denen sie sich abheben und trotzdem gut leben kann. Diese sozialen Gruppen darf es prinzipell aber im Sozialen garnicht geben, ohne daß es selbst zerstört wird, ohne daß die polis und damit das Politische aufgegeben wird. Es werden also Gemeinschaften derer, die mit einem “Eigenwillen” (Christoph Menke) behaftet und die das Bezugsobjekt dieser sozialen Organisation sind, zu jenen erklärt und dann totalitär regiert, wobei allerdings zu beachten ist, daß nicht alle relevanten ‘Erkenntnisgemeinschaften’ unter den gleichen Unterdrückungsmaßnahmen zu leiden haben. So entsteht also ein ‘sozialfaschistisches Kastenregime’, wie es seit eh und je der Fall ist. Einmal eingerichtet kann so ein System, das wußte auch Aristoteles schon, Jahrhunderte überdauern. Wir “Goetheanisten-Maoisten” sind die einzige ‘eidetische’ und ‘hyletische’ Kraft, die sich zum Ziel gesetzt hat die nächste ‘Kulturepoche’ nicht nur ‘realkünstlerisch’, sondern auch ‘realrechtlich’ zu wollen, nicht mehr in der jetzigen bloß sozialkritisch zu verharren und damit die aus der zeit gefallene ‘Matrix’ praktisch zu bejahen, sondern die von Goethe angestoßene große ‘6. Umdrehung des Weltenrades’ selbstbildungsmäßig in der “Metamorphose” (Goethe) der politischen Form auch objektiv hervorzubringen. Mit diesem ‘kunstrevolutionären’ Vorhaben wird das ‘Unrechtskonstrukt der BRD-Matrix’ durch ‘Musealisierung’ überwunden und auf seine ursprüngliche Aufgabe hin festgelegt werden, die rechtswissenschaftliche Ebene der ‘orexis’, die ‘reine Bewegung’ für die ‘moralische Evolution’ zu sein. Welcher Transzendentalie entspricht denn nun dieser letzte Abschnitt des zum Abschluß gekommenen ‘ENSO-Kreises’? (wird fortgesetzt)