Ist Steffen Seibert das Gesicht der autogenozidalen Hybris?

(1179) +++ KZ-Hölle (I) +++ Hier seine kurze Interpretation zur Demonstration in Chemnitz: Trauermarsch? Pah, sie trugen “eine Botschaft des Hasses” in die Welt! 1) Ist das die versteckte Aussage, die dazu aufruft jede Hoffnung fahren zu lassen, wie sie auch in Dantes “Göttliche Komödie” am Eingang zur ‘Hölle’, zum “Inferno” stand. Mit dem Hash-Tag #wirsindmehr wird diese Lesart seiner Verlautbarung noch unterstützt. Darauf kann nur mit einer ausgelassenen Agitprop-Veranstaltung reagiert werden, dachte wohl sich auch Frank-Walter Steinmeier, also wurde eine “Totenfeier” organisiert, die alle bisherige Dekadenz der ‘Kompradorenbourgeoisie’ in dem Land eines Goethe in den Schatten stellte. Ergebt Euch Eurem Schicksal, kapiert es endlich, wir machen Euch fertig, ein für alle Mal, wobei wir die Salamitaktik anwenden! Das ist die poetologische Vertextung der ‘theatrokratischen Erscheinungen’ zu dem volksmörderischen Anschlag des ‘abstrakt Allgemeinen’ auf die Symbole der ‘polis’. Da nach Schelling die Kunst die Aufgabe hat, das lebendige Unendliche in der Plutowelt zu verendlichen, muß auch der ‘hyletische Dämon’ der Hochmut in einem Kunstwerk erscheinen können. Aber auch die ‘eidetische Erkenntnisidee’ einer Individualität wirkt ästhetisch, wenn sie eben diesen in seinem Wirken durch geeignete Performanzen aufzeigt. Wie schon oft besprochen, ist das Kunst, was sich unbedingt und notwendig in der hyle situationsbedingt vermittelt über die Vorstellungswelt des Verstandes niederschlägt. Die Wissenschaft, die Ästhetik, die Imagination und die darauffolgende Inhärenz in die “Soziale Plastik” (Beuys) ist aber zu unterscheiden von der geistigen Tätigkeit antievolutionärer Instanzen! Auch diese treten als Kunst auf! Wozu aber hat der Mensch wohl die Fähigkeit für ein Aufspüren jener von der Natur ‘(GAIA)’ in seine ‘Subjektivität’ wirklich eingepflanzt bekommen? Die Ästhetisierung ist eine Sache, die ‘moralische Evolution’ eine andere! Allein der Auftritt der Göttin der hämischen Niedertracht, die sich selbst über wehrlose Opfer nicht nur lustig macht, sondern diese auch noch bis zur physischen Vernichtung verzweckt, man denke auch an die Kinderopfer für die Göttin Baal-Hammon des ‘Dunkeläthers’, wie es ebenfalls an dem aktuellen Vorhaben von Jens Spahn ersichtlich ist, startet bei den dafür empfänglichen Wesen in einem dialektischen Vorgang den “sinnlich-sittlichen” (Goethe) Prozess zum ‘kunstreligiösen Widerstand’ gegen derartig widerwärtige der Menschlichkeit Hohn sprechenden Praktiken. Der ‘freie Wille’ ist ein Akt des Willens, der von der menschlichen ‘entelechie’ des betrachteten Wesens gelenkt wird und dessen Tatsachen von dem Rechtssystem ‘(Matrix)’ nicht hintergangen werden dürfen. In jedem Einzelfall ist dieser nicht nur zu repektieren, auch muß dieser zuerst gefragt werden, wenn Entscheidungen anstehen, die gegen die ‘absolute Menschwürde’ verstoßen. (wird fortgesetzt)
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1) Verlautbart in der Tageszeitung “Die Welt” vom 03/09/18.