Sein, Nicht-Sein und das Nichts

(910) +++ Ästhetische Autonomie (I) +++ Die Aufhebung des unzeitgemäßen Seins (BRD-Regime) bedeutet noch nicht, daß das Übergangsphänomen endgültig aufgelöst ist, sondern nur, daß es sein zuvor aktuelles Eidos verliert. Erst nach der transzendentalen Kritik durch die ästhetische Autonomie und der Verwirklichung der neuen Form im Nichts der Imagination gerät die alte Vorstellung und mit ihr die Hyle auf das Abstellgleis der Geschichte, bevor es dann für immer und gänzlich aus dem Kosmos fällt und nur noch einen archeologischen Wert besitzt.   |   Einen bleibenden absoluten Wert haben sich Hölderlin und Nietzsche in der Welt der Urbilder (Akashachronik) durch ihre hohe Opferleistung erworben. Die moralische Evolution wäre ohne sie noch weiter zurückgefallen, als sie heute schon ist. Hölderlin als treibende Kraft hinter dem “Romantischen Manifest”, aber auch Nietzsche mit seiner Mythologie des Zarathustra, haben Ahriman und Lucifer in ihre Schranken verwiesen, damit sie ihre Anliegen der Kunstrevolution zur Verfügung stellen können. (wird fortgesetzt)
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1) Das Aufheben bedeutet die Beseitigung des inneren Widerspruches eines Dinges, indem die subjektiven Elemente (Vorurteile) in der Plutowelt verbleiben und die objektiven durch die Göttin Hygieia fortgeführt werden. Auch die neuen im weiterentwickelten Erkenntnisprozess gefällten Urteile können sich wieder in antievolutionäre Dämonen verwandelt, wenn sie nicht im Zuge einer permanenten Kunstrevolution ersetzt werden.

Volxfront: Gründungsversammlung auf der Agora in der Stadt Essen

Die Idee der Volxfront zur Einführung der Demokratie in Deutschland will sich weiter verkörpern. Deshalb treffen sich am Anfang des Jahres 2015 alle an der Kunstreligion interessierten Individualitäten auf der Agora in Essen-Rüttenscheid. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Die Agora befindet sich am Rüttenscheider Stern gegenüber von Optik Elsweiler. Die Soziale Plastik des deutschen Goethevolkes ist durch die Schläge der westlichen Wertegemeinschaft im 20. Jahrhundert bis heute schwer verletzt worden und wird jeden Tag weiter beschädigt. Um ihr heiltherapeutisch beizustehen, muß die Kunst die Macht kontrollieren. Die Verfassung der Volxfront beruht auf dem Primat der Kunst. Alle anderen Aussagen leiten sich von dieser Feststellung ab: Die ästhetische Autonomie (= Freiheit der Kunst), die absolute Menschenwürde, die kämpferische Verteidigung der individuellen Transzendenz, die Herbeiführung der attischen Radikaldemokratie , die Zurückweisung jeder moralischen Fremdbestimmung, die Aufhebung der Entfremdung, die Freiheit der Wissenschaft, die Freiheit der Entwicklung der Persönlichkeit, die Einheit in der Vielfalt, das unbedingte Recht auf kulturrevolutionäre Lebensbereiche.

Machen Sie mit: Bürgerpetition, Primat der Kunst

Direkt an die Blockparteien gerichtet, fordert die GAIA-Essen auf einem Kampagnen-Netzwerk das Primat der Kunst ein. Weshalb ist den Initiatoren des GAIA-Projektes in der Stadt Essen, das so wichtig? Die moralisch-ethische Evolution des Menschen ist hinter der technischen hoffnungslos zurückgefallen. Die erreichte Kulturstufe kann nur erhalten bleiben und weiterentwickelt werden, wenn das freiheitliche Wesen des Menschen als ästhetische Autonomie politisch wirksam werden kann. Nur die Etablierung der Kunstreligion im Sinne Goethes schafft die nicht mehr hintergehbare Plattform, von der aus der Aufstieg zur nächsten Entwicklungsepoche stattfinden kann.

Was ist das Böse? Das Gute!

Antwort: Die Diktatur des Allgemeinen, der Etatisten, wenn es nicht durch das Besondere in Schach gehalten wird. Direkte Demokratie ist die Kontrolle der Macht des Allgemeinen durch das Besondere. Sie werden es nicht glauben, aber es gibt noch eine verschärfte Form dieser Diktatur. Sie tritt als allgemeines Denken auf. Bei näherem Hinschauen aber erkennt der aufmerksame Geist, daß subjektives, der Notwendigkeit entbehrendes Anschauen, als allgemein menschheitlich mit Gesetzescharakter für alle verbindlich politisch korrekt durchgesetzt wird. Die Diktatur des Allgemeinen ist nur eine Diktatur des Besonderen im Kleid des Allgemeinen. Das Allgemeine und das Besondere gehören zwei gleichberechtigten, unterschiedlichen Seinsebenen an und dürfen weder verwechselt, noch von jeweils dem anderen Geist beherrscht werden. Nur jenseits von Gut und Böse liegt die Wahrheit der aufgehenden roten Morgensonne: Eos im Spätwerk Gothes der Pandora. Nur jenseits aller Vorurteile, zur Unzeit gefällter Entscheidungen geschieht das Wunder, findet das Festspiel statt, lebt das höhere Gute in der erkenntnisgeleiteten Tat des einzigen Kulturträgers der von der Natur für die Evolution ausgesucht wurde, der ästhetischen Autonomie.

Goetheanistischer Maoismus: Widerspruch oder notwendiger Zusammenhang? (mit Video)

Zuerst ein Hinweis (s. u.) zum Framing 1). Der goetheanistische Maoismus stellt die deutsche Ausformung des Maoismus dar. Er nimmt Rücksicht auf den deutschen Beitrag zur menschengemäßen Verwandlung der Erde, beseitigt den reaktionären antideutschen, nachhaltigkeitsfaschistischen, sozialimperialistischen und sozialistischen Irrweg und stemmt sich gegen die Etablierung einer Feudalgesellschaft, die erneut ihre Herrschaft auf Apartheid, Sklaverei und Dauerfolter aufbaut. Die Einbeziehung der ästhetischen Autonomie in den permanenten kulturrevolutionären politischen Prozess ist die entscheidende, konseqente Weiterentwicklung des Maoismus. Auch die Verabsolutierung des Volkskrieges um jeden Preis ist eine konterrevolutionäre Abweichung von der Parteilinie Mao tse – tungs, die früher oder später den Erfolg der fortschrittlichen Kräfte beeinträchtigen wird. Wenn allerdings die tragenden Kulturstandards eines Gemeinwesens verloren gehen, der unkontrollierte Substanzverbrauch nicht mehr hinzunehmende Ungerechtigkeiten schafft und durch Orientierungslosigkeit das feste Entwicklungsziel im Nebel des Eigeninteresses der Oligarchie abhanden kommt, dann sind bis heute, so zeigt es wenigstens die Geschichte, immer wieder regulative Mechanismen plötzlich in Erscheinung getreten. Die Goetheanisten (= Maoisten) kämpfen prophylaktisch für die Heilung sozialpathologischer Fehleinstellungen in der Gesellschaft bevor die Bedingungen für einen bewaffneten Konflikt mit der Ordnungsmacht vorliegen. Der Goethe in uns ist die einzige ästhetisch – ethische Instanz, die zuerst die Weltphänomene zu Wort kommen läßt und dann in absoluter Freiheit in der erkenntniskünstlerischen Tat eigenverantwortlich sozialtherapeutisch politisch wirksam eingreift. Der Goethe in uns vereint die absolute Gleichheit und die absolute Ungleichheit. Der Goethe in uns ist die absolute Dialektik von Eidos und Hyle. Er ist auch wie Kant es schon formulierte die Vermittlung zwischen einseitigem Idealismus und einseitigem Materialismus, zwischen Platonismus und Aristotelismus. Kommunismus und richtig verstandener, also objektiver Idealismus schließen sich nicht aus. Ja, sie sind in ihrer Gegensätzlichkeit für die je andere Existenz im heiligen Sinne, also ganzheitlich nötig. Goethe will es. Es folgt ein erster Geschmack dessen, was auch in Deutschland geschehen könnte, wenn die antievolutionären Kräfte weiter den Durchbruch zur nächsten Entwicklungsepoche verhindern.
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1) Urteile zum Framing machen das Einbetten rechtsunsicher, deshalb hier nur der Link zum Video: www.youtube.com/watch?v=OvUVzvt_jtg.

Areopag: Elftes kunstreligiöses Rechtsgutachten. Verbot des Fleischverzehrs

Themistes: Die Tötung von Tieren ist ein schweres Verbrechen. Es gibt für diese konservative, traditionelle blutige Handlung gegenüber unseren Mitbewohnern auf der Erde keinen nachweislich vernünftigen Grund. Jedes Tier hat wie der Mensch eine Seele. Wie der Mensch hat das Tier auch einen vernünftigen Geist, nur ist dieser, im Gegensatz zum Menschen nicht individualisiert. Man kann das Tier auch als einen nicht gänzlich inkarnierten Menschen ansehen. Allein der Mensch hat den vollen Zugriff auf alle vier Seinsbereiche. Damit ist nur der Mensch zur Erkenntniskunst fähig. Jede Gehirnwäsche, die dem Menschen seine eigene Wahrheit raubt, die ihn zum relativen Zweck eines Kollektivs erniedrigt, zerrt ihn widernatürlich auf die Tierstufe zurück, unterstellt ihn einer fremden Gesetzgebung. Das Goethevolk zeichnet sich dadurch gegenüber allen anderen Gemeinschaften aus, daß es das Paradox von ästhetischer Autonomie und Gemeinschaft durch das Prinzip der permanenten Kulturrevolution löst. Wahre Selbstbildung, stetige Veränderung im Geist und gestaltende Einwirkung auf die Polis sind die vom Höheren Ich erwarteten inneren Prozesse des irdischen Abbildes, der poetologischen Evidenz.

Sprachwissenschaft: Sind Sie des Englischen mächtig? Sie sollten es sein! (mit Video)

Die GAIA ist nicht nur eine kommunale Wählergruppe, sondern gleichzeitig auch ein Selbstbildungsmodul an der Freien Karl – Philipp – Moritz Universität in der Stadt Essen. Alle Lerneinheiten sind so organisiert, wie auch Hölderlin oder überhaupt die deutschen Idealisten von Kant bis Joseph Beuys es sich vorgestellt hatten. Mehr darüber demnächst. Hier nun das erste Fragment über Linguistik. Englische Philologie (= Anglistik) sollte zu ihrem Steckenpferd werden, damit sie später nicht an der englischen Sprachbarriere scheitern, wie das einfache Volk in Deutschland unter der früheren Kirchenherrschaft an der lateinischen. Selbstverständlich sollte zur ihrer Sprachkompetenz auch Altgriechisch, Französisch und Latein gehören. Keine Angst, Sie sind zu allem fähig und noch mehr, wenn Sie sich erst einmal dazu entschlossen haben, nur noch ästhetisch autonom zu denken. Selbstverständlich müssen Sie zuerst das sogenannte Staatsfernsehen und die machtfreundlichen Printmedien aus ihrem Leben verbannen. Meiden Sie auch alle Einrichtungen, die Ihnen ein genormtes, herrschaftstabilisierendes, versklavendes Wissen aus dem Wahrheitsministerium vermitteln wollen. Weitere Module aus anderen Gegenstandsbereichen sind in Vorbereitung. Zur Wiederholung: Das kunstreligiöse Goethevolk ist als Hochschule organisiert. Diese hat drei Institute, ein staatspolitisches, ein bildungspolitisches und ein kulturpolitisches. Gleichzeitig handelt es sich um eine Polis und um eine Gemeinde. Wissenschaft, Kunst, Religion und Politik werden als Aspekte des Ganzen wahrgenommen.

Areopag: Fünftes kunstreligiöses Rechtsgutachten. Nur Wissenschaft und Kunst ist Religion

Themistes: Dies sei den monotheistischen Gleichheitsextremisten aller Schattierungen, den Anhängern monokausaler Ideologien auf dem Gebiet der Geisteswissenschaft gesagt, Religion ist prinzipiell absolut individuell und nicht von Glaubensartikeln abhängig. Alles was als Offenbarung, als fremdbestimmende Wahrheit mit Gewalt dem Menschen aufgezwungen wird, was für ein Kollektiv gültig sein soll ist zeitgeistabhängige Politik, begründet ein vorübergehendes Volk, hat Gesetzescharakter. Die evolutionäre Kraft der Religion wird mißbraucht, in ihr Gegenteil verkehrt, wenn die persönliche Weltanschauung eines einzelnen Menschen verallgemeinert wird, wenn diese über das lebendige, polytheistische Ganze gestellt wird. Was soll Politik denn noch für eine wesenhafte Funktion haben, wenn die Bewohner der Polis religiös gleichgeschaltet, durch Wegnahme ihres persönlichen Zuganges zum Absoluten entmachtet und ohne Höheres Ich der Geist erkenntniskünstlerisch gegenstandslos geworden sind? Wahre Politik wird erst durch wahre Religion möglich! Die Suche nach den richtigen Mitteln zum Entwicklungsziel kann nur die totalexistierende poetologische Evidenz leisten, denn sie ist das Werkzeug der Wahrheit. Unmöglich kann diese Entwicklungsarbeit im dritten Jahrtausend an eine dünkelbehaftete, inkompetente und nur auf den eigenen Vorteil bedachte Verwaltung abgegeben werden, die sämtliche Machtmittel an sich gerissen hat. Die Koordination der Anstrengungen aller, die Ausrichtung auf ein gemeinsames Entwicklungsziel geschieht in der urphänomenalen Polis direkt – demokratisch im erkenntniskünstlerischen Propyläen – Gespräch. Deshalb hat das deutsche Volk doch von den Siegermächten die auf der freiheitlich – demokratischen Grundordnung aufbauende vorübergehende Verfassung erhalten, in dem ganz klar die menschengemäße Religion der Freiheit, der ästhetischen Autonomie, die auf Wissenschaft und Kunst aufbaut, für alle gefordert wird und nicht der Offenbarungsglaube. Im Nachkriegsdeutschland hat aber die Trennung von Staat und Offenbarungsglaube, von Staat und politischer Korrektheit, von Staat und Verfolgungsgeist immer noch nicht stattgefunden. Schlimmer noch, der Staat selbst, die politische Klasse hat sich blasphemisch und verdammungswürdig an die Stelle der Gottheit gesetzt, da seine Entscheidungen im Politischen das Ganze nicht mehr berücksichtigen, seine totalitären Entscheidungen als sakrosankt zu gelten haben ohne eine ernstzunehmende Mitsprache der Betroffenen im Sinne des Grundgesetzes.