Sein, Nicht-Sein und das Nichts

(910) +++ Ästhetische Autonomie (I) +++ Die Aufhebung des unzeitgemäßen Seins (BRD-Regime) bedeutet noch nicht, daß das Übergangsphänomen endgültig aufgelöst ist, sondern nur, daß es sein zuvor aktuelles Eidos verliert. Erst nach der transzendentalen Kritik durch die ästhetische Autonomie und der Verwirklichung der neuen Form im Nichts der Imagination gerät die alte Vorstellung und mit ihr die Hyle auf das Abstellgleis der Geschichte, bevor es dann für immer und gänzlich aus dem Kosmos fällt und nur noch einen archeologischen Wert besitzt.   |   Einen bleibenden absoluten Wert haben sich Hölderlin und Nietzsche in der Welt der Urbilder (Akashachronik) durch ihre hohe Opferleistung erworben. Die moralische Evolution wäre ohne sie noch weiter zurückgefallen, als sie heute schon ist. Hölderlin als treibende Kraft hinter dem “Romantischen Manifest”, aber auch Nietzsche mit seiner Mythologie des Zarathustra, haben Ahriman und Lucifer in ihre Schranken verwiesen, damit sie ihre Anliegen der Kunstrevolution zur Verfügung stellen können. (wird fortgesetzt)
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1) Das Aufheben bedeutet die Beseitigung des inneren Widerspruches eines Dinges, indem die subjektiven Elemente (Vorurteile) in der Plutowelt verbleiben und die objektiven durch die Göttin Hygieia fortgeführt werden. Auch die neuen im weiterentwickelten Erkenntnisprozess gefällten Urteile können sich wieder in antievolutionäre Dämonen verwandelt, wenn sie nicht im Zuge einer permanenten Kunstrevolution ersetzt werden.

Welche Kulturrevolution leitet die Speerspitze der Evolution, die GAIA, in der Stadt Essen ein?

Die Kulturrevolution beginnt mit der ästhetischen Abtrennung vom unlebendigen Reich des Pluto, dem unsittlichen BRD-Regime. Dadurch wird der Grund der absoluten Menschenwürde wiederhergestellt: Die Souveränität über das eigene Selbst, die Autonomie. Jeder vorgefundene Begriff und jede schon entwickelte Idee wird dann erkenntniskritisch aus dem transzendentalen Bereich heraus auf seinen oder ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht. Am Ende stellt dieser kunsttherapeutische Prozess die Gesundheit, die authentische lebendige Ganzheit der Individualität wieder her. Das ist die organische Gesundheitslösung für die “Soziale Plastik”. Das ist die späte Genugtuung die Joseph Beuys erfährt für die blasphemische Behandlung durch den feudalen EKD-Kirchenfürsten eines Johannes Rau. Er ist der Hauptverantwortliche für den Kulturverfall in NRW. Dabei ist jetzt schon klar, daß die Hybris sich in viele Gegenstandsgebiete der Philosophie eingeschlichen hat. Deshalb müssen die Allmachtphantasien, denen der Mensch in der Vernunft erlegen ist, auf ein für die Polis gesundes Maß zurückgestutzt werden. Zu nennen sind hier in der Hauptsache beispielhaft die auf dem naturwissenschaftlichen oder auch nur behaupteten Sein aufgebauten Wissenschaften: die Medienwissenschaften, die Medizin, die Pharmazie, die Politik, die Psychologie, die Soziologie, die Theologie, die Wirtschaftswissenschaften. Das Ganze darf in Zukunft nur noch von einer Wissenschaft bearbeitet werden, der auf Wissenschaft und Kunst beruhenden allgemeinen Goetheanistik. Die besondere fällt ganz unter die Verantwortung der sich immer wieder neu inkarnierenden geistig absolut freien Individualität. So kann die antike Polis mit ihrem nie wieder erreichten Verständnis eines wahrhaft anständigen Bürgers, heute kommt selbstverständlich noch die Bürgerin hinzu, der auf der Pnyx spontan das Parlament bildete, weiterentwickelt erneut als kunstreligiöse Handlung wiederauferstehen, nachdem sie damals durch die Machtergreifung der Theologie und der gleichzeitigen Herabsetzung der Philosophie zerstört wurde.

Konfrontation I des BRD – Regimes mit dem Tatvorwurf des Separatismus und Terrorismus

Der intergalaktische Exekutivrat für die Wiederherstellung einer schöpfungs- und vernunftgemäßen Lebensweise in Deutschland wirft den Machthabern Separatismus und Terrorismus vor. Die kulturimperialistische Oligarchie hat ohne dafür ein geisteswissenschaftliches Mandat zu besitzen, das Politische mit der Einführung des Antagonismus zerstört, vielfach gegen den kantianischen Inhalt des Grundgesetzes vorstoßen, sich vom Goethevolk abgespalten und mit paramilitärischen Methoden einen Bürgerkrieg gegen das Reich der Freiheit entfacht. Die Kulturträger des obersten Gremiums von Neu – Weimar fordern die Funktionselite im Reich des Pluto hiermit auf ihren blasphemischen Kurs, der dem Heiligen Kanon der goetheanistisch –  maoistischen Kunstreligion frevelhaft widerspricht, sofort zu beenden und das ganzheitliche Prinzip von der Einheit in der Vielfalt wiederherzustellen. Ihre Taten sind zwar schon jetzt in der Akashachronik für immer eingeschrieben und werden ihr Karma beeinflussen, aber es besteht immer noch die Möglichkeit dem dauerhaften Aufenthalt im Tartaros zu entgehen. Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit haben je eigene Gegenstandsbereiche, die von allen lebenden und nicht verkörperten geistigen Entitäten in diesem Universum und darüber hinaus ohne Ausnahme zu respektieren sind. 1) Die Erscheinungswelt und das Ding an sich sind absolut getrennt und bilden doch, aber nur erkenntniskünstlerisch, eine Einheit, eine paradoxe, eine lebendige ZEN – EINHEIT, kein menschanistisches, sozialfaschistisches Zwangskollektiv, keine verantwortungslose Gesellschaft.
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1) Kant, Immanuel. Grundlegung der Metaphysik der Sitten. Reclam. Stuttgat, 2008.