Sein, Nicht-Sein und das Nichts

(910) +++ Ästhetische Autonomie (I) +++ Die Aufhebung des unzeitgemäßen Seins (BRD-Regime) bedeutet noch nicht, daß das Übergangsphänomen endgültig aufgelöst ist, sondern nur, daß es sein zuvor aktuelles Eidos verliert. Erst nach der transzendentalen Kritik durch die ästhetische Autonomie und der Verwirklichung der neuen Form im Nichts der Imagination gerät die alte Vorstellung und mit ihr die Hyle auf das Abstellgleis der Geschichte, bevor es dann für immer und gänzlich aus dem Kosmos fällt und nur noch einen archeologischen Wert besitzt.   |   Einen bleibenden absoluten Wert haben sich Hölderlin und Nietzsche in der Welt der Urbilder (Akashachronik) durch ihre hohe Opferleistung erworben. Die moralische Evolution wäre ohne sie noch weiter zurückgefallen, als sie heute schon ist. Hölderlin als treibende Kraft hinter dem “Romantischen Manifest”, aber auch Nietzsche mit seiner Mythologie des Zarathustra, haben Ahriman und Lucifer in ihre Schranken verwiesen, damit sie ihre Anliegen der Kunstrevolution zur Verfügung stellen können. (wird fortgesetzt)
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1) Das Aufheben bedeutet die Beseitigung des inneren Widerspruches eines Dinges, indem die subjektiven Elemente (Vorurteile) in der Plutowelt verbleiben und die objektiven durch die Göttin Hygieia fortgeführt werden. Auch die neuen im weiterentwickelten Erkenntnisprozess gefällten Urteile können sich wieder in antievolutionäre Dämonen verwandelt, wenn sie nicht im Zuge einer permanenten Kunstrevolution ersetzt werden.

Was steht der BRD-Firma im ehemaligen Deutschland überhaupt zu?

Die BRD-Firma, schauen Sie diese doch einmal anders an! Die “Soziale Dreigliederung” nach Rudolf Steiner kann auch dahingehend interpretiert werden, daß jener Einrichtung der Siegermächte, jenem Konstrukt des staatsmonopolistischen Kapitalismus und des Personals, welches sich zu ihr offenbarungsgläubig bekennt, von einem Drittel der Gesamtressourcen nur der Teil für die Verwaltung zusteht. Die anderen zwei Drittel gehören allein dem produktiv tätigen indigenen und universellen Goethevolk. Von dem zuvor genannten Teil müssen aber auch noch das freie Rechtsleben, die Politik und alle anderen Wissenschaftszweige leben, die sich mit dem Sein beschäftigen, das der Historie angehört. Wie Sie leicht erkennen können bleibt für die Politikdarsteller an der usurpierten Macht nur noch ein Bruchteil dessen übrig, der heute von ihnen uns unrechtmäßig und gewalttätig laufend entrissen wird. Es wird von der GAIA angestrebt, den größeren Teil in zwei gleiche Stücke zu schneiden und diese dem freien Geistesleben, das sich um das gegenwärtige Sein bemüht, und der freien Kunstpraxis, die mit dem Sein zu tun hat, das eine moralische Qualität besitzt, zukommen zu lassen. (wird fortgesetzt)