Manifest: Offenbarung, Ästhetik und Kunstrevolution

(925) +++ Menschenbild +++ Der Besitz irgendeiner “monotheistisch” auftretenden Offenbarung und deren kollektive Vervielfachung kann doch nicht den Bekenner-innen zu jener allein wegen dieser reduzierten Sicht auf das Ganze Geld, Macht und den Zugriff auf die wirtschaftlichen Ressourcen eines Landes, die von der Allgemeinheit hervorgebracht wurden, zugeschanzt werden. Was ist denn eine Offenbarung anderes als die Erfahrung die man macht, und der man sogar gestattet in das eigene Leben derart einzugreifen, daß sie auch das Symbolbewußsein verändern darf. Ist dieser Vorgang nicht in jedem Menschen der gleiche? Tatsächlich gilt aber eine Apartheid, nach der es nicht eine einzige Kontingenz gibt, aus der heraus jede Individualität entsprechend ihrer Erkenntnisidee schöpfen darf, was nur ihr zusteht, sondern eine auf die in besonderer Weise nur sozial relevante Gruppen der BRD-Oligarchie ein Anrecht haben. | Was unter dem Hitler-Regime galt, das gilt auch heute wieder! Ob die Offenbarung nun von den typischen Vertretern der allen bekannten Großkirchen für sich reklamiert und einseitig verehrt wird, oder ob im gleichen Stil von Anhänger-innen andere ideologischer Zusammenhänge das ihnen anvertraute Amt mißbraucht wird, immer wird dem arbeitenden Volk zu Unrecht das entwendet, was nur diesem zusteht, den produktiv Tätigen. Das die Offenbarung aber nur den ersten Teil des ENSO-Kreises darstellt und diese in jedem Menschen im kunstrevolutionären Umstülpungsprozess zuerst von der Ästhetik und dann von der Kunst abgelöst wird, welche wieder in die Offenbarung übergeht, das wird von den Nutznießer-innen der Macht unterschlagen. | Denken, Fühlen und Wollen sind keine geistigen Funktionen, die absolut voneinander trennbar sind. Sie sind auch nicht die ausschließlichen Angelegenheiten von anti-evolutionären Kollektiven, sondern nur subjektive Maßnahmen, die das Gegenständliche und das Objektive weiterentwickeln und im Realsymbol zu einem Ganzen vereinen. Auch die radikaldemokratische Polis soll diesem Umstand Rechnung tragen, was in der Sozialen Dreigliederung sichtbar sein wird. Wo ist da noch Platz für eine extraterristische “Religion”, für eine feudalbourgeoise Politik? Unterstützen Sie die goetheanistische KPD (Maoisten) durch die Gründung von kommunalen Wachsamkeitskomitees! Nieder mit den Verkünder-innen einer biologistischen Hirten- und Schäfchenpolitik! Gegen alle großen Erzählungen! Für eine Mythologie, in der der Kosmos der geistig absolut freien Entelechie des Menschen seinen angestammten Platz hat! Goethe will das freie Volk auf freiem Grund (Faust), der im transzendentalen Raum gefunden wird! Erobern wir uns den passiven Geist (Christus) zurück, der mit den Transzendentalien der Schönheit (Aphrodite) und des Guten (Ares) erst das Ganze, das zyklische Kunstwerk (Hölderlin) durch unsere reine Tat in der Imagination (Artemis) zu schaffen vermag. Universalisierung und Individualisierung mithilfe der Freiheit der Erscheinung (Akashachronik), das soll unsere ideale Losung sein! (wird fortgesetzt)