Ethik- oder Moralprimat? Ein Universalien Streit (I)

(1047) +++ Situation (I) +++ Dieses Posting ist der Märtyrer-in für die moralische Evolution Maria Ladenburger gewidmet. *** Hiermit beginnt eine neue Serie von Impuls-Fragmenten, die einen Text aus einer philosophischen Zeitschrift 1) ästhetisieren, der Erkenntnisse darüber verspricht, warum es neben der kontextabhängigen Ethik und einer von allen Situationen losgelösten Moral noch eine andere die Handlung allgemein bestimmende Grundlage gibt. Die Untersuchung beginnt mit einer Ethik-Definition, die unter dieser Konzeptionen für ein gutes Leben versteht. Die Moral sei ein Bündel von universal gültigen Bestimmungen, die für jeden Menschen verpflichtend wären. Von der Frage nach Verhaltensanweisungen, die ohne Bezug zur Außenwelt seien und die auch “Rückgriffe auf metaphysische Legitimationsinstanzen” entbehren könnten, habe sich die Debatte am Ende des 19. Jahrhunderts verschoben. Es habe sich die “Einsicht in die Irredublizität” beider aufeinander ergeben. Nun gelte es das Verhältnis beider zueinander festzustellen. So ist es, würde Solon sagen. Aber er sagt noch mehr: “Ethik und Moral bestehen zurecht in Parallelwelten, aber ohne ihr Zusammenfallen in dem kunstrevolutionären Akt eines Dikelogen fehlt beiden das sie rechtfertigende Werk. #MariaLadenburger, #GaiaEssen, #Situation, #Universalien, #Ethik, #Moral, #Argonautik, #PerformTheLaw,#Dikelogie. (Wird fortgesetzt) 

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1) Andreas Luckner, “Ethik- oder Moralprimat? Ein Universalienstreit” in “Philosophische Rundschau. Eine Zeitschrift für philosophische Kritik”. Mohr Siebeck. Band 45. Heft 2. Juni 1998. Seite 113.

Neuer Eintrag auf der Webpräsenz des Goethevolkes!

(823) +++ Sozialfaschismus +++ In einem weiteren Impulsfragment (034) zum nebenstehend genannten Modul der “Freien Karl-Philipp Moritz Online-Universität”, der Organisationsform des “indigenen Goethevolkes” in Deutschland, wird zum ersten Mal der notwendige Zusammenhang von Islam und Sozialfaschismus im Plutobereich angeschaut. Wir wollen uns gemeinsam dem Wesen beider Welterscheinungen nähern. Beide besitzen ihre eigene Wahrheit. Beide wollen durch die Individualität erlöst werden. Beide wollen in der nächsten Evolutionstufe aufgehoben werden, ohne das ihr berechtigtes Anliegen verloren geht.  ¶  Für die hier entstehende Goetheanistik besteht zwischen dem Wesen einer Sache und der Idee ein Unterschied. Das Wesen ist ein Teil der objektiven Metaphysik und damit der Erfahrung. Die Idee unterliegt der Herrschaft des transzendal agierenden Subjektes und kann vor aller Erfahrung wirksam werden, wenn das entsprechende Zugrundeliegende genügend revolutionären Erkenntnismut aufbringt. (wird fortgesetzt)

Aus dem Kanon: Kant, poetologische Evidenz (mit Video)

Hier nun ein Auszug aus den kunstreligiösen Texten des Goethevolkes. Er ist von Kant. Zu finden ist das Zitat in seiner Kritik der praktischen Vernunft, Beschluß. “Zwei Dinge erfüllt das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Beide darf ich nicht als Dunkelheiten verhüllt oder im Überschwenglichen, außer meinem Gesichtskreis suchen und bloß vermuten; ich sehe sie vor mir und verknüpfe sie unmittelbar mit dem Bewußtsein meiner Existenz.” Zur Einstimmung in die Kantlektüre ein Vorspiel im folgenden Video. Thema: Metaphysik.

Der Engel Angelus Novus von Paul Klee (mit Video)

(0032) Bis zum 14/04/13 sind sie noch im Folkwang Museum zu sehen, die Engel von Paul Klee. Rund 80 Werke werden erstmals zusammengefasst und in einer eigenen Ausstellung präsentiert. Das Spätwerk des Künstlers wurde aus dem Paul Klee Zentrum in Bern übernommen. Der berühmteste Engel ist der Angelus Novus, der im Besitz des Philosophen Walter Benjamin war und heute im Israel – Museum in Jerusalem hängt. Er ließ sich von diesem bei seiner Arbeit “Über den Begriff der Geschichte”, 1940, inspirieren. In der Ausstellung ist nur das Faksimile anschaubar. Das im Youtube-Video geäußerte Geschichtsverständnis entspricht nicht dem, das von der GAIA, das vom Goethevolk gelebt wird. Das Bild sagt nicht, zu welcher Hierarchie das göttliche Wesen gehört. Es sagt dem Betrachter auch nicht, ob es ein zwingendes Geistwesen der Naturwirklichkeit ist oder ein freilassendes der Kunstwahrheit. Unsere, dem Engel vergleichbare geistige Entität ist das “Höhere Ich”. 1) Es ist als biographisches Entwicklungsziel für das zeitgenössische Kunstwerk zwar auch der Vergangenheit, also uns zugewandt, aber in seinen Verkörperungen des individuell Gegebenen ebenso im Gegenwärtigen vorhanden. Das Artemision ist der Ort, wo der Mensch als metaphysisches Wesen zwischen dem persönlich Gegebenen und dem persönlich Absoluten, der persönlichen Wahrheit erkenntniskünstlerisch vermittelt. Das Artemision, das geistige Zentrum des Goethevolkes, ist die Kultstätte, wo die Vergangenheit weder als göttlich veranlaßter Verlust des Paradieses, noch als göttlich veranlaßter Gang zum real existierenden Paradies eines irgendwie gearteten Sozialismus begriffen wird. Das Ganze hat dem Menschen die Freiheit zur Selbstentwicklung aus evolutionärer Notwendigkeit heraus überlassen. Wir müssen dies nur noch erkennen und auf der Erde verwirklichen.
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1) Der Logos ist bekanntlich die Wahrheit, das Leben und der Weg des menschlichen Vernunftwesens, wenn der Mensch die christliche Weltanschaung wählt. Nur im Logos lebt seine transzendente Entelechie mit der transzendentalen Botschaft aus Neu-Weimar. Das absolute Ich der Individualität kann ihr Ideal, den Wiedereinzug in die Akashachronik nur gemeinsam mit dem Christus und mit der Goethea oder dem Goethe erreichen. Das vom Intellekt Gegebene wird durch die Idee verlebendigt, aber das Besondere des betrachteten Gegenstandes, die Qualität, kommt als Bild dazu. Jetzt erst ist es als ein Ganzes würdig zum Einbau in den Weltengrund.

Mit beschriftetem Mundschutz und Stirnband bewaffnet (mit Bild)

(0029) Vor dem Drogeriemarkt DM im neuen Haus an der Rüttenscheider Straße erklärte heute der Initiator der Wählergruppe GAIA und der Koordinator des Wachsamkeitskomitees das Hauptanliegen der kunstreligiösen Avantgarde: Die Anerkennung und Achtung des grundgesetzlich geforderten Primates der Kunst. Er erschien gegen 11 Uhr mit dem Schriftzug “Politisch korrekt” auf dem Mundschutz und “gaia – essen. de” auf dem Stirnband trotz Kälte auf der Einkaufsstraße. Der aussagekräftige Stand zeigte im unteren Teil die treibende Kraft an und trug den Text “GAIA, Wählergruppe Essen”, sowie die durchgestrichenen Worte “Machtmißbrauch und Kulturvandalismus”. Auf dem Podest des oberen Teils wurde die Anwesenheit der poetologischen Evidenz durch das Foto eines Gemäldes von Giovanni Francesco Caroto aus dem 16. Jahrhundert verdeutlicht, auf dem ein freundliches Kind uns anschaut und seine Zeichnung zur Schau stellt. Die Präsenz der lebendigen, offenbaren schöpferischen Wahrheit zeigte sich auch durch das Bild einer Narzissenelfe, der Daffodil Fairy. Die liegende weiße Lilie symbolisierte das “Höhere Ich”, das ja bekanntlich über die reine Erfahrung im Physischen und im Metaphysischen zu uns spricht. Zwei Stapel Faltblätter in schwarz-weiß mit Beschwerungshölzern gesichert kompletierten die ästhetische Aussage. Der Autor hatte mehrere anregende Unterhaltungen mit netten Bürgerinnen und Bürgern. Er konnte innerhalb von zwei Stunden durch die Abgabe von vielen Blättern auf den nächsten Evolutionsschritt hinweisen, der gerade in der Stadt Essen mit ihrem hohen Anspruch der “Kulturvermittlung”, mit ihrer “hohen Kulturdichte” zu erwarten ist. Wir sehen uns wieder!

Einladung zu den Propyläen in der Stadt Essen

(0023) Nanu, seit wann kann die Goethe – Aktivistin die Propyläen in Essen aufsuchen? Das ist doch der monumentale Torbau mit den sechs Säulen im Vorderbereich, der über eine Zugangsrampe erreichbar ist und den Haupteingang zur Akropolis von Athen darstellt! Diese Vorhalle ist für Goethe und im metaphysischen System Sonne und Erde der Bereich, wo die kunsttheoretischen Gespräche des Goethevolkes stattfinden. Es ist das Institut für ästhetische Staatspolitik. An diesem ist das GAIA – Seminar angesiedelt, das parallel zur Mitgliedschaft in der kommunalen Wählergruppe GAIA angeboten wird. Den Seminarteilnehmern wird in den Impulsreferaten kunstreligiöses Grundlagenwissen angeboten, um sie auf ihre Tätigkeit in der Polis im Sinne Goethes, der Weimarer Klassik und der Romantik vorzubereiten. Das Extrablatt: Einladung zu den Propyläen erhalten Sie unter hier klicken