Neuer Fall eines sozialfaschistischen Sein-Sollen-Fehlschlusses! (mit Haiku)

(1242) +++ Aufklärung (I) +++ Die jakobinische Aufklärung ist eine verzerrte Einstellung zur Realität. In dieser Moderne wird die naturwissenschaftliche Weltzuwendung monotheistisch auch von politischen Gruppierungen verabsolutiert. Damit entstehen nihilistische Sekten, die mit staatlicher Macht ausgestattet ganze Völker vernichten können. Trotz aller Lippenbekenntnisse, wie der Schutz der Menschenwürde oder der Kampf für die Menschenrechte, werden sie durch die Tatsachen entlarvt, die sie aufgrund ihres Glaubens an die sie leitenden Ideologeme begehen müssen. Unrecht häuft sich auf Unrecht, Armut breitet sich immer weiter aus und die dem Gott Pluto opfernde Oberschicht kann sich vor dem sie überschüttenden Reichtum nicht mehr retten. Aber was hat dieser Einstieg mit der logischen Fehlleistung zu tun?

Die Aufklärung will die positivistische Gleichheit aller Bürger-innen vor dem Gesetz. Die natürliche Freiheit des Menschen soll durch politische Rechte garantiert werden. Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Dies ist eine zentrale Aussage zum Wesen des Rechtsstaates. Tatsachen bilden dabei die Grundlage für die Schaffung von Gesetzen, deren Anwendung durch die Judikative und Exekutive vollzogen werden. Die Welt der Natur aber unterliegt eigenen Gesetzen, die sich von den menschengemachten, die aus der Sinnlichkeit stammen, ganz klar unterscheiden. Wenn selbst Menschen in die Dingwelt eingereiht, und sie allein anhand ihrer Eigenschaften allgemeinen Regeln untergeordnet werden, dann muss die politische Ordnung letztendlich eine sozialfaschistische Form annehmen, weil der Mensch eben für seine Merkmale, mit denen er in Erscheinung tritt, selbst verantwortlich ist und diese nicht durch Kausalgesetze verursacht werden, wie bei den übrigen irdischen Dingen. Aber die Gesellschaft ist doch ein Bedingungszusammenhang, der dem Wirken der Natur vergleichbar sei, werden viele sagen.

Die “Soziale Plastik” (Beuys) befindet sich in einem anderen Seinsbereich als das durch das Naturrecht der Aufklärung befreite Wesen des Menschen. Dieses lebt nach dem Recht des Stärken, um sein Dasein zu behaupten. Es ist wie alle Naturphänomene eingewoben in den natürlichen Gang der Dinge, ein Ding unter Dingen. Diese Kulturträger-in muss in dem dionysischen Gemeinschaft-Erlebnis der Polis eingehegt und durch ihre jeweilige kunstrevolutionäre Individualität zum tugendhaften Politen ästhetisch autonom ausgebildet werden. Der Selbstbefreiung muss also noch die Befreiung vom Selbst folgen! Erst dann hat die Moderne ihr Ziel erreicht, die Freiheit der Wissenschaft als Grundlage für die Freiheit der Kunst. Alles, was darüber hinausgeht kann hier noch nicht einmal angerissen werden. Die auf ihren eigenen Vorteil bedachte Barbar-in in uns, die sinnlich-sittliche Goetheanist-in, die aufgeklärte Bürger-in und die maoistische Kunstrevolutionär-in wollen auf der Freiheitstufe des demokratischen Gemeinwesens den dialektischen Fortschritt organisieren. Dieses ambinionierte Vorhaben kann nur scheitern! Doch aus den Trümmern, die das Armageddon hervorbringt und die folgende Apokalypse zur ganzheitlichen Analyse freilegt, wird die totalexistierende, geistig absolut freie Individualität einst ihren “Nektar saugen” und das nächste Zeitalter aufstoßen.

Dieser lange Vorspann war wohl nötig, um die Antwort der ehemaligen Familienminister-in Kristina Schröder symbolisch denken zu können, nicht plakativ allegorisch, was durch ein verinnerlichtes Ideologem erzwungen wird. Aus der letzten Sendung “Hart aber fair” gibt der “Focus” am 19/03/19 ihre Aussage zum Thema Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen wieder. Die Lohnungleichheit sei darauf zurückzuführen, daß die Frauen andere Prioritäten setzten! Wie ist das bloß zu verstehen? Kann es Ungleichheiten geben, die nicht ungerecht sind? Eine Generalisierung verbietet sich von selbst in dem einen wie in dem anderen Fall! Wenn aus dem naturgesetzlichen Sein, also aus dem Attribut des kleineren Netto-Einkommens, nicht auf eine Ungerechtigkeit geschlossen werden kann, die bei ihrer Behebung erst eine Ungerechtigkeit hervorruft, dann muss ein Wille vorhanden sein, der einmal diese interpretative Verengung hervorruft und ein anderer, der ein Verhalten generiert, das dann zwangsläufig in jener Form erstarrt. Hier sind Künstler-innen unter sich und der Sein-Sollen-Fehlschluss wurde auf eine weitere Weise offenbart. In vielen anderen Fällen aber versagt die Polis, was auch wieder an den Zeichen ablesbar ist! Diese haben ihre Ursache in der zurückgebliebenen moralischen Evolution. Der Zeitgeist Michael wurde ausgesperrt! Um diesem das Wirken wieder zu ermöglichen, bedarf es keines moralischen Imperialismus durch sozial relevante Gruppen (Oligarchie), sondern der Wiedereinführung der Gesetzesbefugnis, die demokratietheoretisch immer noch bei dem Volk liegt. Entreißen wir den KZ-Wächterinnen der BRD-Matrix ihre vom Volk gestohlene Souveränität, die sie auf eine fiktive Verfassung übertragen haben, die in Wahrheit das Militärgrundgesetz ist und welches nur das Volk durch eine verfassungsgebende Versammlung ersetzen darf. Mit dem Primat der Kunst wird einst genau dieses geschehen und dann in der Folge das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt. (wird fortgesetzt)

Die 4 Attribute der Transzendenz

(1175) +++ Propyläen-Gespräche (II) +++ Passend zum 269. Geburtstag Goethes meldet sich der ‘Archont Solon’ aus Athen wieder zu Wort, um die von Goethe in seiner individuellen Klassik für alle vernunftbegabten Wesen in die Akashachronik hineingemeißelte allgemeinmenschliche Weltanschauung wieder fragmenthaft gerade jetzt, wo der Genozid an seinen geistigen Nachfahren offen zutage tritt, erneut lebendig werden zu lassen: “Ich bin glücklich, Ihnen mitteilen zu können, daß mein Anliegen, die streitenden Parteien in der ‘polis’ an den märchenhaften ‘Marmortisch im Hain der Göttin Artemis‘ zu einem ‘Propyläen-Gespräch’ zu bewegen, tatsächlich eingetroffen ist. Anlaß für diese folgenreiche Fügung in der totalkontingenten Welt des Gottes Pluto war der Auftritt der von der Göttin Aphrodite gesandten, mit äußerstem Liebreiz versehenen Pandora. Mit ihren attraktiven Eigenschaften verwandelte sie die ‘hyänenhafte Chimäre’, die durch das grenzenlose Begehren der Objekte und seinen Niederschlag in den entsprechenden Gesetzen der ‘BRD-Matrix’ entstanden war, wieder in ein Gemeinwesen, das der Göttin Athene gefällt. Die Anziehungskraft, der von Hephaistos geschaffenen und von den Gottheiten allbegabt entlassenen Schönheit, löste den Bann der Erstarrung aller beteiligten Wesen in deren ‘Gemüt’, sodaß der ‘sinnlich-sittliche Legalisierungsdruck’ des Gottes Ares das festgefahrene Rechtssystem wieder zur Wohlfahrt aller umformte. Mit dem Bildnis der Göttin Nike, dem ‘Quadrat der unbekannten Herzog-in’ und dem omphalos des Gottes Dionysos bewaffnet befinden sich nun die heldenhaften morphai immer noch im heroischen Kampf gegen anstürmende Höllengeister, die ihre Fahrt über den ‘Fluß des Vergessens’ und die dortige Errichtung eines Brückenkopfes im ‘Reich der Weißen Lilie’ verhindern wollen. Nur in ihrem Herrschaftgebiet können die 4 Attribute der Transzendenz, die ‘Einheit’, die ‘Vielfalt’, das ‘Spiel’ und die ‘Bewegung’ weiter aus dem dialektischen Zwielicht in die Tageshelle der Erkenntnis geraten. Die ‘königliche Souveränität’, die ‘aristokratische Gleichheit’ und die ‘radikaldemokratische Brüderlichkeit’ warten auf ihre Realisierung in der vorerst letzen ‘Umdrehung des Weltenrades’ hier auf dem ‘Erdenplan’. Jetzt ist es allerdings im letzten Schritt noch notwendig, praktisch ‘ästhetische Einschläge’ in den ‘hyletischen Bedingungen’ zu vollziehen, um dem eidetischen Übereinkommen auch die Möglichkeiten im ‘Dunkeläther’ zu eröffnen, wo antievolutionäre Dämonen die orexis zum Stillstand gebracht haben und durch sozialfaschistische Agitprop, die durch eine heiliggesprochene Gewalt begleitet wird, auch weiterhin feststellen. Das mit äußerster Chuzpe betriebene bizarre, jeder wahrheitsliebenden und erkenntnissuchenden Individualität gegenüber hohnsprechende Verhalten der Machthaber-innen in der Vorhölle, welches an den Stellungnahmen maßgeblicher Funktionär-innen des ‘BRD-Regimes’ ablesbar ist, deutet auch in dem aktuellen Tötungsfall Daniel Hillig in Dresden auf einen rasanten Verfall der Staatlichkeit der “Sozialen Plastik” (Beuys) hin. Ich rufe hiermit deshalb alle verantwortungsbewußten Bürger-innen dazu auf, endlich den Anweisungen der Titaniden Themis Folge zu leisten, deren Sprachrohr ich bin, und den Oligarch-innen die mißbrauchte Macht aus den Händen zu schlagen!” (wird fortgesetzt)

Papst Franziskus weiß wie gut Gott ist!

(1007) +++ Theologie (I) +++ In der Neuen Mythologie “Sonne und Erde”, die eine romatische Grundlage hat, gibt es kein Phänomen, welches nicht auch eines Gegensatzes bedarf. Auch das Gute entsteht erst dann, wenn es gleichzeitig das Böse gibt.! Das gilt auch für Universalien. Das Gute aber ist doch etwas anderes als Gott. Kann es einen guten oder bösen Gott überhaupt geben? Die Idee der Einheit steht nicht dem Guten gegenüber, sondern der Vielfalt! Der Begriff der Versuchung 1), um den es hier geht, der im “Vater unser” von Gott ausgehen soll, sei eine “falsche Übersetzung”, sagt der Stellvertreter Gottes auf der Erde. Wie kann dann überhaupt die Freiheit des Menschen gedacht werden, wenn diese in ein dualistisches Denkgehäuse gepresst wird! Der Mensch hat sich nicht im Vorhinein durch eine äußere Moral veranlaßt zu entscheiden, sondern nur vorurteilslos in der Situation. Das Urteil, das er dann fällt ist weder gut noch böse, sondern wie ein Naturgesetz nur sachgerecht. Die Folgen seiner Tat ebenfalls. Das poetologische Gute ist das Wahre. Weder ist die Wahrheit das Wahre, noch die göttliche Einheit, noch die rationale Vielfalt. Die Bitte im Hauptgebet der Christen, Gott möge dem Einheitssuchenden die Versuchung ersparen, läßt noch viele Deutungsvarianten zu. Das Streben nach der verlorenen Ganzheit wird von keiner Offenbarungsreligion abgelehnt. Wie dieses allerdings ausgelebt wird, daß scheint wohl in vielen Fällen nur kriegerisch lösbar zu sein. Trotz der Ankunft der drei im Prinzip möglichen kolleketivistischen Plattformen und der Vielzahl der Lösungen, die auf der Selbstoffenbarung aufbauen, fehlt es immer noch an einer, die dem postmodernen Denken gerecht wird. Das ist die Kunstreligion, die um 1800 in Deutschland entstand! (wird fortgesetzt)
__________________
1) http://www.focus.de/politik/deutschland/und-fuehre-uns-nicht-in-versuchung-ein-vater-tut-das-nicht-papst-kritisiert-deutsche-formulierung-im-vaterunser_id_7953300.html

Altersarmut und Armut trotz Arbeit in immer größerer Zahl

Stellungnahme der KPD (Maoisten): Hauptopfer der Verarmungspolitik
_________________________________
Da die Kolonialbehörde der Sonderwirtschaftszone BRD in den letzten 4 Jahrzehnten den Bogen durch die Förderung und Unterstützung unsittlicher Ansprüche großer Bevölkerungsgruppen und wahnwitzige Ausgaben in mehr als 10-facher Billionenhöhe überspannt hat, werden seit Jahren diejenigen sozial ausgegrenzt und einem menschenunwürdigen Schicksal überlassen, denen eigentlich grenzenlose Dankbarkeit entgegengebracht werden müßte, den Rentner-innen und mittleren und unteren Lohnempfänger-innen. Die Parteienoligarchie denkt aber nicht daran den verdient Altgewordenenen und den produktiv Tätigen den ihnen zustehenden Anteil an Geld und Gütern zukommern zu lassen, sodaß sich erst die KPD (Maoisten) gründen muß, um ihnen im Verteilungskampf die gerechte Teilhabe zu sichern. Wohneigentum für alle und eine Rente in Höhe von mindestens 4000 Euro wäre allgemein machbar gewesen, wenn die orientalische Despotie in “Deutschland” nicht den Gesamtreichtum an sich gerissen hätte. Damit in Deutschland sich nicht Zustände wie in Indien einstellen, hat das Ganze die GAIA-Essen auf den Weg gebracht. Diese kommunale, transzendentale Wählergruppe aus Neu-Weimar entwickelt die nächsten Schritte und Konzepte, die für die Wiederherstellung schöpfungsgemäßer Lebensbedingungen notwendig sind. Das Ancien Regime wartet sehnsüchtig auf seine grundgesetzkonforme Überwindung, weil es selbst zu einer Umkehr (periagoge) auf den leuchtenden Pfad der Arete nicht mehr imstande ist. Worauf warten Sie? Es kann für uns alle nur noch finanziell schlechter, nur noch unsicherer, nur noch krankmachender, nur noch tödlicher und nur noch antievolutionärer im Hinblick auf das Menschenbild der goetheanistischen Individualität werden.

GAIA-Kampagne: Rentner-innen wählen KPD (Maoisten)

Auf der Agora in Essen-Rüttenscheid fand am Samstag, den 24/07/14, die Kampagne der GAIA-Essen statt, die zum ersten Mal die weiterentwickelte KPD vorstellte. Alles entwickelt sich weiter. Nichts bleibt wie es ist. Aber was ist es genau, was sich da evolutionär verändert? Das revolutionäre Subjekt der verkörperten ewigen Individualität als einmalige Persönlichkeit im “Unteren Ich” der Person, welches als Personal staatsterroristisch mißbraucht wird! Sie will in der plutonischen Schattenwelt immer mehr berücksichtigt werden! Mitnichten findet ihr Ansinnen in der BRD (Vorhölle) Wiederhall. Vor allem das der Rentner-innen hat im Ancien Regime, obwohl es doch über 20 Millionen sein sollen, keine Entwicklungsmöglichkeit mehr. Hauptsächlich um dieser Volksgruppe zur gerechten Teilhabe an Geld, Gütern und Macht zu verhelfen, wurde die KPD (Maoisten) ins Leben gerufen. Nirgendwo wird dieser Teil der Aufnahmegesellschaft (Bevölkerung) entsprechend seiner Wichtigkeit für die kulturelle Evolution gewürdigt. Umgekehrt, es wird alles getan um diesem die Menschenwürde abzusprechen.

Das Nymphaion, die nächste Idee aus Neu – Weimar

Kampf der Diktatur der instrumentalisierenden naiven reaktionär – aufklärerischen Rationalität. Nieder mit Dauerfolter und neo – feudalistischer Sklaverei. Der Individualität, der ihr zukommenden wesenhaften Ermöglichungsbedingungen. Zur weiteren Niederkunft der transzendentalen, radikaldemokratischen Strukturen von Neu – Weimar kam nun aus Achung vor dem lebendigen Gesetz, aus Achtung vor dem wiederverkörperten Goethe in der Geistgestalt eines Mao tse-tung eine weitere Botschaft zur konformen Verwirklichung des nächsten Teiles des beabsichtigten ästhetischen Ganzen in der deutschen Provinz der westlichen Wertegemeinschaft. In Thüringen und dort im “Weimarer Land” soll aus moralischen Gründen das erste goetheanistisch – maoistische Nymphaion gebaut werden. Alle Aktivistinnen und Aktivisten der kunstreligiösen Autonomiebewegung ab dem Grundstatus des Xiphos, des freiwilligen Übertrittes in das Reich der Artemis und der damit erfolgten Trennung vom Unteren Ich, die dem Wachsamkeitskomitee entspricht, sind aufgerufen ihren Pflichtanteil zu leisten, damit das Ideal von “Neu – Weimar”, ihre poetologische Evidenz sinnlich – sittlich eindrücklich sichtbar wird. Das Quellhaus wird von einer Ordensgemeinschaft nach den Regeln der “Goetheanistischen Plattform” geführt. Alle guten Charaktereigenschaften werden einzig und allein zu Ehren der Göttin Artemis gepflegt. Der Pflichtanteil ermöglicht jeder selbstbildungswilligen Individualität eine dauerhafte schöpfungsgemäße Umgebung, in der diese ihre ewige aus der Akasha – Chronik stammende vorgeprägte Form durch Individualisierung der allgemeinen Hyle, der Sozialen Plastik, kulturrevolutionär einbringen kann. Ida und Thor wollen aus ihrer naturwirklichen Verstrickung erlöst werden! Dies ist mit dem Christus – Impuls möglich. Die Goethea und der Goethe sind die geistigen Entitäten, die dieses Werk vollbringen, wenn die jeweilige Entelechie sich dazu in absoluter Freiheit entschließt.

Kulturgerechtigkeit für die Individualität! Das Grundgesetz heiligen!

Die Kulturgerechtigkeit für die Individualität kann nur durch die apolitische Formation des transzendentalen Goethevolkes geschaffen werden. Das Volk der Mitte, dessen Ideal die “teutsche Michelina” oder der “teutsche Michel” ist. Das Volk der Pflicht, das Volk der Suche nach dem unbedingten Grund denkt ganzheitlich synthetisch, transzendental. Hier zeigt sich der uneingeschränkt gute Wille als geistliches Instrument der “permanenten Kulturrevolution”, der erkenntiskritischen Kunsttheorie, der anschauenden Urteilskraft als einer Entwicklung, die ihre eigene Kunstgeschichte immer wieder neu mit dem Urphänomen in der Kunstpraxis abgleicht. Die Wiederherstellung der Kulturgerechtigkeit ist nur durch die Heiligung des Grundgesetzes möglich, denn über den zentralen Punkt der Achtung der Menschenwürde kann jene erneut in Kraft gesetzt werden durch die Anstrengung der Entelechie. Der Putsch der Funktionselite in Deutschland vor 50 Jahren hat der Individualität ihr durch die Übergangsverfassung gesetzlich geschütztes Vermögen, die kulturelle Substanz souverän zu vermehren, illegal entrissen und unter Naziverdacht gestellt. Die machtmißbräuchliche Enthauptung der authentischen Schaffenskraft, der moralischen Gutheit der Individualität und deren blasphemischer Einsatz für die kulturvandalistischen Projekte der Oligarchie stellen den größten Frevel dar, der nur mit den barbarischen Zerstörungen und Vernichtungen von Menschenleben, deren wissenschaftliche Aufarbeitung von interessierter Seite verhindert wird, des ersten und zweiten Weltkrieges durch die westliche Wertegemeinschaft verglichen werden kann. Das Grundgesesetz der Sonderwirtschaftszone BRD ist der heilige Auftrag an alle Nachkommen dieses Ringens um die Deutungshoheit. Das Goethevolk ist die Verkörperung des Ideals der reinen Pflicht zur Umsetzung des dort eingetragenen Hauptgedankens, der absoluten Menschenwürde, die auf der absoluten Entwicklungsfreiheit der Individualität aufbaut. Die Kulturgerechtigkeit zeigt sich in der politischen Zurückhaltung der jeweiligen Machthaber, damit die Persönlichkeit ihren absoluten Betrag zum Wohle des Ganzen leisten kann.

Didaskein I: Namensgebung

Die Selbstprüfung Ihrer Bereitschaft zur politischen Einheit von Neu – Weimar in seiner raum – zeitlichen Gestalt als “Freie Karl-Philipp Moritz Online – Universität” und gleichzeitigen Akzeptanz der dortigen seelischen Vielfalt der Individualitäten in ihrer ganzen Ausdehnung und Tiefe kann nach Goethe an ihrem Willen festgemacht werden, ob Sie den Erkenntnismut zur nicht – ikonoklastischen Trennung von allem Althergebrachten und zur erkenntniskritischen Neuverbindung mit der hoffnungsfrohen Leerheit (Pandora) aufbringen. Um sich dem transzendentalen Goethevolk, dem sie auch, ohne es zu wissen, schon vor der Geburt, schon vor der Zeugung angehört haben, erneut zuzuwenden, bedarf es zuerst einer bewußten Entscheidung zu einem neuen Namen mit dem Sie dann Ihre aventiure (Abenteuerreise) zu sich selbst, zu Ihrem Höheren Ich beginnen. Im ersten Durchgang wählen Frauen eine Bezeichnung für sich, die “ida” (Xidap ist schon vergeben) und Männer, die “thor” enthält (Thorix ist schon vergeben). Weiter muß in jedem Namen ein “x” vorkommen. Damit wird das Untere Ich symbolisch ausgeschaltet. Mit diesem Namen haben Sie es  gleichzeitig anonymisiert. Ihre Identität im plutonischen Schattenreich, das Untere Ich, ist zwar nicht unwichtig, da die Entwicklungshindernisse dort beheimatet sind, aber in der Hauptstadt des Odysseus geht es nur um das Höhere Ich, mit welchem Sie sich Schritt für Schritt kulturautonom identifizieren werden. Am Ende haben Sie im besten Fall den Status des Entwicklungsbegleiters erreicht und können dann die ersten Funktionen in dem weltbürgerlichen Stadtstaat übernehmen.

Pluto und sein Schattenreich

Die Kunstreligion ist eine Weltanschauung, die alle Menschen einschließt, ohne Ausnahme. Jetzt und überall ist der Mensch durch seine Individualität, der einen ihn bestimmenden Idee schon Teil des Ideekosmos der Universen. Der Mensch ist aber auch ein reines Naturwesen im Reich des Pluto 1), im Reich der Gewalt, im Reich der Notwendigkeit und der praktischen Kunst. Im Reich der Artemis, wo seine Entelechie die Zügel in der Hand hält, im Reich der Freiheit, im Reich der ästhetischen Vernunft kann er mit den Dingen spielend die nächste Wiederverzauberung einleiten. Hierbei bedient er sich auch der apollinischen Methode, um zu den Prinzipien der Natur vorzustoßen. Nicht nur der anstehende Epochenwechsel verlangt nun aber die verstärkte Durchsetzung der Prinzipien der Metaphysik im Herrschaftsgebiet des Hades. Auch sein Vordringen bis weit in das vorher von Apollo beleuchtete Gebiet muß Folgen haben. Das er den menschlichen Körper mit einem Verfallsdatum versieht und peinlich genau auf die Einhaltung der Terminvorgabe achtet, daß ist in Ordnung. Aber, daß er bis weit hinein in dessen Geistesleben seine abtötende Macht noch zu Lebzeiten des mit Vernunft veranlagten Naturwesens hineinträgt, das geht zu weit und ist durch das schon am Horizont auftauchende Menschenbild der geistig absolut freien, also lebendigen, reinen Individualität, von der Evolution als völlig überholt abgelegt worden. Jetzt fehlen nur noch die entsprechenden Ästhetisierungsvorgänge. Das Lernmodul Griechische Götterwelt ist in Vorbereitung. Goetheanistische essayistische Kurzfassungen zu dem hier besprochenen Thema werden unregelmäßig am gleichen Ort eingestreut.
__________________
1) S. 41, 47, 111. Götterlehre oder mythologische Dichtungen der Alten. Zusammengestellt von Karl-Philipp Moritz, Unger, Berlin 1791. Digitalisiertes Replikat unter www.deutschestextarchiv.de

Selbstverständlich war Goethe auch ein Muslim. Wer ist den keine Muslimin oder kein Muslim?

Für Goethe gab es nur die Natur. Was ist der Islam denn anderes, als die Verherrlichung der Natur und ihrer Naturgesetze? Akzeptiert. Die Natur aber, und dagegen hat sich Goethe nicht ausgesprochen, hat ihre Kunst allein auf den Menschen übertragen. Das Vermögen künstlerisch, aber auch wissenschaftlich tätig sein zu können, ist die Vernunft. Diese Vernunft ist das Prinzip der Natur. Es ist der Christus, das Gattungswesen aller Menschen. Die unterschiedlichen reinen Vernunftarten in der Individualität aber sind in ihrer Gesamtheit der Goethe oder der Heilige Geist. So ergibt sich logisch eine Dreiteilung des Ganzen. Für Goethe stehen sich die rohe Naturwirklichkeit und die kultivierte Kunstwahrheit gegenüber. Aber wer kultiviert denn hier? Mit der Beantwortung dieser Frage kommen wir nun zur entscheidenen Aussage. Mehrere Kosmen spielen hier ineinander. Neben dem kurz erläuterten tritt mindestens der Kosmos des Empedokles auf und der des Shakyamuni Buddha. Wie sollte denn sonst das Bild des am Strand des Weltenmeeres spielenden Kindes mit dem Menschenbild der geistig absolut freien Individualität in Einklang gebracht werden?