Papst Franziskus weiß wie gut Gott ist!

(1007) +++ Theologie (I) +++ In der Neuen Mythologie “Sonne und Erde”, die eine romatische Grundlage hat, gibt es kein Phänomen, welches nicht auch eines Gegensatzes bedarf. Auch das Gute entsteht erst dann, wenn es gleichzeitig das Böse gibt.! Das gilt auch für Universalien. Das Gute aber ist doch etwas anderes als Gott. Kann es einen guten oder bösen Gott überhaupt geben? Die Idee der Einheit steht nicht dem Guten gegenüber, sondern der Vielfalt! Der Begriff der Versuchung 1), um den es hier geht, der im “Vater unser” von Gott ausgehen soll, sei eine “falsche Übersetzung”, sagt der Stellvertreter Gottes auf der Erde. Wie kann dann überhaupt die Freiheit des Menschen gedacht werden, wenn diese in ein dualistisches Denkgehäuse gepresst wird! Der Mensch hat sich nicht im Vorhinein durch eine äußere Moral veranlaßt zu entscheiden, sondern nur vorurteilslos in der Situation. Das Urteil, das er dann fällt ist weder gut noch böse, sondern wie ein Naturgesetz nur sachgerecht. Die Folgen seiner Tat ebenfalls. Das poetologische Gute ist das Wahre. Weder ist die Wahrheit das Wahre, noch die göttliche Einheit, noch die rationale Vielfalt. Die Bitte im Hauptgebet der Christen, Gott möge dem Einheitssuchenden die Versuchung ersparen, läßt noch viele Deutungsvarianten zu. Das Streben nach der verlorenen Ganzheit wird von keiner Offenbarungsreligion abgelehnt. Wie dieses allerdings ausgelebt wird, daß scheint wohl in vielen Fällen nur kriegerisch lösbar zu sein. Trotz der Ankunft der drei im Prinzip möglichen kolleketivistischen Plattformen und der Vielzahl der Lösungen, die auf der Selbstoffenbarung aufbauen, fehlt es immer noch an einer, die dem postmodernen Denken gerecht wird. Das ist die Kunstreligion, die um 1800 in Deutschland entstand! (wird fortgesetzt)
__________________
1) http://www.focus.de/politik/deutschland/und-fuehre-uns-nicht-in-versuchung-ein-vater-tut-das-nicht-papst-kritisiert-deutsche-formulierung-im-vaterunser_id_7953300.html