17. Juni: Tag zu Ehren des Gottes Dionysos

(856) +++ zyklisches Kunstwerk +++ Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der sowjetisch besetzten Zone, in der ehemaligen DDR, erlangt in der sich entwicklenden Mythologie von “Sonne und Erde” einen anderen Stellenwert als in der heutigen Behandlung des geschichtlichen Themas. Auf der einen Seite wird dieses bedeutende Ereignis von den herrschenden Sozialfaschist-innen zur Randnotiz herabgewürdigt, auf der anderen erlangt diese bisher kräftigste Auflehnung der kulturimperialistisch unterdrückten Ethnie im Bewußtsein der noch zum Widerstand fähigen ‘Bio-Deutschen’ immer mehr an Aufmerksamkeit. Ist es doch ein Geschehen, das ein hohes intergratives Potential besitzt. Über alle Partei- und Konfessiongrenzen hinweg, könnte dieses Zeugnis der Anwesenheit der Titanide Eos auch für die kommende Umstülpung notwendige Volxfront das einigende geistige Band liefern.   ¶   Jenseits von Gut und Böse im herkömmlichen moralischen Verständnis, aber doch eingeteilt im außermoralischen Sinn, im totalästhetischen Anschauen, gibt es selbstverständlich geistige Einflüsse, die in ihrer paradoxen Wirkung wahrgenommen werden müssen. Nieder mit den Kräften, die den schöpfungsgemäßen Auftritt der metamorphosierenden Entelechie verhindern wollen! Menschheitlich, aristotelisch-platonisch, romantisch, universell gesehen, die attische Theaterbühne aufgebaut, den Performancegedanken hinzugezogen, Dionysos und seine Entourage eingeladen, so wird jeder staatsterrorische Anschlag auf die absolute Menschenwürde der Ausgangspunkt für eine wiederherstellende Heilung der “Sozialen Plastik” (Beuys), zum Gründungsakt einer lebendigen Polis, zum dionysischen Hochzeitsfest, zu einer Re-Inkarnation des Symbols, zu einem eudämonischen Symposion. Laßt uns die kunstrevolutionäre Volxfront unter diesem Gesichtspunkt aufbauen! Im Gedenken an die Opfer der Erhebung, die von den abgedankten und noch an der Macht befindlichen Kompradorenbourgoisie zu verantworten sind. (wird fortgesetzt)

Absolut selbstbestimmt leben ohne BRD-Regime

(801) +++ Die Periagoge als grundständige Einheit +++ Die Wiederbelebung des Staatswesens, der res publica, erfolgt zuerst durch die Vereinigung von 7 – 12 Personen zu einer Sangha, einer Erkenntnisgemeinschaft, die sich gegenseitig dabei unterstützen, der wahren Wirklichkeit noch in diesem Leben ansichtig zu werden. Nichts soll sie in diesem Bestreben aufhalten. Nichts soll sie auf diesem Weg auseinanderdividieren. Sie repräsentieren das Ideal der “Einheit in der Vielfalt” auch und ganz besonders in der Wahrung des Prinzips des “Quadrates des unsichtbaren Herzogs”, welches auch ein Mythologem ist. 1) 2 X 4 “Wachsamkeitskomitees” bilden eine Periagoge, die kleinste Verwaltungseinheit der “ästhetischen Polis”, der erneut eingerichteten “Öffentlichkeit”. Jede Individualität ist hier Teil und Ganzes. Alle Umstülpungen, von der ‘Hölle’ bis nach ‘Neu-Weimar’ werden immer wieder vollzogen, im Inneren und im Äußeren, bis der “Erdenplan” eines Tages verlassen und das Eintauchen in die Akashachronik zum immerwährenden “dionysischen Festspiel” wird. (wird fortgesetzt)
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1) Ein Mythologem ist das Ganze, welches aus Eidos und Hyle besteht, aus der Einheit in der Vielfalt. Das transzendental sichtbare Ding des Mythos fügt sich nahtlos in das epische Geschehen ein. Das Mythologem durchzieht die jeweilige Mythologie vollständig und ist deshalb auch in jedem Teilprozess präsent, welcher wieder das “Gesamtkunstwerk” darstellt.

Im Dokusanraum: Der Tod ist eine Erfahrung wie jede andere auch (mit Video)

Schneeflocken fallen nicht auf ungehörige Stellen oder YUKI BESSHO NI OCHIZU: Wie schon mehrfach geschrieben, wird in der 6. Kulturepoche die Dharma – Übertragung, die Bestätigung der wahren Selbsterkenntnis im Zen – Buddhismus, nicht mehr von einem vom Mönch getrennten, sinnlich erfahrbaren Meister ausgesprochen, sondern vom transzendentalen Höheren Ich, dem eigenen absoluten Entwicklungsziel. Den Grad der geistigen Metamorphose der Vereinigung mit dem Ganzen kann der Adept nach einer bestimmten Zeit des ständigen sich Bemühens selbst erkennen. Hier nun wieder ein Meister – Schüler – Gespräch für das Zugrundeliegende, um eine permanente, wachsame Seelenhaltung zu erzeugen, um in jeder Situation jenseits von Gut und Böse das Gegebene intuitiv, erkenntniskünstlerisch gestalten zu können. Also, Yakusan wurde im 8ten Jahrhundert nach Christus in China einmal von dem Zen – Schüler Ho besucht. Auf dem Rückweg begleiteten ihn einige Mönche hinaus. Am Tempeltor sagte Ho: “Wie wunderbar sind doch Schneeflocken – keine fällt auf den Platz einer anderen”. Ein Mönch aber fragte dann: “Wohin fallen sie?” Sogleich erhielt er einen Schlag auf die Wange, so als ob damit gesagt werden sollte: “Hierhin!” So entstand diese immer wieder erzählte Begebenheit. Die blasphemische, intellektuelle Zerstörung der heiligen Handlung des Schneeflockenfallens, die analytische Zergliederung des zu einem lebendigen Ganzen verschmolzenen Geschehens, die Rückverwandlung des durch den zeigenden Wortgebrauch aufgetauchten mythologischen Bildes in einen kalten Begriff mußte auf diese Weise sanktioniert werden. Jedes Phänomen gehört zu genau diesem Augenblick, hat genau diese Zeit, diesen Ort. Das Phänomen und nur das Phänomen will so und nicht anders dankbar wahrgenommen werden. An der Welterscheinung ist nicht ungehöriges, ist nichts von zu spät oder zu früh, ist nichts von Falsch oder Richtig, ist nichts von Gut oder Böse. Jedes Objekt hat ein vom Ganzen verbrieftes Recht darauf, so behandelt zu werden, wie es seinem Wesen entspricht. Und jetzt zu Achill und Hektor vor Troja. Achtung grausame Szenen! Dieser Video-Clip steht nicht für die Befürwortung des Tötens, sondern für dessen dauerhafte Überwindung! Zuerst aber gilt es das barbarische Handeln als solches nichtpositiv zu bejahen, um es dann erkenntnskritisch in der Evolution der Moral durch die sinnlich-sittliche Kunstrevolution aufzuheben! (wird fortgesetzt)

Empört Euch, Ihr verdient Altgewordenen!

Wählt die kommunal agierende transzendentale Wählergruppe GAIA im Jahr 2014! Tretet der GAIA durch Buchung des GAIA – Seminars bei. Das Faltblatt mit dem vorläufigen Programm kann durch Anklicken der Artikelüberschrift “Extrablatt: Einladung zu den Propyläen” hier auf der Seite geöffnet werden. Warum lassen sich Menschen über 60 Jahre in dieser menschheitlichen Kultur, in diesem postmodernen Zeitabschnitt immer noch derart vormundschaftlich von denen regieren, die existentiell und entwicklungsbedingt anderen Lebensweisen zuzuordnen sind? Eher mythologisch Denkende sind in der Lebensspanne bis 30 Jahre, eher reflexiv Denkende in der bis 60 jahre, eher erkenntniskünstlerisch Denkende in der ab 60 Jahre zu finden!

Politische Korrektheit, ein Verstoß gegen die Menschenwürde!

(0033) Mythologie, Reflexion und Erkenntniskunst, sind die Stufen des menschlichen Bewußtseins. Alle drei Formen der geistigen Auseinandersetzung mit den Welttatsachen werden vom Menschen immer wieder angewendet. Die Christliche Religion oder der marxistisch – leninistische Sozialismus sind monotheistische Weltzugänge, die gleichzeitig andere ausschließen. Die ihnen zugrundeliegende Methode muß allerdings eingesetzt werden, damit der nach Erkenntnis strebende zum Urgrund der Dinge vorstoßen kann. Erkenntniskunst ist ohne Mythologie und Reflexion nicht möglich. Wird die Mythologie und die Erkenntniskunst durch die Reflexion im Politischen ausgeschaltet, dann entsteht Gleichschaltung, Ideologie, Willkür, Barbarei. Die heutige Irrlehre ist die vergötterte Reflexion. Die heutige Blasphemie ist die Diktatur des Gesellschaftsbegriffes und die damit einhergehende Versklavung und Folterung der poetologischen Evidenz. Das damit die grundgesetzlich geschützte und mit dem Achtungsgebot verbundene Menschenwürde sich in Luft auflöst, sieht jeder ohne Weiteres ein.