Neuer Eintrag auf der Webpräsenz des Goethevolkes!

(823) +++ Sozialfaschismus +++ In einem weiteren Impulsfragment (034) zum nebenstehend genannten Modul der “Freien Karl-Philipp Moritz Online-Universität”, der Organisationsform des “indigenen Goethevolkes” in Deutschland, wird zum ersten Mal der notwendige Zusammenhang von Islam und Sozialfaschismus im Plutobereich angeschaut. Wir wollen uns gemeinsam dem Wesen beider Welterscheinungen nähern. Beide besitzen ihre eigene Wahrheit. Beide wollen durch die Individualität erlöst werden. Beide wollen in der nächsten Evolutionstufe aufgehoben werden, ohne das ihr berechtigtes Anliegen verloren geht.  ¶  Für die hier entstehende Goetheanistik besteht zwischen dem Wesen einer Sache und der Idee ein Unterschied. Das Wesen ist ein Teil der objektiven Metaphysik und damit der Erfahrung. Die Idee unterliegt der Herrschaft des transzendal agierenden Subjektes und kann vor aller Erfahrung wirksam werden, wenn das entsprechende Zugrundeliegende genügend revolutionären Erkenntnismut aufbringt. (wird fortgesetzt)

Goetheanistik: Zum Begriff der Vorhölle (I)

GAIA-Seminar, Einführung in die Goetheanistik: Der Weg der Göttinnen und Götter
_________________________________
Im geisteswissenschaftlichen Gegenstandsbereich der Goetheanistik, in der intellektuellen Anschauung einer zenbuddhistischen Entelechie 1), die an der “Freien Karl-Phillipp Moritz Online-Universität” gelehrt wird, die allerdings noch nicht den ersten Entwicklungsschritt abgeschlossen hat, handelt es sich bei dem Begriff der Vorhölle (Bewährungsraum) um eine übersinnliche Tatsache in der allgemeinen Hyle. Die Goetheanistin, der Goetheanist teilt als Mitglied des Goethevolkes grundsätzlich und natürlicherweise das Ganze in drei funktional unterschiedliche Wissenschaftsgebiete ein: Naturwissenschaft (Kunstgeschichte), Ästhetik und Kunst. Allein der Bereich der Kunsttheorie, der Erkenntniskritik oder der “Wissenschaft von der sinnlichen Wahrnehmung” (Baumgarten) 2), 3) ist dem menschlichen Einzelwesen vorbehalten. Aus dieser Perspektive heraus handelt es sich selbstverständlich bei einem im unlebendigen, im vorurteilshaften, im ideologisch gebundenen Denken, das nicht nur einfach vorgefundenen, sondern mit naturwirklicher Gewalt aufgedrängt wird, es also kein freigewähltes Set an Erfahrungen aus der den Kausalgesetzen unterworfenen Welt ist, um die Vorhölle. Ich habe immer noch die Möglichkeit diese zu verlebendigen, also mit Liebe sozialplastisch zu verändern oder durch mein Nichtstun zur Hölle (Tartaros) werden zu lassen.
__________________________________
1) Hier geht es um den erweiterten Dokusanraum der ästhetischen Autonomie, die alle Stufen im evolutionären Erkenntniskreislauf ganzheitlich im Blick hat.
2) H. Brackert/J. Stückrath (Hg.), “Literaturwissenschaft (Ein Grundkurs)”, Rohwolt Taschenbuch Verlag, Reinbeck bei Hamburg, 1992, S. 300.
3) Das Adjektiv “sinnlich” wird nicht einseitig stoffbezogen verwendet, sondern meint auch die seelische Attitüde, die nach den Bedeutungen selbst übersinnlicher, also geisteswissenschaftlicher Tatsachen sucht.

Welche Kulturrevolution leitet die Speerspitze der Evolution, die GAIA, in der Stadt Essen ein?

Die Kulturrevolution beginnt mit der ästhetischen Abtrennung vom unlebendigen Reich des Pluto, dem unsittlichen BRD-Regime. Dadurch wird der Grund der absoluten Menschenwürde wiederhergestellt: Die Souveränität über das eigene Selbst, die Autonomie. Jeder vorgefundene Begriff und jede schon entwickelte Idee wird dann erkenntniskritisch aus dem transzendentalen Bereich heraus auf seinen oder ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht. Am Ende stellt dieser kunsttherapeutische Prozess die Gesundheit, die authentische lebendige Ganzheit der Individualität wieder her. Das ist die organische Gesundheitslösung für die “Soziale Plastik”. Das ist die späte Genugtuung die Joseph Beuys erfährt für die blasphemische Behandlung durch den feudalen EKD-Kirchenfürsten eines Johannes Rau. Er ist der Hauptverantwortliche für den Kulturverfall in NRW. Dabei ist jetzt schon klar, daß die Hybris sich in viele Gegenstandsgebiete der Philosophie eingeschlichen hat. Deshalb müssen die Allmachtphantasien, denen der Mensch in der Vernunft erlegen ist, auf ein für die Polis gesundes Maß zurückgestutzt werden. Zu nennen sind hier in der Hauptsache beispielhaft die auf dem naturwissenschaftlichen oder auch nur behaupteten Sein aufgebauten Wissenschaften: die Medienwissenschaften, die Medizin, die Pharmazie, die Politik, die Psychologie, die Soziologie, die Theologie, die Wirtschaftswissenschaften. Das Ganze darf in Zukunft nur noch von einer Wissenschaft bearbeitet werden, der auf Wissenschaft und Kunst beruhenden allgemeinen Goetheanistik. Die besondere fällt ganz unter die Verantwortung der sich immer wieder neu inkarnierenden geistig absolut freien Individualität. So kann die antike Polis mit ihrem nie wieder erreichten Verständnis eines wahrhaft anständigen Bürgers, heute kommt selbstverständlich noch die Bürgerin hinzu, der auf der Pnyx spontan das Parlament bildete, weiterentwickelt erneut als kunstreligiöse Handlung wiederauferstehen, nachdem sie damals durch die Machtergreifung der Theologie und der gleichzeitigen Herabsetzung der Philosophie zerstört wurde.

Brombeerblüten: Das Eidos. Sinnlich – übersinnlich

Gut, daß es das Eidos, das Höhere Ich, gibt. Damit ist eine Wissenschaft des Besonderen, der Goetheanistik, eine ganzheitliche Selbstkonstruktion auf vernünftiger Basis möglich. Also, wo befindet sich das Eidos? Schon Empedokles teilte das Ganze in vier Bereiche: Erde, Wasser, Luft und Feuer. Nur im Menschen finden alle vier zusammen. Im Feuer des Geistes wird alles verbrannt, aber aus ihm heraus auch alles neu gestaltet. Das Eidos ist die Formkraft, das Prinzip, die Ordnungseinheit, die das Wie des Auftretens einer Individualität bestimmt. Das Eidos ist für die Art und Weise des Zusammenhanges, die Verknüpfung der Teile zu einem Ganzen verantwortlich. Das Eidos ist reine Aktivität, Gestaltungskraft, Dynamik. Das Eidos, als besondere Form, als das tode ti, als das konkrete Etwas, steht einmal im Gegensatz zum Gattungswesen, dem allgemeinen Menschengeist, dem Christus, es steht zum anderen im Gegensatz zur Hyle, der irdischen Form und als allgemeine, dynamische Form, steht es im Gegensatz zur Wirklichkeitsform, der Energeia. Die Entelechie ist die aktuelle Verwirklichung des Eidos. Der Goethe ist die begrifflich – bildliche Verwirklichung des Eidos in der erkenntniskünstlerischen Handlung der jeweiligen poetologischen Evidenz.