Archeofuturismus, ein anderes Wort für Goetheanismus?

(824) +++ Ernstfall +++ Statt eines erneuten Auftrittes auf der “AGORA” in Essen-Rüttenscheid unter dem Motto “Enso – Ousia in Action” stellt das “Autorenkollektiv” der transzendentalen “GAIA” hier nun die Denktat vor, die rezeptions- und wirkungsästhetisch in der beabsichtigten Perforamance-Art für die Individualität ablesbar geworden wäre oder demnächst noch wahrzunehmen ist.  ¶  Zuerst muß aber auf die Chuzpe der Sozialfaschisten hingewiesen werden, die diese besitzen, wenn sie als erzreaktionäre Fortschrittsfeinde sich in eine ‘revolutionäre Aura’ einhüllend die abstrakte ‘Humanität’, die allgemeinen ‘Menschenrechte’, den nachhaltigen ‘Umweltschutz’, ikonoklastisch und autogenozidal pervers anwenden. Der Mechanismus der Moderne ist doch schon längst in die eigenwillige Vielfalt der Postmoderne umgeschlagen und diese wiederum in den “Archeofuturismus” (Faye) 1), in die das Subjektive und das Objektive vereinenden Kunstreligion (Goetheanismus) der vollständig und permanent in der “Sozialen Plastik” (Beuys) inkarnierten Entelechie und in die neue, das Armageddon (Endzeitschlacht) durchschreitenden Mythologie.  ¶  Der “Ernstfall” (Carl Schmitt) ist hierbei die Übernahme der unbedingten Verantwortung für das Ganze durch “ENSO”, durch die Akashachronik selbst, die durch die reine Tat der geistig absolut freien Individualität wirksam wird. Das Zugrundeliegende Sein (Ousia), das Subjekt, macht sich wieder zum Träger der Entwicklung und weist die antievolutionären Dämonen zurück, die nihilistisch der Göttin Hedone opfern. Der schöne, ewige Augenblick ist aber keine Frage nur der stillstehenden Hyle, sondern auch des werdenden Eidos. Er ist die im Haiku von dem Wind zerpflückte Brombeerblüte in ihrer Ganzheit, in ihrem Blühen und Verwelken. Seien wir der “Ernstfall” und verlebendigen wir die Polis, damit sie unserem zukünftigen Schönheitsideal entspricht und nicht dem der Untoten aus der Vergangenheit. (wird fortgesetzt)
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1) Guillaume Faye, “ARCHEAFUTURISM. EUROPEAN VISIONS OF THE POST-CATASTROPHIC AGE”, Arktos Media Ltd., 2010. Eine Review finden Sie unter: https://neweuropeanconservative.wordpress.com/2012/05/06/review-of-fayes-archeofuturism-whale/

Argonautik, die Natur und Kunst verbindende Praxis der GAIA

Argonautik heißt in Zukunft in Anlehnung an das mythologische Schiff der Argo mit ihren wagemutigen Seeleuten die Performance Art der kunstreligiösen GAIA. Die Fotografien von den erkenntniskritischen Werken, die aus dieser Kunstrichtung hervorgehen, können Sie demnächst auf dem sozialen Medium Pinterest anschauen, und wenn Sie wollen auch in Form eines Gabentausches zur Unterstützung der ersten Periagoge in der Kommune der Stadt Essen, einschließlich des darin befindlichen Artemisions, auch als Teil der naturwirklichen hyle erhalten. In bis jetzt vier Kategorien kann die ästhetische Autonomie, das eidos, im Kunstwerk des Synholon eingeteilt werden: Bilder mit einem Haiku, Erkenntniskunst in Form von Texten, Tafelbilder, Videoaufnahmen von Kunstprozessen. (wird fortgesetzt)

Wachsamkeitskomitee, Aufruf zur Bildung einer kunstreligiösen Sangha

Haiku: Matrix und Schlüssel – offene Weite mit Thor (Christus) – und auch kein Verdienst. 2)

Das 1) Wachsamkeitskomitee und seine Vervielfältigung muß verwirklicht werden! Kämpfen wir für die universelle Gültigkeit der ästhetischen Autonomie in der menschlichen Individualität, deren romantisches Ideal als absoluter Zweck an sich eine Bürger-in von Neu-Weimar ist. Erneut muß ich Ihnen das Hauptanliegen der Götter im Pantheon des Niyamgiri nahe bringen. Das Ancien Regime (Vorhölle, Matrix) in Deutschland ist nicht mehr in der Lage die jeden Tag versprochenen Leistungen zu erbringen, die ein Staat dem Begriff nach vorweisen muß. Das etablierte politische System kann sich vor sich selbst nicht mehr rechtfertigen und setzt jetzt nur auf blanke Rhetorik und offene Gewalt. Mit der goetheanistisch – maoistischen GAIA tritt deshalb das Staatswesen selber auf den Plan, um die Idee der Polis wiederzubeleben und zur “Blüthe” zu bringen. Die Titanide Themis ruft alle Erkenntnissucher-innen über die Göttin der reinen Einbildungskraft (Artemis) dazu auf, jeweils mit 7 – 10 Personen ein Wachsamkeitskomitee zu gründen, und gemeinsam mit der Titanide der Morgenröte Eos in Richtung Neu-Weimar aufzubrechen. Was sind dann die nächsten Schritte? Die kleinste Selbstbildungseinheit des ästhetischen Stadtstaates formiert sich zu einer zen-buddhistischen Sangha, in der auch das Armutsgelübde abgelegt wird. Als kleinste Einheit der zu entwickelnden Ekklesia beinhaltet diese selbstverständlich das gesamte symbolische Set, das auch die Polis sinnlich-sittlich ausstrahlt: Radikaldemokratisch und autark im Wirtschaftlichen (Evolution, Kunstpraxis, Wachsamkeitskomitee), aristokratisch und autonom im Kulturellen (Metaphysik, Kunstgeschichte, Periagoge), monarchisch und souverän im Politischen (Neu-Weimar, Kunsttheorie, Nymphaion). Dies gilt für den Einzelnen, für die Gruppe, für die nächst höheren Einheiten und für das Herzogtum selbst: Wir leben das Paradox des Werdens von Auflösung und Beständigkeit in der durch Wärme die “Soziale Plastik” permanent formbar bleibt! Goethe will es! Ares und Aphrodite in ihrem Aspekt der Hygieia wollen es auch, denn ihr gemeinsames Kind ist die Goethea, ist der Goethe, ist der unwiderrufliche Eintrag in die Akashachronik! Dann und nur dann findet das dionysische Festspiel in den Plejaden und auch auf Erden statt! Für die grundgesetzkonforme Entwicklungsdiktatur! Nieder mit der antievolutionären Parteienoligarchie!
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1) Sie befinden sich hier im sakralen (essayistischen, romantischen) Selbstrekrutierungsbereich von Neu-Weimar. Kommentare probeweise erwünscht. Im Zuge der eingeleiteten Volxfront-Aktivität durch die verantwortliche poetologische Evidenz wird zur Erleicherung der Vernetzung diese Funktion vorläufig eingeschaltet. Fassen Sie sich bitte kurz. Achten Sie auf Höflichkeit, Sachlichkeit und Erkenntniskunst.
2) Mit Verdienst ist hier nicht die gerechte Teilhabe am materiellen Reichtum gemeint, sondern die eben nicht zugestandene Glückseligkeit, die aus einer berechnenden Attitüde heraus erwartet wird.