Nachtrag zum 40. Todestag der Ulrike Meinhoff

(838) +++ Transzendentale Rebellen +++ In Stuttgart-Stammheim wurden Ulrike Meinhoff und einige Mithäftlinge vom System der ‘Schweine’, wie Teile der “Kompradorenbourgoisie” in deren Kampfschriften benannt wurden, durch Erhängen am 09/05/1976 ermordet. Diese Behauptung wird aus verschiedenen Gründen wohl nie bewahrheitet werden können. Das die “transzendentale Rebellin” aber durch die menschenunwürdigen Haftbedingungen veranlaßt, die ihr jede Wahlfreiheit nahm, wofür jenes Kolonialregime verantwortlich war, ihre reine “Selbstursprünglichkeit” (Kunst) nur durch einen möglicherweise selbstbestimmten Freitod nicht nur vor ihrem Gewissen unter Beweis stellen, sondern auch vor dem erdrückenden Zugriff der Unterwelt des Pluto in der Vorhölle (BRD-Regime) retten mußte, daß ist eine Betrachtung der damaligen Ereignisse, die zu einer vollkommen anderen Auflösung der Erzählung der “totalexistierenden Individualität” führt, die sich in der Persönlichkeit aus Oldenburg verkörpert hatte.   ¶   Mit diesem “Impulsfragment” soll den despotischen Sozialfaschisten ihre Ikone geraubt werden, deren Vermächtnis in Vergessenheit geraten ist, deren Eintritt für den “unbedingt guten Willen” (Entelechie) im höheren Sinne nicht erkannt und deren moralische Forderung nach der Befreiung jeder einzelnen Seele aus der Naturgewalt des Totengottes Pluto der geschichtsgläubigen Erzreaktion und ihrer Verlebendigung durch permanente Umstülpung nicht erfüllt wird.   ¶   Alle erkenntnismutigen und neo-situationisch den Handlungsidealen von Jean-Paul Sartre und Rudolf Steiner folgenden Persönlichkeiten mögen trotz anderer Aspekte, die in der Realität nicht gutgeheißen werden können, eben wegen ihrer bushidohaften Treue zu sich selbst und ihrer Lebensaufgabe im Elysium von “Neu-Weimar” in den Plejaden ewig dionysische Feste feiern. (wird fortgesetzt)

Zum Andenken an Frantz Fanon und Jean Paul Sartre (mit Video)

Wacht endlich auf ihr Verdammten dieser Erde! Das neue revolutionäre Subjekt ist die poetologische Evidenz. Ihr Wirken wird geschickt unterdrückt, damit die “Naturwirklichkeit” (Goethe) des Menschen in den Dienst antievolutionärer Kräfte gestellt werden kann. Die “Kunstwahrheit” (Goethe) kann so nicht zum Zuge kommen. Das antikolonialistische Werk von Frantz Fanon und seines Bruders im Geiste Jean Paul Sartre ist also noch hoch aktuell. Die Kolonisierung des Empfindungs- und Vorstellungslebens führt zu einer Entfremdung auch im Bereich der ästhetischen Vernunft, denn sie muß immer wieder erfahren, wie die Impulse der reinen Vernunft zurückgewiesen und statt dessen die totalitäre Versklavung und Dauerfolter der anwesenden Entelechie erfolgt. 70 Jahre Nationbuilding in der Mitte von Europa, 70 Jahre Machtmißbrauch, 70 Jahre Kulturzerstörung haben die geistigen Nachfahren Goethes zu einem Kolonialvolk entwertet. Wir, das “Indigene Goethevolk”, leben nicht in einer postkolonialen Zeit, sondern stehen mitten drin im Befreiungskampf gegen eine kulturimperalistische Macht, dem BRD – System. Zum Schluß noch ein bekanntes Lied, daß auch von den “Goetheanisten – Maoisten” gesungen werden kann. Lesen Sie “Die Verdammten dieser Erde” von Frantz Fanon mit einem Vorwort von Jean Paul Sartre.

https://www.youtube.com/watch?v=62JZVPjUNHg