Besitzstandswahrer-in in Essen Rüttenscheid ruft die Polizei (VI)

(875) +++ Kunst, Ablaufstörung, Zensur +++ In der praktischen Ästhetik darf die uneigentliche Verwendung der Symbole nicht aus Rücksicht auf heteronome Einflußname durch Gewalttäter-innen besonders kenntlich gemacht werden, weil das Werk sonst seine Autonomie verliert und damit auch an umstülpendem Wert, denn diese Bezüge zerstören die Ganzheit. In der entelechischen Kunst werden die Zeichen eben nicht allegorisch gedeutet. So steht auch das Wort-Zeichen ‘KPD’ im Sinnzusammenhang der Argonautik. Selbst wenn der ‘Sowjetstern’ sich dazugesellt, fällt es nicht aus dem kunstrevolutionären Prozess heraus und wird plötzlich ein verbotenes verfassungswidriges Index. Die beiden anderen Begriffe, Zeichen und Symbol, können keine Anwendung finden, da die bedingte Festlegung jenes Wahrzeichens mit einem Weltphänomen verglichen werden kann, das naturkausal hervorgerufen wird.   ¶   Der Schnellschuß der polizeilichen Exekutive in der Stadt Essen wird nach hinten losgehen. Es kommt eben auf den Blick an, der auf das Einzelding (Synholon) geworfen wird. Dieser muß ganzheitlich genug sein, um den Auftritt des Poesieberaters Kigan Thorix als den zu erkennen, der er ist, das Erscheinen der Freiheit selbst in der Performance-Art. Im transzendentalen Werdevorgang kondensiert die eigene Offenbarung, die in der persönlichen Erfahrung gefunden wird, letztendlich zu einer qualitativ neuen, die durch die michaelische Handlung generiert wird. Hierbei fallen die Religionsfreiheit, Kunstfreiheit, Symbolfreiheit, alle Freiheiten in einem ewigen, paradoxen Augenblick in eins zusammen.  ¶  Welche Figur ist es denn nun, die das Banner der transzendenten Freiheit in Zukunft in der Mythologie von “Sonne und Erde” tragen wird? Wäre die von Nietzsche geschaffene Textgestalt des Zarathustra nicht genau die richtige Entität, vielleicht sogar der gute Dämon, der mit dem weiblichen Dämon Diotima die Poetologie der Individualität von “Sonne und Erde” weiter rein entfalten kann? Seine Vorliebe für die Morgenröte macht ihn auf jeden Fall zu einem Objekt, das unbedingt notwendig und streng allgemein seine Funktion innerhalb der metamorphosierenden Erkenntnisidee der “Sozialen Plastik” (Beuys) wahrnehmen könnte. (wird fortgesetzt)

Formationstreffen II, Resümee

P1040527P1040526Das Ritual der Performance Art am 22/08/15 lief bis zum Hochhalten des extra für dieses zyklische Kunstwerk beidseitig beschrifteten Zeichenkartons in der Größe DIN A1 begrifflich objektiv wie immer ab. Die totalexistierende Individualität, die wie alle Weltphänomene aus der ästhetisch wirksamen Erscheinung  und dem Ding an sich besteht, ergriff über ihre transzendente Entelechie im transzendentalen Raum-Zeit-Gefüge die Situation und produzierte neo-situationistisch eine Folge von erkenntniskünstlerischen Ereignissen. Erkenntniskritisch zusammengefaßt war im platonischen Höhlenkino dies zu hören und zu sehen: Dopteure und Dompteusen unterschiedlicher oligarchischer Lager, die für das kommunale Machtkarussell des Sklavenhalter- und Folterregimes ein lächerliches, nichtssagendes Vorspiel, eben Spektakel der kommenden Fake-Bürgermeisterwahl veranstalteten. Weder werden Bürger angesprochen, noch ist irgendwo ihr Meister zu finden. Auch kann es keine Wahl sein, da hierzu alle vom Militärgrundgesetz und vom Idealstaat vorgeschriebenen Voraussetzungen fehlen. Continue reading “Formationstreffen II, Resümee”

Argonautik, die Natur und Kunst verbindende Praxis der GAIA

Argonautik heißt in Zukunft in Anlehnung an das mythologische Schiff der Argo mit ihren wagemutigen Seeleuten die Performance Art der kunstreligiösen GAIA. Die Fotografien von den erkenntniskritischen Werken, die aus dieser Kunstrichtung hervorgehen, können Sie demnächst auf dem sozialen Medium Pinterest anschauen, und wenn Sie wollen auch in Form eines Gabentausches zur Unterstützung der ersten Periagoge in der Kommune der Stadt Essen, einschließlich des darin befindlichen Artemisions, auch als Teil der naturwirklichen hyle erhalten. In bis jetzt vier Kategorien kann die ästhetische Autonomie, das eidos, im Kunstwerk des Synholon eingeteilt werden: Bilder mit einem Haiku, Erkenntniskunst in Form von Texten, Tafelbilder, Videoaufnahmen von Kunstprozessen. (wird fortgesetzt)