Maoismus: Zweite Begriffsklärung

Der 1) radikaldemokratische Maoismus tritt immer dort in Erscheinung, wo das Staatswesen einen massiven Schaden genommen hat, und aus sich selbst heraus nicht mehr zu heilen ist, wo weder die Repräsentanten, noch das Volk zusammenfinden können, da die Gesprächsbasis endgültig verloren gegangen ist. Es ist das Staatswesen selbst, was im integristisch wirksamen Maoismus seine Neubegründung anstrebt. Der Bürgerkrieg der Vernunft wird durch ihn zum Stillstand gebracht und das zerfallene Ancien Regime erhält eine zeitgenössische Form. Auch in Deutschland ist nun die Herrschaft der Feldkommandeure angebrochen und die Funktion des Ganzen ist nicht nur verdeckt, sondern für alle sichtbar lahmgelegt worden. 2)
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1) Sie befinden sich hier im sakralen (essayistischen, romantischen) Selbstrekrutierungsbereich von Neu-Weimar. Kommentare probeweise erwünscht. Im Zuge der eingeleiteten Volxfront-Aktivität durch die verantwortliche poetologische Evidenz wird zur Erleicherung der Vernetzung diese Funktion vorläufig eingeschaltet. Fassen Sie sich bitte kurz. Achten Sie auf Höflichkeit, Sachlichkeit und Erkenntniskunst.
2) Am 05/01/17 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Kommasetzung zwischen ‘Repräsentanten noch’, b) nach ‘Ganzen’ wurde ein ‘ist’ eingefügt und aus ‘geworden’ wurde ‘worden’.

Hygieia und Ares bringen gemeinsam den Goethe hervor

Für ein Leben in der Goethea, in dem Goethe: Das Prinzip der Reinheit und das Prinzip der Veränderung sind notwendige Voraussetzungen für eine Erkenntniskunst, die letztendlich wieder zur Natur werden will. Im plutonischen Schattenreich des Unteren Ichs, der reinen Naturwesen, herrscht der permanente Kriegszustand. Kein einziges von diesen Lebewesen wird je die Styx überwinden und selbstherrlich in der Akashachronik des Äthers aufgenommen. Nur der Hades wird für sie Platz haben. Gelingt es der rein praktisch tätigen Entelechie das Untere Ich zu verwandeln, voll und ganz für seine Lebensaufgabe zu begeistern, dann wird es ein Teil des Großen Planes, vereinigt sich mit dem ätherischen Kind und die Erinnerung an es wird nie mehr verloren gehen. Selbst die Wiederverkörperung der Persönlichkeit wird im Laufe der Erdenentwicklung möglich sein. Wie, Sie können das alles nicht denken? Nun, erst das Aufwachen zu der Goethea oder dem Goethe in Ihnen öffnet den Blick auf die Freiheitsebene der Möglichkeit, von wo aus der dialektische Zugriff auf alle Aspekte des Lebens überhaupt erlaubt ist. Die Wirklichkeit als die Welt des objektiven Wissens ist hierfür zwar die unbedingte Voraussetzung, aber nicht das Ende des Erkenntnisprozesses. Noch weniger ausreichend ist die erste und die zweite Freiheitsebene der reinen Empfindungen und Wahrnehmungen, obwohl auch diese eine fundamentale Funktion auf dem Weg zur ästhetischen Poetologie erfüllen.

Die Polisgemeinde: Ares, Gott der Evolution, Geliebter der Hygieia. Ein erster Streifzug (mit Video)

Zuerst ein Hinweis (s. u.) zum Framing 1). Ares steht für das Prinzip des Krieges, Hygieia für das durch die Erfahrung für die erkenntniskünstlerische Aufbereitung Gegebene. Beide bringen den evolutionär wirksamen Goethe hervor. Mit dieser Seelenhaltung kann der Mensch vorurteilslos und situativ mit seinen eigenen sittlichen Absichten im Sinne des Ganzen in das Entwicklungsgeschehen eingreifen. Der poetologische Prozess wird dabei von Artemis begleitet, damit die neue Grenzziehung Dionysos nicht zu sehr verärgert und die Naturwirklichkeit doch noch über die Kunstwahrheit siegt. Es folgt das irdische Gleichnis, ein Vorgang, der zur gleichen Zeit im Geistigen seine Ursache hatte, wie in der Gegenwart, so auch in der Zukunft. Sparta, eine Etappe auf dem Weg zur Ausbildung der geistig absolut freien Individualität.
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1) Urteile zum Framing machen das Einbetten rechtsunsicher, deshalb hier nur ein Link zum Video: www.youtube.com/watch?v=R5naUS6CGxM.

Goethe lebt! Überzeugen durch die Ästhetik des Erkennens, heißt Abschaffung von Sklaverei und Folter! (mit nocookie Video)

Die heidnische Machtpolitik muß der goetheanistischen Kunstpolitik weichen: Unästhetisch ist nicht freiheitlich. Eine unästhetische Überzeugung durch Gewalt und Täuschung, die man anderen antut oder die man sich selber verabreicht, ist antievolutionär, selbstverräterisch und führt zur Akzeptanz von Glaubensartikeln, ist also Fremdsteuerung. Nichts anderes stellt auch die politische Korrektheit dar. Jede Form von Verfolgungsgeist ist kunstreligiös angeschaut Asebie, Lästerung an der nur individuell zur Erscheinung kommenden Ganzheit. Weiter wird die anschauende Urteilskraft der totalexistierenden Individualität geschwächt, die Freiheit von Wissenschaft und Kunst beschnitten. Die Überzeugung durch freilassende Ästhetik, durch die poetologische Evidenz tritt prinzipiell ohne Willkür und Ideologie oder Offenbarungsglaube auf, ist reine, wahre, natürliche Religion. Es kann keine ander Religion geben, als die der evolutionär wirksamen Erkenntniskunst. Hören Sie sich doch um? Fragen Sie sich doch selbst? Warum warten fast alle Menschen auf äußerliche Entwicklungsimpulse? Was soll die Natur den noch produzieren? Hat sie nicht den Menschen geschaffen, damit er in absoluter Freiheit ihr Werk fortsetzt? Welcher Geist außerhalb unseres Denkens soll uns denn noch zu Hilfe kommen? Sind unsere geistigen Möglichkeiten denn nicht vollkommen? Dazu passend Peter Sloterdijk über die Selbstoptimierung des Menschen.

Aus dem Kanon: Das Werk Rudolf Steiners (mit nocookie Video)

Hier eine sehr sympathische, kurze Einführung in das der Einrichtung “Sonne und Erde” in der Stadt Essen neben anderen geistigen Erzeugnissen zugrundeliegende Werk Rudolf Steiners. In dem Video kommt besonders gut zum Ausdruck, was den Menschen wirklich ausmacht, warum die geistig absolut freie Individualität so wichtig und was unter Freiheit überhaupt zu verstehen ist. Selbst der Autor dieser Zeilen konnte nach diesem Video noch tiefer in das Ganze hineinschauen. Er mußte sich den Konsequenzen der erkenntniskünstlerischen Unabhängigkeit in ihrer ganzen Tragweite erneut stellen. Das Ganze kann erst dann in seiner Vollkommenheit auf der Erde erscheinen, wenn jeder Mensch zu seinem Höheren Ich, seiner evolutionären Lebensaufgabe erwacht ist, wenn jeder Mensch sich als übersinnliches Geistwesen jenseits von Gut und Böse, jenseit von Geburt und Tod begreift. (wird fortgesetzt)

Areopag: Elftes kunstreligiöses Rechtsgutachten. Verbot des Fleischverzehrs

Themistes: Die Tötung von Tieren ist ein schweres Verbrechen. Es gibt für diese konservative, traditionelle blutige Handlung gegenüber unseren Mitbewohnern auf der Erde keinen nachweislich vernünftigen Grund. Jedes Tier hat wie der Mensch eine Seele. Wie der Mensch hat das Tier auch einen vernünftigen Geist, nur ist dieser, im Gegensatz zum Menschen nicht individualisiert. Man kann das Tier auch als einen nicht gänzlich inkarnierten Menschen ansehen. Allein der Mensch hat den vollen Zugriff auf alle vier Seinsbereiche. Damit ist nur der Mensch zur Erkenntniskunst fähig. Jede Gehirnwäsche, die dem Menschen seine eigene Wahrheit raubt, die ihn zum relativen Zweck eines Kollektivs erniedrigt, zerrt ihn widernatürlich auf die Tierstufe zurück, unterstellt ihn einer fremden Gesetzgebung. Das Goethevolk zeichnet sich dadurch gegenüber allen anderen Gemeinschaften aus, daß es das Paradox von ästhetischer Autonomie und Gemeinschaft durch das Prinzip der permanenten Kulturrevolution löst. Wahre Selbstbildung, stetige Veränderung im Geist und gestaltende Einwirkung auf die Polis sind die vom Höheren Ich erwarteten inneren Prozesse des irdischen Abbildes, der poetologischen Evidenz.

Im Dokusanraum: Der Tod ist eine Erfahrung wie jede andere auch (mit Video)

Schneeflocken fallen nicht auf ungehörige Stellen oder YUKI BESSHO NI OCHIZU: Wie schon mehrfach geschrieben, wird in der 6. Kulturepoche die Dharma – Übertragung, die Bestätigung der wahren Selbsterkenntnis im Zen – Buddhismus, nicht mehr von einem vom Mönch getrennten, sinnlich erfahrbaren Meister ausgesprochen, sondern vom transzendentalen Höheren Ich, dem eigenen absoluten Entwicklungsziel. Den Grad der geistigen Metamorphose der Vereinigung mit dem Ganzen kann der Adept nach einer bestimmten Zeit des ständigen sich Bemühens selbst erkennen. Hier nun wieder ein Meister – Schüler – Gespräch für das Zugrundeliegende, um eine permanente, wachsame Seelenhaltung zu erzeugen, um in jeder Situation jenseits von Gut und Böse das Gegebene intuitiv, erkenntniskünstlerisch gestalten zu können. Also, Yakusan wurde im 8ten Jahrhundert nach Christus in China einmal von dem Zen – Schüler Ho besucht. Auf dem Rückweg begleiteten ihn einige Mönche hinaus. Am Tempeltor sagte Ho: “Wie wunderbar sind doch Schneeflocken – keine fällt auf den Platz einer anderen”. Ein Mönch aber fragte dann: “Wohin fallen sie?” Sogleich erhielt er einen Schlag auf die Wange, so als ob damit gesagt werden sollte: “Hierhin!” So entstand diese immer wieder erzählte Begebenheit. Die blasphemische, intellektuelle Zerstörung der heiligen Handlung des Schneeflockenfallens, die analytische Zergliederung des zu einem lebendigen Ganzen verschmolzenen Geschehens, die Rückverwandlung des durch den zeigenden Wortgebrauch aufgetauchten mythologischen Bildes in einen kalten Begriff mußte auf diese Weise sanktioniert werden. Jedes Phänomen gehört zu genau diesem Augenblick, hat genau diese Zeit, diesen Ort. Das Phänomen und nur das Phänomen will so und nicht anders dankbar wahrgenommen werden. An der Welterscheinung ist nicht ungehöriges, ist nichts von zu spät oder zu früh, ist nichts von Falsch oder Richtig, ist nichts von Gut oder Böse. Jedes Objekt hat ein vom Ganzen verbrieftes Recht darauf, so behandelt zu werden, wie es seinem Wesen entspricht. Und jetzt zu Achill und Hektor vor Troja. Achtung grausame Szenen! Dieser Video-Clip steht nicht für die Befürwortung des Tötens, sondern für dessen dauerhafte Überwindung! Zuerst aber gilt es das barbarische Handeln als solches nichtpositiv zu bejahen, um es dann erkenntnskritisch in der Evolution der Moral durch die sinnlich-sittliche Kunstrevolution aufzuheben! (wird fortgesetzt)

Also gut, Deutschland wird kolonisiert. Dann gründen auch wir Kolonien! (mit Video)

Her mit dem Staatsvertrag und der Sonderbehandlung. Nein, so einfach wie es andere Nationen in Deutschland haben, so einfach will man es den verdammten Nachfahren der prototypischen Verwirklichung einer Individualität aus der nächsten Kulturepoche selbstverständlich nicht machen. Die erste Nation ist zwar das Goethevolk. Aber unsere angestammten Rechte werden als unbegründete Vorrechte angesehen. Nicht daß der Autor in ethnischen Kategorien zu denken pflegt, das wäre nicht goetheanistisch, tatsächlich ist dieses Konzept uns Autochthonen durch die politische Klasse selbst vorgelegt worden, indem sie die Mitglieder der ersten Nation als Nicht – Migranten klassifiziert haben. Damit ist offenbar geworden, daß ein nach Kulturgruppen zerlegter Staat angestrebt wird. Wann werden die Homelands eingerichtet? Das Ganze wird damit immer unwichtiger und der politische Ausgleich in Form von Ressourcenverschiebungen wird immer wichtiger. Uns steht eine ganz andere Politik ins Haus. Würde Joseph Beuys das gegenwärtige Polisgeschehen in der Mitte von Europa auch als Ökofaschismus bezeichnen? Flüchtete er aus der grün – braunen Partei als diese von Kollektivisten und Antievolutionären geentert wurde? Wäre er mit dem Verrat der Grünen an den Idealen des Goethevolkes einverstanden gewesen? Wohl kaum. Übrigens, hat jemand Petra Kelly und Gerd Bastian gesehen? Zurück zur Barbarei des realexistierenden Sozialismus. Der Verwirklichung des oben angedeuteten “Zukunftsmodells” liegt allerdings die freiheitlich – demokratische Grundordnung, auch wenn diese nur noch in der Verfassung selbst zu finden ist, wie ein Erdrutsch im Weg. Passend dazu will die GAIA das vernachläßigte, im Grundgesetz nachlesbare, von der Evolution und von Beuys gewollte absolute Entwicklungsziel mit Erkenntniskünstlern avantgardistisch erneut ansteuern. Kunstreligion, Soziale Plastik, ja, jetzt!

Empört Euch, Ihr verdient Altgewordenen!

Wählt die kommunal agierende transzendentale Wählergruppe GAIA im Jahr 2014! Tretet der GAIA durch Buchung des GAIA – Seminars bei. Das Faltblatt mit dem vorläufigen Programm kann durch Anklicken der Artikelüberschrift “Extrablatt: Einladung zu den Propyläen” hier auf der Seite geöffnet werden. Warum lassen sich Menschen über 60 Jahre in dieser menschheitlichen Kultur, in diesem postmodernen Zeitabschnitt immer noch derart vormundschaftlich von denen regieren, die existentiell und entwicklungsbedingt anderen Lebensweisen zuzuordnen sind? Eher mythologisch Denkende sind in der Lebensspanne bis 30 Jahre, eher reflexiv Denkende in der bis 60 jahre, eher erkenntniskünstlerisch Denkende in der ab 60 Jahre zu finden!

Politische Korrektheit, ein Verstoß gegen die Menschenwürde!

(0033) Mythologie, Reflexion und Erkenntniskunst, sind die Stufen des menschlichen Bewußtseins. Alle drei Formen der geistigen Auseinandersetzung mit den Welttatsachen werden vom Menschen immer wieder angewendet. Die Christliche Religion oder der marxistisch – leninistische Sozialismus sind monotheistische Weltzugänge, die gleichzeitig andere ausschließen. Die ihnen zugrundeliegende Methode muß allerdings eingesetzt werden, damit der nach Erkenntnis strebende zum Urgrund der Dinge vorstoßen kann. Erkenntniskunst ist ohne Mythologie und Reflexion nicht möglich. Wird die Mythologie und die Erkenntniskunst durch die Reflexion im Politischen ausgeschaltet, dann entsteht Gleichschaltung, Ideologie, Willkür, Barbarei. Die heutige Irrlehre ist die vergötterte Reflexion. Die heutige Blasphemie ist die Diktatur des Gesellschaftsbegriffes und die damit einhergehende Versklavung und Folterung der poetologischen Evidenz. Das damit die grundgesetzlich geschützte und mit dem Achtungsgebot verbundene Menschenwürde sich in Luft auflöst, sieht jeder ohne Weiteres ein.