Wachsamkeitskomitee, Aufruf zur Bildung einer kunstreligiösen Sangha

Haiku: Matrix und Schlüssel – offene Weite mit Thor (Christus) – und auch kein Verdienst. 2)

Das 1) Wachsamkeitskomitee und seine Vervielfältigung muß verwirklicht werden! Kämpfen wir für die universelle Gültigkeit der ästhetischen Autonomie in der menschlichen Individualität, deren romantisches Ideal als absoluter Zweck an sich eine Bürger-in von Neu-Weimar ist. Erneut muß ich Ihnen das Hauptanliegen der Götter im Pantheon des Niyamgiri nahe bringen. Das Ancien Regime (Vorhölle, Matrix) in Deutschland ist nicht mehr in der Lage die jeden Tag versprochenen Leistungen zu erbringen, die ein Staat dem Begriff nach vorweisen muß. Das etablierte politische System kann sich vor sich selbst nicht mehr rechtfertigen und setzt jetzt nur auf blanke Rhetorik und offene Gewalt. Mit der goetheanistisch – maoistischen GAIA tritt deshalb das Staatswesen selber auf den Plan, um die Idee der Polis wiederzubeleben und zur “Blüthe” zu bringen. Die Titanide Themis ruft alle Erkenntnissucher-innen über die Göttin der reinen Einbildungskraft (Artemis) dazu auf, jeweils mit 7 – 10 Personen ein Wachsamkeitskomitee zu gründen, und gemeinsam mit der Titanide der Morgenröte Eos in Richtung Neu-Weimar aufzubrechen. Was sind dann die nächsten Schritte? Die kleinste Selbstbildungseinheit des ästhetischen Stadtstaates formiert sich zu einer zen-buddhistischen Sangha, in der auch das Armutsgelübde abgelegt wird. Als kleinste Einheit der zu entwickelnden Ekklesia beinhaltet diese selbstverständlich das gesamte symbolische Set, das auch die Polis sinnlich-sittlich ausstrahlt: Radikaldemokratisch und autark im Wirtschaftlichen (Evolution, Kunstpraxis, Wachsamkeitskomitee), aristokratisch und autonom im Kulturellen (Metaphysik, Kunstgeschichte, Periagoge), monarchisch und souverän im Politischen (Neu-Weimar, Kunsttheorie, Nymphaion). Dies gilt für den Einzelnen, für die Gruppe, für die nächst höheren Einheiten und für das Herzogtum selbst: Wir leben das Paradox des Werdens von Auflösung und Beständigkeit in der durch Wärme die “Soziale Plastik” permanent formbar bleibt! Goethe will es! Ares und Aphrodite in ihrem Aspekt der Hygieia wollen es auch, denn ihr gemeinsames Kind ist die Goethea, ist der Goethe, ist der unwiderrufliche Eintrag in die Akashachronik! Dann und nur dann findet das dionysische Festspiel in den Plejaden und auch auf Erden statt! Für die grundgesetzkonforme Entwicklungsdiktatur! Nieder mit der antievolutionären Parteienoligarchie!
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1) Sie befinden sich hier im sakralen (essayistischen, romantischen) Selbstrekrutierungsbereich von Neu-Weimar. Kommentare probeweise erwünscht. Im Zuge der eingeleiteten Volxfront-Aktivität durch die verantwortliche poetologische Evidenz wird zur Erleicherung der Vernetzung diese Funktion vorläufig eingeschaltet. Fassen Sie sich bitte kurz. Achten Sie auf Höflichkeit, Sachlichkeit und Erkenntniskunst.
2) Mit Verdienst ist hier nicht die gerechte Teilhabe am materiellen Reichtum gemeint, sondern die eben nicht zugestandene Glückseligkeit, die aus einer berechnenden Attitüde heraus erwartet wird.

Wir arbeiten an der bisher vernachläßigten Evolution der Polis

Das Goethevolk, das urphänomenale Volk der Polis, das Volk von Neu-Weimar, ist der Möglichkeit nach schon jenseits des Metaphysischen vorhanden. Es muß sich durch den spontanen Akt der einzelnen Individualität nur noch als transzendental moralisches verwirklichen und dies ist ein kunstreligiöser Vorgang. Deshalb stellt das BRD-Regime das absolute Böse dar, weil es diesen umstülpenden Entwicklungsschritt, der von dem Ganzen romantisch gewollt wird, antievolutionär verhindert. Kant hat mit dem Begriff der Pflicht 1) genau den ästhetischen Zwischenraum der Göttin Artemis geschaffen, in dem die Causa Finalis (Zweckursache), unsere Entelechie, ein Aspekt der Form, durch den anderen, der Causa Effizienz (Wirkursache) tätig wird. Erst, wenn der Mensch über seine Charakterbildung fähig wird das Ideal des anderen Mitgliedes der Polis aristokratisch zu akzeptieren und mit ihm gemeinsam an der Verwandlung der “Sozialen Plastik” arbeiten kann, erst dann ist das nächste Basislager der Besteigung des Göttinnen- und Götterberges Niyamgiri erreicht. 2) Die Adivasi (eine indigene Bevölkerungsgruppe in Indien) sind wir alle, angesichts der gewalttätigen moralischen Erpressung, die aus dem Pluto- und Tartarosbereich heraus wirkt.
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1) Erläuterung, hinzugefügt am 28/09/16: Nach Kant handelt es sich bei der Pflicht um die “Notwendigkeit einer Handlung aus Achtung fürs Gesetz”. Gemeint ist hier das moralische Gesetz, welches jeder Mensch tief in seinem Inneren aufspüren kann. Diese Aussage ist in seinem Werk “Grundlegung zur Metaphysik der Sitten” zu finden. (AA IV, 400) | Zitiert aus Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 1900. Der Pflichbegriff wurde in der Romantik poetologisch umgestülpt und damit für den Goetheanisten in Freiheit verwendbar.
2) Erläuterung, hinzugefügt am 28/09/16: Die Überführung der erstarrten “Sozialen Plastik” (Beuys) in den formbaren geschieht durch die Anwendung des “Kategorischen Imperatives”. Kant: “Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.” Diese Aussage ist in seinem Werk “Grundlegung zur Metaphysik der Sitten” zu finden. (AA IV, 421) | Zitiert aus Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 1900. Auch der “Kategorische Imperativ” wurde in der Romantik poetologisch umgestülpt und damit für den Goetheanisten in Freiheit verwendbar.