Auch das Gottesbild kann sich weiterentwickeln!

(1058) +++ Rote Garde (II) +++ Mit der moralischen Evolution verändert sich auch die Sich auf die Transzendenz, ohne diese aber im Kern zu verändern. Unser Gott ist nicht bloß das Schicksal, dem wir uns zu unterwerfen haben, natürlich so, daß die Opfer der Herrschaftspraxis die Bösen sind und die Nutznießer die Guten. Armut sei also die gerechte Strafe für irgendein Fehlverhalten. Wir ergeben uns auch nicht bloß dem Tröster (Christus). Beide bis jetzt genannten Varianten sind nihilistische Weltanschuungen, die für die Kultur abträglich sind. Wir üben in der Ästhetik den Wesenstausch (Witzenmann) in der Erkenntnisidee. Auf diese Weise wird auch der Mensch in das weitere Erdgeschehen einbezogen.    ¶    Gerade wir, die wir gemeinschaftlich das hyletische Ich in der Empfindung mit unserem Formwillen von innen umgestalten und nicht von außen durch Folter und Versklavung abrichten lassen wollen, lieben die kalte Totalkontingenz, die durch den kühlen Intellekt noch weiter an Temperatur verliert. Mit der Wärme der nicht-positiven Bejahung (Nietzsche) wird sie dann für die Aktivist-in der Roten Garde gestaltbar. Auf diese Weise erhält die Aussage des Christus eine ganz andere Bedeutung. Der Weg ist die Totalkontingenz, die Wahrheit ist die wirkliche der jeweiligen energeia und das Leben ist das Eintauchen der jeweiligen entelechia in das Wesen der in Betracht kommenden Phänomene des Kosmos. #GaiaEssen, #Dikelogie, #MiaWachAuf, #Gottesbild, #Argonautik. (wird fortgesetzt)

Sein, Nicht-Sein und das Nichts

(910) +++ Ästhetische Autonomie (I) +++ Die Aufhebung des unzeitgemäßen Seins (BRD-Regime) bedeutet noch nicht, daß das Übergangsphänomen endgültig aufgelöst ist, sondern nur, daß es sein zuvor aktuelles Eidos verliert. Erst nach der transzendentalen Kritik durch die ästhetische Autonomie und der Verwirklichung der neuen Form im Nichts der Imagination gerät die alte Vorstellung und mit ihr die Hyle auf das Abstellgleis der Geschichte, bevor es dann für immer und gänzlich aus dem Kosmos fällt und nur noch einen archeologischen Wert besitzt.   |   Einen bleibenden absoluten Wert haben sich Hölderlin und Nietzsche in der Welt der Urbilder (Akashachronik) durch ihre hohe Opferleistung erworben. Die moralische Evolution wäre ohne sie noch weiter zurückgefallen, als sie heute schon ist. Hölderlin als treibende Kraft hinter dem “Romantischen Manifest”, aber auch Nietzsche mit seiner Mythologie des Zarathustra, haben Ahriman und Lucifer in ihre Schranken verwiesen, damit sie ihre Anliegen der Kunstrevolution zur Verfügung stellen können. (wird fortgesetzt)
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1) Das Aufheben bedeutet die Beseitigung des inneren Widerspruches eines Dinges, indem die subjektiven Elemente (Vorurteile) in der Plutowelt verbleiben und die objektiven durch die Göttin Hygieia fortgeführt werden. Auch die neuen im weiterentwickelten Erkenntnisprozess gefällten Urteile können sich wieder in antievolutionäre Dämonen verwandelt, wenn sie nicht im Zuge einer permanenten Kunstrevolution ersetzt werden.

no Historismus, no BRD, hōge (loslassen, jap.)

P1040518Einmal fragte jemand einen Zen-Meister: “Wenn ich zu Euch komme und nichts in den Händen trage, was tut ihr dann?” Der Adept bekam von ihm folgende Antwort: “Lege es nieder (hōge-jaku, jap.).” 1) Anti-historische Ironie. Historismus, der angeschaut werden kann. Das ist die seelische Attitüde der Romantik. Das ist die absolute Grundlage der Kunstreligion, das Fundament des indigenen Goethevolkes. Nur der Übermensch in uns, das Genie, will über das Nichts hinaus, einen neuen Stern gebären, weil nur das transzendentale Ich das chaos (altgr.) (Akashachronik, Äther) in sich trägt, nicht dasjenige Ich in der Matrix, das sich zum Personal in der despotischen Oligarchie entwürdigen läßt. Aber auch die Selbstvergötterung der neuen Mandarine aus der gutmenschlichen Klasse im ehemaligen Deutschland wird vorausgeahnt. 2) Das religiöse Nichts ist das des Äthers, der königliche Ursprung jeder transzendenten Entelechie (Erkenntnisidee), die nach jedem ephemeren Gesamtkunstwerk auf dem Erdenplan dort in Neu-Weimar erneut ihre dionysische hôchzît (mhd.) eine Ewigkeit lang feiert, bis sie sich wieder souverän für die nächste Teilnahme an der moralischen Evolution des Menschenbildes im irdischen Geschehen entscheidet. Continue reading “no Historismus, no BRD, hōge (loslassen, jap.)”

Symbolbewusstsein, lebendiges und Leere, absolute, die Grundlage der Polis (mit Video)

Zuerst ein Hinweis zum Framing 1). Die Zen-Attitüde ist die paradoxe Wachsamkeit, das permanente Leben in der absoluten Trennung, in der Distanz zum Herrschaftsgebiet des Pluto bei gleichzeitiger absoluter Einheit mit diesem. Dort ist die Naturwirklichkeit und hier die Leere gegenüber dem Symbolbewusstsein, die Kunstwahrheit. Am Symbol des Ensokreises kann die sozialtherapeutische Wirkung von Zen abgelesen werden. Die beste Bildungsabsicht bleibt ohne Erfolg, wenn der Charakter des Willens dieser widerspricht. Zwischen Sein und Nicht-Sein eingebettet übernimmt dieser, durch Zen in seiner Arete gestärkt, die bodenständige Vermittlungsfunktion der Erkenntnisidee. Der nächste Schritt, nicht mechanistisch vermittel, ohne intellektuelle Hybris, direkt, mit Anmut und Würde, der Lage entsprechend, jenseite von Gut und Böse ist Zen und die Kunst der Sozialen Plastik. Das Leben im Einklang mit dem Äther führt zur Geburt der organischen Polis, zur Renaissance des attischen Denkens, zur Wiederbelebung des Aspektes der kunstreligiösen Gemeinde, den Nietzsche mit apollinisch-dionysisch beschrieb. Der Geist von Dogen Zenji kann uns dabei helfen, die Kraftlinien zu verbinden, die zur Heilung der Sozialen Plastik benötigt werden und die dazu beitragen, daß sie widerständig genug ist, um aus dem unästhetischen Machtbereich der Kolonialbehörde herauszufallen und eine souveräne Klosteranlage zu bilden. Unser mittlerer Weg ist der Weg der nicht nachlassenden inneren Umgestaltung in Anlehnung an die Vorgaben des “Achtfachen Pfades” bei gleichzeitiger Übernahme des Boddhisattva-Ideals. Sehen sie nun das Video über einen der größten Zen-Meister und den geistigen Helden, der auch von “Sonne und Erde” verehrt wird.
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1) Urteile zum Framing machen das Einbetten rechtsunsicher, deshalb hier nur der Link zu Video: www.youtube.com/watch?v=TinmRC2BS00.

Ging Nietzsche an der Vielfalt zugrunde?

Sein Tod Gottes, seine Zerschneidung der absoluten Einheit heißt nur, daß der positivistische Gott verloren gegangen ist und nicht, daß das Urphänomen gänzlich verschwunden ist! Dies wäre auch naturgesetzlich und geisteswissenschaftlich garnicht möglich. Sein angeblicher Nihilismus war gerade das Gegenteil: seine Bekämpfung durch die Anbindung der Kunst an das jeweilige besondere Leben. Die Blickrichtung wurde geändert (periagoge)! Die einseitige, reaktionäre Sicht nur auf das geistliche Ganze ohne die irdische Vielfalt zu berücksichtigen, wich der ästhetischen Anschauung. Das kollektivierende Ganze mußte nun in den Naturtatsachen untergehen und diese in seinem Sinne situativ qualifizieren. Nietzsche als Anwalt der zahllosen Aspekte einer Ganzheit, die sich der Hyle verpflichtet weiß, die nur in einer Individualität verlebendigt wird, verlor bei seinem Selbstexperiment wohl den Ariadnefaden, als er in die Tiefen seines nichtbewußten Anteils hinabstieg. Sein tragisches Leben hat dem deutschen Idealismus aber den Impuls gegeben, der ihn wieder so verjüngte, daß er ihn, durch Rudolf Steiner wiederentdeckt, endgültig in der Hyle seine Objekte entstehen lassen konnte. Nietzsche, Du bist einer der größten geistigen Vorfahren des Goethevolkes. Immer werden wir Deiner gedenken.

100 Jahre Sozialfaschismus – 100 Jahre kultureller Rückschritt

Die  transzendentale, radikaldemokratische Autonomiebewegung GAIA, ein Seminar an der Freien Karl – Philipp Moritz Online – Universität von “Sonne und Erde”, Kommune Essen, Deutschland, baut im wesentlichen auf Goethe, Kant, Nietzsche, Rudolf Steiner, Mao tse-tung und Joseph Beuys auf. Sie versteht sich als eine ganzheitliche intergristisch wirksame Institution, die den kulturrevolutionären, auf Wissenschaft und Kunst aufbauenden Entwicklungsgedanken, ausgedrückt in dem kunstreligiösen Postulat “Primat der Kunst”, apolitisch in Deutschland als ästhetischen Stadtstaat verankert. Die von dem Christentum hochgehaltene Idee der Vernunft gerät mittlerweile, was kaum jemand für möglich gehalten hätte, immer stärker unter Druck. Die Idee der exakten Phantasie ist ganz in Vergessenheit geraten. Staatlich geförderte widernatürliche Abtreibungswerbung, machtstabilisierende Bildungsverflachung, frecher Feudalismus (GEZ), barbarische Zwangsarbeit für die verdient Altgewordenen, abergläubige  Impfpropaganda. Diese Liste ließe sich endlos fortführen. Eben Hybris. Der Untergang einer ganzen Epoche ist absehbar. Es ist an der Zeit es den Benediktinern nachzumachen und Klöster zu gründen, damit die geistigen Errungenschaften in den nun folgenden dunklen Jahrhunderten nicht verloren gehen.

Danke Nietzsche, Dein Kampf für die Individualität geht weiter!

Heute ist Dein Todestag. Gerne gedenkt das Goethevolk Deiner. Dein selbst auferlegtes Martyrium für die Etablierung der Kunstreligion in Deutschland war nicht folgenlos. Nach vielen Rückschlägen und Erholungen ist ihre Renaissance nicht zu übersehen. Trotz staatsterroristischer Anfeindungen hat Dein Einsatz für eine weitere Profilierung der von Goethe, Kant und anderen Darstellern ins Leben gerufenen evolutionär – monistischen Menschenbildes Früchte getragen. Die Goetheanisten, die Partei für Kulturgerechtigkeit, haben Dein Anliegen, welches auch das von Rudolf Steiner und von Joseph Beuys ist, in ein erkenntniskünstlerisches Programm einfließen lassen. Entgegen aller Versuche von fremdbestimmenden Dämonen in der Mitte von Europa soll mithilfe der politischen Willensäußerung und anderer Organe der Wunsch von Sonne und Erde in Erfüllung gehen, die nachhaltige Verwirklichung der poetologischen Evidenz in Raum und Zeit.

Diktatur des Allgemeinen: WAZ-Schreiber Jens Dirksen zur Biographie von Riegel über Beuys. Ich glaube, mein Schwein pfeift! (mit nocookie Video)

Typisch WAZ, vermeintlich kritisch, das selbstgerechte Allgemeine gegen das erfahrungsgesättigte Besondere ausspielend, linkspropagandistisch 1) negativ konnotierende Begriffe suchend, die Ideale des politischen Gegners mit Schmutz bewerfend, antagonistisch die Polis zersetzend. Eben sektenhaftes Gebaren. Ja, so kennen wir sie, die keinen Respekt vor den Leistungen anderer haben und ihr eigenes kleines Licht dadurch relativ vergrößern wollen, indem sie das des anderen verdunkeln. Was sich der sogenannte Journalist hier erlaubt ist Blasphemie und muß auch dementsprechend öffentlich gebrandmarkt werden. Der Artikel in der Waz vom 18/05/13 unter der Überschrift “Beulen im Bild von Beuys” ist genau so wie das Buch von Riegel eine einzige Haßpredigt gegen den bis jetzt letzten Hauptdarsteller der geistig absolut freien Individualität der Goethe-Linie über Nietzsche und Rudolf Steiner. Der Artikel beschäftigt sich hauptsächlich damit, das lebendige Kunstwerk Beuys von seinen von ihm abgetrennten Installationen auf angebliche Verfehlungen hin moralinsauer zu untersuchen, nicht verstehend, daß diese geistige poetologische Evidenz, ihre persönliche rein irdische Entwicklungsgeschichte und ihre sozialplastische Praxis ein untrennbares Ganzes bilden. Joseph Beuys kam wie Goethe aus Neu-Weimar, um den Menschen den Weg zur Wahrheit durch das eigene Martyrium aufzuzeigen. Linksreaktionäre 2), christlich-säkulare Sektierer denken das Allgemeine als wesenhaftes Sein. Nein, nur das Eidos des Besonderen ist wahrhaft und wirklich zugleich. Ich schäme mich fremd für diesen ehrverletzenden Text, in dessen Mitte Beuys ohne Hut wie ein Verbrecher vor dem Richter plaziert wird, für die herabwürdigende Abtrennung der Kunstobjekte von dem Künstler und für die überhebliche und kleinkarierte Beschreibung der letzten großen geisteswissenschaftlichen Bewegung zur Wiederherstellung einer neuen katholischen Bewegung auf einem höheren Plateau der Evolution, der Anthroposophie, deren Anhänger Beuys wohl zurecht war. Es folgt seine letzte Ansprache mit dem Titel “Dank an Wilhelm Lehmbruck”.
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1) und 2) wurde am 07/07/17 hinzugefügt: “Links” steht nicht mehr für ‘kulturrevolutionär’, sondern für “grün-liberal”, für die Weltanschauung der Clinton-Oligarchie. Das von der ‘GAIA’ für den Kulturimpuls ‘Sonne und Erde’ verlebendigte Denken von Mao Tse-tung in der Form der kunstrevolutionären KPD (Maoisten) will das fehlende Linksbewußtsein neu in die “politische” Arena einführen. Dies jedoch nicht auf dem Gebiet der verlogenen Rhetorik der Machthaber-innen, sondern in der Performance Art der ‘Argonautik’.

Video-Titel: “Joseph Beuys – ‘Dank an Wilhelm Lehmbruck’ (Letzte Rede)”: Kurzbeschreibung der Anbieter-in “BeuysKanal” auf Youtube: ‘Alles ist Skulptur!’ rief mir quasi dieses Bild (von einem Werk von Wilhelm Lehmbruck) zu (…) und ich hörte: ‘Schütze die Flamme!'” Die letzte Rede von Joseph Beuys, gehalten im Lehmbruck-Museum in Duisburg am 12.1.1986. Hier das am Ende zitierte Gedicht im Wortlaut: “Schütze die Flamme. Denn schützt man die Flamme nicht, ach eh’ man’s erachtet, löscht leicht der Wind das Licht, das er entfachte. Brich dann Du ganz erbärmlich Herz stumm vor Schmerz.” Antonio Metastasio (1698-1782) “Alle Kunst ist Mass, Mass gegen Mass, das ist alles.” / “Skulptur ist das Wesen der Dinge, das Wesen der Natur, das, was ewig menschlich ist.” Wilhelm Lehmbruck (beide Zitate) Siehe auch die Google+ Seite zum Kanal BeuysTV mit zahlreichen Artikeln, Hinweisen und Aktuellem zu Joseph Beuys: https://plus.google.com/+beuystv