Straßenumbenennung und kein Ende

(0022) Die auf preußische Art und Weise durchgeführte Straßenumbennung ist semantisch betrachtet wie geschehen vielfach ausdeutbar. Auch folgende Zeichen weisen auf die Gefahr einer kommenden unästhetischen Demokratie hin. Zuhauf kann die wachsame  Bürgerin beschädigte Plakate der Initiative “Provon” sehen. Wie kommt es, daß keine beschädigten Werbeflächen der Gegeninitiative auffindbar sind? Dann der nächste Hinweis auf die wahren Absichten der autoritären Demokraten. Ist es nicht das gleiche politische Lager, das auf der Rüttenscheider Brücke jemanden ehrt, der nicht extremer Rechtshegelianer, aber extremer Linkshegelianer war. Es handelt sich also aus heutiger Sicht ebenfalls um einen etatistischen, grundgesetzfeindlichen Staatsterroristen. Er war Mitglied der verbotenen KPD in Deutschland. Wie das? Die Erinnerungstafel zeigt an, daß Philipp Müller auf einer nicht genehmigten Demonstration 1952 von der Polizei erschossen wurde.

Weitere prominente Linksreaktionäre für die Straßenumbenennung

(0021) Sogar Landtagsabgeordnete (Dieter Hilser, Britta Altenkamp, Thomas Kutschaty und Peter Weckmann), Mitglieder des Bundestages (Petra Hinz und Rolf Hempelmann) und ein Europaabgeordneter (Jens Geier) halten die kulturvandalistische Bilderstürmerei für gerechtfertigt. Sie haben nach einem Artikel in der WAZ vom 30/01/13 einen offenen Brief an das betroffene Wahlvolk geschrieben. Wer sich für die Demokratie, Menschenrechte eingesetzt hätte oder herausragende wissenschaftliche und künstlerische Leistungen erbracht hätte, der solle öffentlich geehrt werden. Feinde der freiheitlichen Ordnung kämen da nicht in Betracht. “Die beiden Generäle verdienen keine Ehrung und sie haben sie nie verdient”, so der Wortlaut des Zitates in der Zeitung. Welch ein Satz! Die Hybris selbst kommt durch die Aussage zu Wort! Kein Wort zur frechen, autoritären, geschichtsrevisionistischen, die Kompetenz des Bezirksparlamentes überschreitender, tugendterroristischer Überdehnung des Demokratieprinzips. Diese Herren können in mehrfacher Hinsicht nicht differenziert denken. Das moralisch durchtränkte, sozialistisch aufbereitete Geschichtsbewußtsein mutet merkwürdig eindimensional an. Der DDR – Mief ist ständig gegenwärtig. Der naive Realismus dieser Gebildeten kommt ohne Anbindung an das Ganze aus. Ob dies aus Kalkül geschieht oder tatsächlich aus einem mythischen Denken heraus? Tatsache ist doch, daß es neben der sinnlich sichtbaren auch eine übersinnlich sichtbare Welt gibt. Eine demokratische und eine freiheitliche Ebene stehen sich als Paradox gegenüber! Beide werden durch den absolut freien Willen in der Situation verbunden. Genau das macht doch die absolute Menschenwürde aus. Die Generäle haben nach bestem Wissen und Gewissen jenseits von Gut und Böse für das deutsche Volk gehandelt! Wer will etwas anderes behaupten? Warum sollen sie “Feinde der freiheitlichen Ordnung sein”? Das ist ein Widerspruch! Es gibt keinen Menschen, der nicht aus Freiheit heraus innerhalb einer bestimmten Ordnung handelt. Was soll das also heißen? Es handelt sich um eine hetzerische Propagandaphrase! Es soll auf schlichte Geister nur angstmachend wirken. Sind wir schon am Ende der Geschichte angelangt. Haben wir überhaupt die angesprochene “freiheitliche Ordnung” faktisch realisiert? Haben wir nicht! Deshalb hat sich ja die GAIA gegründet, damit wir sie endlich bekommen. Kunstfreiheit ist in Ordnung, aber nicht Naturwirklichkeit, Ästhetik und Barbarei stehen sich seit je her gegenüber. Jede Generation muß daraus die soziale Plastik formen.

 

Das erste kanonisierte Faltblatt ist zu haben

(0020) Zu den heiligen Texten des kunstreligiösen Goethevolkes gehört ab heute das erste Extrablatt der Wählergruppe GAIA. Das Faltblatt beinhaltet auf der ersten Seite in geraffter Form die Kernforderungen der ganzheitlichen Bewegung und ihrer Goethe-Aktivistinnen und Goethe-Aktivisten. Die zwei wichtigsten sind die Beendigung des Missbrauchs des Demokratieprinzips und die Beendigung der Unterdrückung der Freiheit der Wissenschaft  und der Kunst. Es folgt das Editorial zum Machtmissbrauch durch autoritäre Demokraten. Dann folgt etwas zur Methode der Weltbegegnung. Der nächste Artikel beschäftigt sich mit der Entstehungsweise der politischen Minderheiten. Welche von der GAIA in ihrem Bestreben zur Mitgestaltung des politischen Lebens genauer erfasst werden, daß steht im darauf folgenden Text. Das mittelfristige Ziel sei die Umwandlung der Kommune in einen von dem Grundgesetz geforderten ästhetischen Stadtstaat. Interessant ist die Verknüpfung der bildungshierarchisch geführten Organisation mit dem Gedanken der direkten Demokratie. Konkret wird der Seniorenrat, der altengerechte Stadtumbau, die Finanzhilfen für unsere guten Alten und der Bau eines geistigen Zentrums für das kunstreligiöse Goethevolk, das Artemision, gefordert.

Das Märchenbuchmuseum in Essen

(0019) Die Goetheanistische Plattform “Sonne und Erde” in Essen-Frohnhausen beherbergt das einzige Märchenbuchmuseum in Deutschland. Im Bestand befinden sich nur illustrierte Märchenbücher. Aufgenommen werden nur Werke, deren Qualität von einer anerkannten Jury ausgezeichnet wurde. Der interessierte Besucher findet Bücher aus verschiedenen Ländern und aus unterschiedlichen Zeiten vor. Die Begegnung findet in seminaristischer Atmosphäre statt. Die erkenntniskünstlerische Beschäftigung mit den Märchen ist ein Teil des Initiationsweges “Sonne und Erde”. Am Ziel angelangt werden auch Sie Neu-Weimar betreten dürfen und Goethe wiedersehen, neben anderen Individualitäten mit ungebundenem Geist. Wenn Sie sich für einen Eintritt in das kunstreligiöse Goethevolk, zu einem Bekenntnis zur allgemeinmenschlichen Weltanschauung Goethes entscheiden können, dann haben Sie die Voraussetzung zur Buchung eines Seminars mit Impulsreferaten zu wechselnden Themen oder eines mit nur einem Thema erfüllt.

Menschenwürde und Straßenumbenennung, nicht schon wieder!

(0018) Auch in der Stadt Essen wird die Freiheit der Wissenschaft und Kunst immer mehr durch die sozialistische Demokratievorstellung eingeengt. Gleichzeitig betrifft die grundgesetzwidrige Ausweitung der Machtbefugnis des gefallenen Staates auch die natürliche Menschenwürde des Spiegelbildes der Ganzheit. Sie wird teilbar. Zuerst spricht man diese in Teilen oder sogar gänzlich nur geschichtlichen Personen direkt ab. Dann wird lebenden Persönlichkeiten indirekt durch Konnotationen in Form von Plakaten die Menschenwürde streitig gemacht. Vielen wurde in Deutschland die Menschenwürde tatsächlich versagt, obwohl sie grundgesetzlich geschützt ist. Sie wurden dadurch wehrlos gemacht. Diese Vogelfreiheit zeigt sich in der Ungleichheit vor dem Gesetz, der Apartheid. Es ist nicht nur der politische Gegner, auch der Andersgläubige, auch der Andersdenkende, aber auch der Andersexistierende (der Autochthone, das ungeborene Kind, der Impfling, der sogenannte Hirntote), der sich plötzlich in einer für ihn ungünstigen Kategorie befindet. Schlimm genug. Besonders unästhetisch ist aber der Einsatz einer außerparlamentarisch agierenden ‘Kulturpolizei’, um dieses antievolutionäre Polisgeschehen nachhaltig zu gewährleisten. Zum beklecksen mit brauner Farbe hat man die sogenannte antifaschistische Paramiliz erfunden, deren Aktivisten den ‘Bachelor’ und ‘Master’ im Fachbereich ‘Kampf gegen Rechts’ praktisch erwerben können.

 

 

Über die ‘Bürgernähe’ der NRZ

(0017) Neben Überparteilichkeit und Überkonfessionalität betont die NRZ auch ihre ‘Bürgernähe’ im Kopf der Zeitung. Daß sie überparteilich sei und überkonfessionell, das stimmt genausowenig wie ihre Unterstützung der Polisbewohner-innen. Sie ergreift Partei gegen den Primat der Kunst und ist deshalb auch nicht überkonfessionell, da sie der Kunst keinen gleichberechtigten religiösen Status zuerkennt. Bürgernähe, daß ich nicht lache! Hier wird der Bürgerbegriff klammheimlich sinnentleert und durch den politisch korrekten Staatssklaven ersetzt. Wobei auch noch so getan wird, als seien wir alle gleichberechtigte ‘Nutztiere im Gehege’. Nein, das sind wir nicht! Es gibt politisch korrekte Neo-Feudalisten und die freiwillig oder gezwungenermaßen politisch korrekten Bediensteten, die jenen in Staatsbetrieben, in noch rein privaten Unternehmen oder überhaupt alltäglich zuarbeiten. So sieht die sozialistisch-linksreaktionäre Realität auch im sogenannten ‘Konzern Essen’ aus.

Wir wollen eure Wahrheit auch nicht!

(0016) Der sozialistisch-linksreaktionäre Offenbarungsglaube und Verfolgungsgeist zeigt sich auch in dem Artikel vom 25/01/13 in der NRZ über sogenannte rechte, nein, noch schlimmer, rechtsradikale, nein, noch schlimmer, rechtsextreme und rechtspopulistische Bewegungen und Parteien in der Stadt Essen. Hier freut sich Jörg Maibaum gemeinsam mit der grundgesetzfeindlichen Antifa über deren Bedeutungslosigkeit. Dies sei “eine gute Nachricht für Essener Bürger”. Warum wird eine politische Organisation, deren Wahrheit eine andere ist, als die, die von der politischen Klasse gewünscht wird, als rechtsextrem verfemt? Verstößt, wie schon oft erwähnt, diese politische Praxis nicht selbst gegen das Demokratieprinzip? Die folgende Teiläußerung sollte sich jeder anständige und auch freie Bürger besonders gut ansehen: “Für die lokalen Demokraten und die Sicherheitsbehörden”. Nur die öffentliche Gewalt darf das Markenzeichen Demokratie tragen. Oppositionsgruppen, die andere Entwicklungsziele anstreben als die von der Staatskirche erlaubten sind per se undemokratisch und in Deutschland wegen der eigenen Geschichte auch noch rechtsextrem. Dies gilt auch für bekennende Christen, Abtreibungsgegner, Befürworter von heterosexuellen Familien, Kritiker der Klimasekte, antifemofaschistische Männerbeauftragte, Homeschooler, Anhänger des individuellen Impfentscheides, Kritiker der Organtransplantationspraxis, Kritiker des Fleischkonsums, Kritiker des Zuckerkonsums, Systemkritiker und andere Abweichlicher der Systemparteien. Nicht hinnehmbar sei auch die zu erwartende höhere Aktivität der antagonistisch zu bekämpfenden Gegner im Polisraum in naher Zukunft in Essen. Der altgriechische Wettkampfgedanke muß dem vorbürgerkriegsähnlichen Gebaren weichen. Verlegt die NPD doch tatsächlich ihre Landeszentrale nach Essen-Kray ohne die irreguläre Paramiliz der Antifa um Erlaubnis zu bitten! Wer den Text als Mensch mit gesundem Menschenverstand zuende gelesen hat, dem leuchtet nun ein, daß auch wir irgendwie nun doch alle Neo-Nazis sind, die noch nicht zu den Gutmenschen gehören und die sich Vorurteile aus erkenntniskünstlerischen Gründen prinzipiell verkneifen.

Der Kampf gegen das freie Bürgertum in Essen und in NRW

(0015) Der ‘Kampf gegen Rechts’ ist in Wahrheit ein Kampf für die neo-kolonialistische staatliche Bevormundung des noch freien Bürgertums nicht nur in Essen und letztendlich ein Kampf für die Wiedererrichtung der sozialistischen ‘Demokratie’ und der damit verbundenen Wiederbelebung des politischen ‘Bürgertums’. Dieser grundgestzfeindlichen Doppelstrategie von Teilen der politischen Klasse will die GAIA-Essen mit der Treue zum obersten Regelwerk und der von ihr intendierten freiheitlich-demokratischen Grundordnung begegnen. Der Adressat der Verfassung von 1945 ist selbstverständlich die als poetologische Evidenz erscheinende geistig absolut freie Individualität und nicht die als Maske einer totalitären ‘Diskursgesellschaft’ erkennbare gleichgeschaltete Person. Das Märtyrervolk in der Mitte von Europa wird auch den nächsten Anschlag gegen seine natürliche Kunstreligion, gegen sein gottgefälliges Leben dank der Hilfe des innwendigen Goethe abwehren. Fast 70 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg wollen die autochthonen Deutschen, die Bio-Deutschen von Geschichtsrevisionismus nichts mehr wissen. Der Schlußstrich kann allerdings nur von diesen selbst gezogen werden. Wer die GAIA wählt, der wählt das Ende der Erzreaktion, der wählt den Anfang des Primates der Kunst.

Und noch einmal die Straßenumbenennung

(0014) Schämen Sie sich nicht Herr Diplom-Ingenieur Ulrich Janßen? Männer, die in der damaligen Umbruchszeit den Mut aufbrachten ihr Leben für die Mitgestaltung Europas im Sinne Deutschlands einzusetzen, denn auch die obersten Heerführer der anderen Nationen wollten den Kontinent nach den Wünschen ihrer Völker verändern, sollen, weil Sie es sich so ideologisch, defätististisch denken, geschichtsrevisionistisch entehrt werden? “Welche maßlose Anmaßung”, schreibt ein Kommentator in der WAZ vom 24/01/13. Sind Sie aufgrund Ihres Studiums überhaupt berechtigt in dieser Weise aufzutreten? Die machtmißbräuchliche und unvernünftige Straßenumbenennung können Sie als Sprecher der Initiative Irmgard und Ortrud nur Ihrer eigenen politischen Klientel durch den Rückgriff auf Vorurteile verständlich machen. Ihr Schlußsatz in dem Artikel der WAZ vom 22/01/13 zeigt noch einmal allen friedliebenden, den Gemeinschaftsbegriff hochhaltenden Leuten klar und deutlich was Sie unter Demokratie verstehen. Sie seien für Freiheit und Toleranz, heißt es dort. Im Zusammenhang mit dem unerträglichen politischen Skandal, den das Bezirksparlament losgetreten hat, kann Freiheit nur Machtmißbrauch der Herrschenden und Toleranz nur Schnauzehalten der Beherrschten bedeuten.

Das Gesicht der Diktatur des Allgemeinen

(0013) Das Faltblatt zum Begehren der Politbürger “Kulturgut Essen”  zeigt das Gesicht der Diktatur des Allgemeinen, das Gesicht der vergangenen Zeit, das Gesicht der mechanistischen Epoche, das Gesicht des Dualismus. Wir die Guten und Auserwählten (Antirassisten, Attac-Aktivisten, Bioladenbesitzer, Gewerkschafter, Harz4-Aktivisten, Pfarrer-innen, Priester, Künstler, Occupy-Aktivisten) kultivieren die eigenartigen, schlechten Barbaren mit allgemeinem geistigem Sperrmüll und nehmen uns dafür das Geld der bösen, rechtsradikalen (= systemkritischen, geistig ungebundenen) Mittelschicht. Darum hätten die sogenannten ‘Kulturangebote’ im Stil der ehemaligen DDR für den aufgewachten Goethe-Aktivisten in den dort aufgeführten Einrichtungen keine Anziehungskraft. Die Ästhetik, also der Selbstbildungswert, ist gleich Null. Jedes Fragment dürfte eben wegen der ideologischen Bemalung und Einhauchung gleich aussehen, gleich riechen, gleich schmecken und sich auch gleich anfühlen. Hat man eines gesehen, dann hat man alle gesehen! Schon Goethe sagte in den “Maximen und Reflexionen”, IV, 875: “Was ist das Allgemeine? Der einzelne Fall. Was ist das Besondere? Millionen Fälle.” Was für alle gut ist, ist für keinen gut. Erst die Gleichschaltung der Wünsche und Vorlieben durch Hetze und Propaganda schafft den Citoyen, Komsomolzen, Sowjetbürger oder Verbraucher, der das Allgemeine und nicht mehr das Besondere nötig hat. Die Postmoderne aber will keine tote Kunst, keine Gängelei durch Sozialisten, will Beliebigkeit, Homeschooling, Selfschooling, Vielfalt der Lebensentwürfe, Religionsfreiheit, Sezession, Staatsferne. Den Staat als Knast der poetischen Evidenz gibt es nicht mehr, er hat es nur noch nicht realisiert. Wir werden ihm dabei helfen.