Kampagne: Grüner EKD – Feudalismus und grünes Windrad – Junkertum

Die negativ nihilistische Politsekte der Grünen ist hauptverantwortlich für die Etablierung eines Staates im Staate, einer Zweiklassengesellschaft. Ihr reaktionäres Weltbild ist an den Feudalfrauen der EKD und am neuen Junkertum der Windradbesitzer erkennbar. Der Neo – Feudalismus, der pseudowissenschaftliche, unberechtigte Zugriff auf die Ressourcen der Gemeinschaft, ist eine untrügliche Verfallserscheinung, neben vielen anderen sichtbaren Zeichen in der politischen Tatsachenwelt Mitteleuropas.

Enigma, Entelechie, Nietzsche, Rinzai

In der Praxis für angewandte Ethik wird positiver Nihilismus, wachsame, goetheanistisch – maoistische  Lebensart im Sinne von Nietzsche als geistige Bergwanderung vermittelt. Zarathustra kann dort oben tatsächlich gefunden werden! Warum soll diese radikaldemokratische dialektische Sicht auf das Wesen des Menschen gegenüber anderen weniger geboten sein? Moralisch selbstbestimmt als Entelechie leben, heißt auch jede denkbare geistige Attitüde privat oder öffentlich einnehmen zu können und zu dürfen! Stichwort: Wiederverzauberung, Enigma (1), αινιγμα. Die fröhliche Wissenschaft des absolut freien Menschen verbindet Kultur und Moral zu einem einheitlichen, neuen Ganzen. Grundlage hierfür ist das Koan – Bewußtsein eines Rinzai. Nur die vorgängige Leere, die absolute Sinnlosigkeit, der Tod eines Gottes kann andere Götter zur Wahl für das Ich auferstehen lassen. Die gleiche Grundmeditation kommt zustande, wenn der Adept sich, wie Rudolf Steiner es empfiehlt, der Idee erlebend gegegenüberstellt, um nicht unter ihre Knechtschaft zu gelangen.
1) In Jenseits von Gut und Böse fordert Nietzsche das “Wachsein”, damit das “änigmatische” der Dinge erkannt wird. Siehe auch unter Einleitungen XXXVIII in “Friedrich Nietzsche: Ecce auctor. Die Vorreden von 1886. Hrsg.und eingeleitet von Claus – Arthur Scheier. Philosophische Bibliothek. Meiner Verlag.Hamburg.1990.

Weihnachten, das Fest der Goethea und des Goethe, des ätherischen Kindes in uns

Auch das Weihnachtsfest entwickelt sich weiter. Mit Kant, Goethe und anderen Hauptrepräsentanten des Deutschen Idealismus gelangte die praktische Vernunft in den Focus des Bewußtseinsinteresses. Die geistige Funktion der theoretischen Vernunft oder des Christus ist nur noch zweitrangig. Die ästhetische Autonomie gilt nach der Kulturrevolution von Kant als das oberste Prinzip der durch ihn entfalteten Kulturepoche. Ihre Evidenz zeigt sich im Kunstwerk. Jede künstlerische Handlung schwächt die Kraft der plutonischen Schattenwelt. Das Goethevolk feiert zum Zeichen des geöffneten Thorweges zum Reich der Freiheit Weihnachten am 22. März. Es ist der Tag der Evolution, des Frühlingsanfangs und der Geburt Goethes im Reich der absoluten Zwecke, in Neu – Weimar. Goethe hatte an diesem Tag seine Lebensaufgabe gelöst und kehrte wieder zu seinem königlichen Ursprung zurück. Natur und Geist entließen seine Entelechie aus dem Fahrzeug, sodaß er geistig und körperlich absolut frei seine liegengebliebenen Geschäfte im ästhetischen Stadtstaat wiederaufnehmen konnte. Der Goetheimpuls war aber im irdischen Geschehen gesetzt. Statt eines alles beherrschenden unsittlichen Gewaltsystems, das auf einer verständig erzwungenen Einheit beruht, statt einer jede Gegensätzlichkeit ausschließenden Identität, führt dieser zu einem politischen Stil der ästhetischen Synthese und zu einer den Widerspruch aushaltenden Gemeinschaft. Er vermittelt  das “Pathos der Erinnerung” (1) an die altgriechische Sittlichkeit. Es geht um die “spekulative Gleichsetzung von Wesen und Erscheinung oder um das Aushalten der dem Absoluten wesentlichen Entzweiung.” (1) Das integristische Mittel um die oben genannten soziopathischen Attitüden der Intellekualität zu heilen, sie in ihrer Differenz darzustellen, das Konzept des Absoluten als Identität der Identität und der Nicht – Identität aufzuwerfen, ist die Kunst. Das spontan agierende, absolut leere Kind in uns trennt sich von der fremdbestimmenden Moralität ab, um als neues Ich Natur und Geist verbinden, Raum und Zeit eine individuelle Gestalt geben zu können.
(1, S. 106) Hans Freier. Die Rückkehr der Götter. Von der ästhetischen Überschreitung der Wissensgrenze zur Mythologie der Moderne. Eine Untersuchung zur Systematischen Rolle der Kunst in der Philosophie Kants und Schellings. J. B. Metzler. 1976. Stuttgart.

Ares, die Kraft der Veränderung muß nicht immer blutrünstig sein

Mit der Praxis für angewandte Ethik erscheint das nächste Gesellenstück von Hephaistos. Ares nimmt es gleich in seinen Besitz um die erkaltete, erstarrte, unbewegliche Welt mit Liebe in ein formbares Material zu verwandeln. Wissen Sie denn nicht, daß Ares mit der Aphrodite den Amor zeugte? Ein System aber, daß sich naturwidrig über alle Grenzen des Anstandes, der Sittlichkeit, der Ästhetik und des Respektes vor der moralischen Selbstbestimmung aller vernünftigen Wesen hinwegsetzt, sich gegen den natürlichen Wandel stemmt, wird von Ares selbstverständlich nicht geliebt und infolgedessen kann die Veränderung auch nicht für alle gewinnbringend ablaufen. Furchtbarer Krieg, totale Zerstörung, Folter und Sklaverei sind sein Werk, sind seine natürliche Antwort, sind seine berserkerhaften Strafreaktionen auf die Unfähigkeit der Menschen ihre Vernunft zu kultivieren, die Entwicklung erkenntniskünstlerisch zu gestalten.

Es ist soweit. Die Kunstreligion selbst tritt auf

Neben dem vernünftigen Wesen in uns gibt es außer der instrumentalisierenden Rationalität, der passiven Wahrnehmung und dem guten Willen noch die ästhetische Autonomie. Dieser zu ihrem absoluten Recht zu verhelfen, dazu bedarf es einer eigenen Religion. Deshalb tritt diese geistige Entität nun mit einer eigenen Website auf und in der Folge auch öffentlich missionierend. Die Entelechie einer jeden geistig absolut freien Individualität verbietet sich jede irgendwie geartete moralische Fremdbestimmung. Als Zweck an sich selbst unterliegt sie keiner äußeren Bestimmung. Die Goethea, der Goethe in uns vollzieht aus Achtung vor der Polisgemeinde eine Tathandlung, die einzig und allein nur dazu bestimmt ist Neu – Weimar wirklich werden zu lassen.