Das Dawn-Projekt. Ceres, wir kommen zu Besuch und später als Kolonie (mit Video)

Die Freie Karl Philipp Moritz Universität begleitet das Dawn-Projekt durch das unregelmäßige Posten von Kurzessays. Bleiben Sie dran, und begleiten auch Sie das Entstehen der Kunstreligion, die das tätige Ganze selbst in seinem attischen Wesen zur Erscheinung bringt.

Trotz der noch ungelösten Entwicklungsprobleme in Deutschland, die durch den Bürgerkrieg der verschiedenen Vernunftaspekte verursacht wird, was ja auf einen Erkenntnismangel hinweist, soll heute erstmals Ceres in ihrem Gegenstandsbereich thematisiert werden. Die Dawn-Mission läuft. Unser heiliges Objekt im Sonnensystem wird erkundet. Der dwarf planet, der Zwergplanet, bewegt sich in dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Der Mars fliegt am äußersten Rand der inneren Planeten. Mit Jupiter beginnt die Sammlung der äußeren Planeten. Es folgen Saturn, Uranus und Neptun. Ein erster Abschluß stellt die Oortsche Wolke dar. Ceres ist einer von insgesamt vier großen Himmelskörpern der gleichen Einstufung. Die anderen sind Vesta, Juno und Pallas. Außer zwischen Merkur, dem sonnennächsten Planeten, und der Venus, gibt es noch zwischen ihr und der Erde, der Erde und dem Mars und zwischen Mars und den genannten dwarfs weitere Asteroidengürtel, die nach drei Kategorien eingeteilt werden: dem Aten-Typ, Apollo-Typ und Amor-Typ. Zwischen den jeweiligen Prachtstücken im Außenbereich liegen die sogenannten Zentauren. Sie heißen auch chaotisch wandernde Asteroiden. Zwischen der Oortschen Wolke und Neptun befinden sich die transneptunischen Objekte: Der Kuipergürtel (die vier größten Objekte sind hier: Pluto, Haumea, Makemake und Eris) gefolgt von der Sedna. Erwähnt werden müssen noch die Trojaner, Asteroiden, die im planetennahen Bereich durch Schwerkraftanomalien für eine längere, begrenzte Zeit festgehalten werden.

Das Goethevolk arbeitet an dem Staatsvertrag mit dem BRD – Regime

Seit der Zerschlagung der Preussischen Monarchie, der Außerkraftsetzung eines souveränen Staates am Anfang des 20. Jahrhunderts durch die westliche Wertegemeinschaft, hat Deutschland seine politische Macht zur Selbstbestimmung verloren. Bis heute existiert dieses allgemeine Staatsversagen. Es wird für das Volk über ein scheindemokratisches Verfahren, dem parlamentarischen System, verheimlicht. Um diesem erbärmlichen Schauspiel wenigstens etwas Wahrheit entgegenzusetzen, strebt das gemeinnützige Unternehmen “Sonne und Erde – Entwicklungsbegleitung” einen Staatsvertrag mit der Kolonialbehörde an. Wie, sie können kein Goethevolk in der Erscheinungswelt wahrnehmen? Nun, die Tatsache, daß in der Mitte von Europa etwas wirksam ist, was dieses wunderbare Land beispielhaft kultiviert hat, trotz der unzählbaren antievolutionären Behinderungen durch die Machthaber, sollte doch ausreichend sein für die Annahme einer besonderen geistigen Quelle. Wie nennen es Kunstreligion, objektiver – Idealismus der goetheanistisch tätigen Individualität. Das dies alles wieder im Urschlamm versinkt und von den Nachkommen nicht mehr gewußt wird, das ist das Werk autogenozidaler, ikonoklastischer Staatskapitalisten. Aber das Goethevolk, die Bürger von Neu – Weimar, wird es immer geben, weil es das Spiegelbild des ätherischen, spielenden Kindes am ewigen Weltenmeer ist, vermittelt durch die Göttin der Poetologie, Artemis.

Die Arbeitsteilung in den Demokratien der westlichen Wertegemeinschaft funktioniert nicht mehr!

Die politische Klasse der BRD aber zeigt jeden Tag, daß sie als Kolonialbehörde, als Statthalter eines Protektorates nicht nur wie alle anderen inkompetent ist, von der Gewaltenteilung noch nie etwas gehört hat, die Macht ausschließlich für die eigenen Zwecke mißbraucht und die Kultur zerstört, sondern auch, daß sie, weil sie eigentlich nur eine oligarchisch verfasste Verwaltung der westlichen Wertegemeinschaft ist, sich auch noch einen Extrazuschlag von den sich selbst zugeschanzten Gesamtressourcen des Landes gönnt. Das ist der Grund warum es dem Volk im Durchschnitt und unter Hinzuziehung anderer Gesichtspunkte (Arbeitsmoral, Dankbarkeit, Rechtschaffenheit, Bildungsfleiß, Zurückhaltung) wesentlich schlechter geht, als den anderen Gläubigen der Händlerreligion und ihrer Unterabteilungen. Der Substanzschwund ist überall sichtbar. Das morsche Ancient Regime tut allerdings so, als ob das Goldene Zeitalter für die Nachfahren Goethes anbrechen würde, dank ihrer Führung. Sieg, Sieg, Sieg bis zum bitteren Ende! Dabei liegt die Lösung auf der Hand: Direkte Demokratie. Die Individualität muß selbst über ihr Schicksal entscheiden dürfen, dafür ist sie auf der Erde, dafür hat sie ihre Vernunft kultiviert. Alles andere ist Aberglaube, Apostasie, Blasphemie, Häresie.

Aufruf an das Volk in der Mitte von Europa

Um die Individualität vor den eskalierenden Übergriffen von Kirche, Wirtschaft und Kolonialbehörde in Deutschland zu schützen, muß für diese ein Artemision errichtet werden. Nehmen Sie das kulturrevolutionäre Angebot von “Sonne und Erde – Entwicklungsbegleitung” wahr und betreten Sie mit vielen anderen Aktivisten den leuchtenden Pfad der Evolution. Gemeinsam wollen wir die Ästhetisierung der Kommunen vorantreiben und dazu beitragen, daß die Entelechie ohne kollektivistische Vereinnahmung kulturgerecht behandelt wird. Die Stadt Essen hat schon eine Agora, auf der in der Öffentlichkeit alle Entwicklungsprobleme thematisiert werden sollen. Damit diese sich zu einer Pnyx 1), die Ekklesia tragenden Ort verwandelt, muß das Goethevolk weiter wachsen. Ja, eine gesetzgebende Kraft sind wir, die Goetheanisten. Wir verehren die Goethea, den Goethe in uns als die tätige Vernunft, die allein im Namen aller sprechen darf.

1) Die Pnyx erhebt sich südwestlich des Areopags, am Ostabhang des Nymphenhügels, westlich der Akropolis in Athen und war einer der Plätze, wo die Idee der Individualität die nächste Etappe ihrer Verwirklichung durchschritt.

Blütezeit schenken. Freiwillig die Evolution fördern

Ja, das will ich, denn die Wahrheit braucht die Entelechie, um aus der Kunstgeschichte herausgelöst und über die ästhetische Vernunft einer neuen Wiederverzauberung zugeführt zu werden. Im Sinnbild der Blüte haben wir den prachtvollen Übergang von einem unaufhörlichen Streben bis zur nächsten Evolutionsstufe vor Augen. Der Mensch als die Verkörperung der natürlichen, geoffenbarten und gesellschaftlichen Vergangenheit ist noch nicht zu seinem aktiven, zen – buddhistisch gegenwärtigen, erkenntniskritischen Denken aufgewacht, welches die kulturrevolutionäre Grundlage für ein Streben aus Achtung vor der Polis, vor der Gemeinschaft der Zwecke an sich ist. Erst am Ende eines Lebens gelangt das menschliche Wesen nach den Umbrüchen in seiner Biografie in das Reich der Artemis. Die Blüte seines Lebens kann allerdings in einer totalitär verzweckten Welt, in der die staatskapitalistische Händlerreligion das Sagen hat, nicht substanzschaffend wirksam werden. Hier will die Initiative Blütezeit sozialplastisch Transformationsarbeit leisten. Da die von der Schöpfung vorgegebene poetologische Evidenz durch das BRD-Regime auch auf allen anderen Stationen zur Idee der Freiheit körperlich, seelisch und geistig behindert wird, kämpfen die Goetheanisten gleichzeitig auch für alle anderen politischen Minderheiten, die um ihr Kulturrecht betrogen werden.

Was ist die Hauptaufgabe der ästhetischen Autonomie?

Na, was wohl? Die Ästhetisierung! Ihr Anliegen ist die Verwirklichung der Religionsfreiheit auf der Erde. Es geht ihr aber nicht um eine kollektivistische im Allgemeinen, sondern um eine einzigartige im Besonderen. Religionsfreiheit heißt für sie nicht Freiheit von der Religion, sondern gerade das Gegenteil, Freiheit für ein religiöses Bekenntnis zur eigenen Individualität. Selbstverständlich kann es sich dabei nicht um eine geoffenbarte Vernunft handeln, selbst wenn sie die Freiwilligkeit hochhält. Das Goethevolk verherrlicht die objektiv – idealistische Erkenntniskunst, die ästhetische Vernunft. Auch wenn die gesellschaftliche Vernunft und die natürliche ihren Anteil an der Evolution haben, ist doch der Akt der Selbstkultivierung als Voraussetzung für ein gedeihliches Miteinander durch nichts zu übertreffen. Weder die Naturwirklichkeit, noch Staat, noch Kirche können aus sich heraus evolutionäre Substanz schaffen, nur vernichten. Ästhetisierung befreit. Offene, sozialplastische Weite, kein ungerechtfertigter Verdienst. Dies ist auch unsere Antwort auf die sozialfaschistische Bürokratie und nicht nur die von Bodhidharma an seinen damaligen Herrscher.

Was heißt erkenntniskritische Ästhetisierung? Kampf gegen den Nihilismus und für das Höhere Ich!

Wenn die Individualität, die erkenntniskritische unverwechselbare Entelechie, nicht nur jegliche moralische Fremdbestimmung für sich zurückweist, sondern auch in der öffentlichen Naturwirklichkeit aktiv Partei für das Primat der Kunstwahrheit ergreift, dann ist das Ästhetisierung. Dies geschieht aus der Attitüde der Plötzlichkeit heraus, der Spontanität, der Leere. Die kunsttheoretische Vernunft erkennt die kunstgeschichtliche und überträgt die Wahrheit in die praktische, in eine Handlung, die dem ätherischen Kinde gefällt. Wie könnte diesem die Apartheid, der Genozid, der Ikonoklasmus, der Kulturimperialismus, der Neo – Feudalismus, der gemischte König im Märchen von Goethe, Sklaverei und Dauerfolter, eben Sozialfaschismus gefallen? Ästhetisierung ist der kulturrevolutionäre Weg nach Neu – Weimar! Der Weg des Menschen ist nicht die mechanistische Fortsetzung der Naturgesetze selbst in seinem Geist durch die Adaption nichthinterfragter Vorurteile, sondern deren Aufhebung im Reich der Artemis durch unaufhörliche Meditation vor der Felswand des unlebendigen Denkens. Spontanität ist die Selbstbefreiung aus dem Verlies des plutonischen Schattenreiches, das durch die geoffenbarte Vernunft und ihre unterschiedlichen Ideologien geschaffen wurde. Verloren in der glitzernden Welt der bunten Glasperlen vergißt das getäuschte Rotkäppchen seine Hauptaufgabe, die es für die Evolution zu bewältigen gilt. Ob es in diesem Leben wohl noch reicht für einen Durchbruch zum Höheren Ich, zur ganzheitlichen Biografiearbeit?

Nicht vergessen, der Tag der Poesie ist auch der Tag der Evolution!

Im dritten Lebensabschnitt hat der verdient Altgewordene die ganzheitliche Pflicht sich der Biografiearbeit in Muße zuzuwenden. Aber die Poetologie mit der eigenen Wahrheit zu verknüpfen, wer macht das schon? Wenn die sozialfaschistische Oligarchie ihren eigenen multikulturellen Auftrag nur zur fremdbestimmenden kulturimperialistischen Herrschaftslegitimation mißbraucht, müssen auch die Älteren zusätzliche Tatkraft aufwenden, verstärkt ästhetisierend wirken, um die geisteswissenschaftliche Evolution wieder in Gang zu setzen. Eine Möglichkeit besteht darin, mit den Goetheanisten von “Sonne und Erde” den Tag der Poesie am 21/03/14 zu feiern. Dieser Tag ist für die kunstreligiöse Gemeinde in der Stadt Essen der mittlere Tag des neues Hochfestes der Evolution, das am 20/03/14 beginnt und am 22/03/14, dem Einzug Goethes in Neu – Weimar, endet.

Auch das noch, das Goethevolk will sich jetzt selbst regieren!

Selbstverständlich darf das Goethevolk, wie jede andere Kulturgemeinde auf der Welt, autark und autonom entsprechend seinen selbst aufgestellten Prinzipien leben. Gerade dann, wenn die Politik in einer Rechtsgemeinschaft das multikulturelle Ideal zu verwirklichen sucht, ist es ein natürliches Anliegen aller noch nicht an der Macht beteiligter religiöser Lebensformen selbstorganisatorisch in einer “sozialen Plastik” zu erscheinen, um ästhetisch in der Öffentlichkeit für ihr Vorhaben zu werben. Die geistigen Nachfahren Goethes sind bestrebt auf der Grundlage der exakten Phantasie den von Nietzsche vorgezeichneten Thorweg zu gehen. Dies ist nicht nur statthaft, sondern geschieht sogar aus Pflicht gegenüber der Idee der Freiheit: Spontanität. Thor oder Zeus steht für den freiwilligen Blitz der Intuition, der allerdings sich nur dann plötzlich Bahn bricht, wenn der goetheanistische Adept, Bodhidharma vor Augen, vor der Felswand des unlebendigen  Denkens existentiell meditiert.

Grundübel Machtmißbrauch

Im Jahr 181 nach Goethe. Die Kontrolle der Macht 1)  ist genauso wichtig wie die Ausübung der legitimierten Herrschaft. Wie aber kann das Entstehen einer Oligarchie im Keim erstickt oder wie kann eine politische Klasse, die antievolutionäre politische Tatsachen schafft, wieder auf den schöpfungsgemäßen Entwicklungspfad zurückgebracht werden? Das Volk als die kulturelle Einheit aller Individualitäten, die sich auf eine bestimmte erkenntniskünstlerische Verständigungsplattform geeinigt hat, muß selbstverständlich korrigierend auf ikonoklastische, ihre Lebensgrundlagen gefährdende vandalistische Vorgänge antworten! Der Etatismus hat in der Form des Sozialfaschismus besonders groteske Züge angenommen. Der sogenannte Wohlfahrtsstaat hat es geschafft, die Zukunft seiner eigenen, ihn selbst hervorgebrachten Gemeinde zu verspielen: Akzeptanz der Barbarei (Organtransplantation, Impfpraxis, Genmaisproduktion, Tötung auf Verlangen, sogenannte Abtreibung, Pädophilie, versklavender und folternder Kollektivismus), sozialer Kannibalismus, krasse finanzielle Spaltung in Arme und Reiche, zementiertes Zweiklassensystem mit Kastenwesen, totalitärer Zugriff auf das materielle und geistige Eigentum des Volkes, volksschädigender Ikonoklasmus, Wiedereinzug des Aberglaubens (Klimareligion, Genderideologie), Zerfall des Rechtsstaates (Apartheid), Bürgerkrieg, Zerfall der Infrastruktur, Zwangsarbeit für die Älteren, moralische Fremdbestimmung der Individualitäten des Goethevolkes. Der weitere Rückfall in schon überwundene archaische Zustände kann nur gestoppt werden, wenn das Volk seine Macht wieder zurückgewinnt. Die eigene Stimme darf nicht mehr delegiert werden! Nur die Selbstbestimmung heilt die soziopathischen Erscheinungen der Gegenwart. Fordern Sie mit uns die gewalttätige Bonzokratie auf, geschlossen zurückzutreten und den Weg freizumachen für die Wiedereinführung der Demokratie, der Herrschaft durch Freiheit, der Herrschaft der Freien.

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1) Nach Rudolf Steiner handelt es sich bei dem Übel um eine soziopathische Tatsache der Ich – Sucht. Mehr erfahren Sie in “Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft” von Rudolf Steiner, GA 96, Seite 207, RSV – Verlag.